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Schimmer ist der letzte Schrei Farbenfrohe Autolacke rütteln am Silber-Thron

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Autokonzerne stecken eine Menge Arbeit in die Auswahl der Farben. „Die Kaufentscheidung hängt zu großen Teilen von der Farbe ab“, weiß Gert Hildebrand, Chefdesigner bei Mini. Bei der BMW-Tochter werden fertige Farben mindestens drei Jahre lang am Markt ausprobiert, bevor sie geändert werden. Eine neue Farbe zu entwickeln dauere über zwei Jahre. Von zehn Vorschlägen komme im Vorstand vielleicht einer durch. „Man denkt sich nicht einfach eine Farbe aus und malt drauflos“, sagt Hildebrand. Farbtrends werden von den Designern diktiert, räumt er ein. „Wir machen die Farben, die die Leute haben wollen, weil wir sie zuvor geschaffen haben.“

Autofarben-Designer müssen die Ästhetik stets im Hinterkopf haben, sagt Hildebrand. So schmeichele Silber der Form, während Weiß Mängel im Design ins Auge des Betrachters rückt. „Wenn ein Auto weiß ist, muss das Auto nach Design und Form perfekt sein. Wenn man ein hässliches Auto auch noch weiß lackiert, ist das noch viel schlimmer.“

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