Renault-Alpine A610 Donnerkeil aus Dieppe

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Unter 30.000 Euro fast nichts zu bekommen

Wer den Wagen aber mit kundiger Hand und sensiblem Fuß bewegt, der kann wie Conrad auf den Landstraßen rund um den Nürburgring noch so manchen Porsche abhängen. Immerhin kommt der damals gemeinsam mit Volvo, Peugeot und Citroën entwickelte 3,0-Liter-Motor auf 184 kW/250 PS und 350 Newtonmeter maximales Drehmoment, mit denen der Donnerkeil aus Dieppe mächtig Vortrieb entwickelt. Von Null auf 100 km/h schafft er es in 5,7 Sekunden, und Schluss ist erst bei 265 km/h.

Das markante Heck mögen viele Fans am Alpine A610 besonders gern. Für gut erhaltene Exemplare zahlen Autoliebhaber heute um die 30.000 Euro. Quelle: dpa

Das markante Heck mögen viele Fans am Alpine A610 besonders gern. Für gut erhaltene Exemplare zahlen Autoliebhaber heute um die 30.000 Euro.

(Foto: dpa)

Stark und schnell, aber eben auch zu schwer und zu teuer - so hat der A610 unter den puristisch orientierten Alpine-Fans nicht mehr sonderlich viele Freunde gefunden. Von den produzierten 818 Einheiten ist nach Conrads Schätzung mindestens ein Drittel in den Leitplanken diverser Rennstrecken zerschellt. Deshalb tauchen sie heute auf den üblichen Handelsplattformen kaum noch auf. Und wenn man mal eine Alpine A610 findet, ist sie richtig teuer: «Trotz einer in der Regel sehr hoher Laufleistungen ist unter 30 000 Euro fast nichts zu bekommen», hat Conrad festgestellt.

Mit dem Ende von Alpine war es bei Renault auch mit Sportwagen erst einmal vorbei. Zwar ist die Lust an der Leistung mit dem Sport Spider von 1995 bis 1999 noch einmal kurz aufgeflammt, doch im Grunde mussten seitdem den Heißspornen potente Varianten normaler Serienmodelle genügen.

Den V6-Turbo im Alpine A610 haben Volvo, Peugeot und Citroën zusammen entwickelt. Der Motor schöpft aus 3,0 Litern Hubraum 250 PS. Quelle: dpa

Den V6-Turbo im Alpine A610 haben Volvo, Peugeot und Citroën zusammen entwickelt. Der Motor schöpft aus 3,0 Litern Hubraum 250 PS.

(Foto: dpa)

Die Chancen für ein Comeback aber stehen tatsächlich nicht schlecht, weil das Management der Franzosen in letzter Zeit verdächtig oft von den alten Alpine schwärmt. Und weil das alte Werk von Monsieur Rédélé als Zentrale der Rennsportabteilung noch immer in Betrieb ist. Wenn es einen neuen Donnerkeil gibt, könnte der also wieder aus Dieppe kommen.

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