Smart Forspeed Ein Speedster für mehr Öko-Spaß

Auch ein umweltfreundlicher Kleinwagen soll Spaß machen. Das ist die Botschaft, die Smart mit der Studie "Forspeed" vermitteln will.
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Ein Blick auf Details des flotten Speedsters Forspeed
Smart Forspeed
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Mit dem Forspeed präsentiert Smart auf dem 81. Genfer Auto-Salon eine unkonventionelle Studie: kein Dach, minimale Scheiben und im Heck ein antrittsstarker Elektromotor. Der Wagen beschleunigt von 0 auf 60 km/h in 5,5 Sekunden und ist bis zu 120 km/h schnell. Im Heck arbeitet ein 49 PS starker Permanentmagnetmotor, der bereits aus dem Stand kraftvoll antritt.

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Mit Hilfe einer Taste in der Mittelkonsole lässt sich eine Boost-Funktion aktivieren. Dann stehen kurzzeitig fünf kW mehr Leistung zur Verfügung. Die Kraft für den Elektroantrieb liefert im Smart Forspeed eine Lithiumionen-Batterie. Sie lässt sich an einer konventionellen 220-Volt-Steckdose aufladen. Eine Batterieladung genügt für 135 Kilometer. Photovoltaikzellen auf dem Windabweiser speisen Solarstrom in das Bordnetz ein.

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huGO-BildID: 21008276 Smart Forspeed

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Ausgesprochen auffällig ist das Design der Front- und Heckscheinwerfer. Die äußeren Ringe sind mit Hilfe einer Vielzahl von stabförmigen LED beleuchtet, die Mitte der Scheinwerfer ist hingegen weiß gehalten. Die Blinker scheinen pfeilförmig nach außen zu drängen.

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Das hochglänzende Weiß der Außenlackierung dominiert auch den Innenraum. Akzente liefern zahlreiche grüne Elemente. Wichtige Bedienelemente sind in braunes Leder gefasst. Außerdem wurde auf einen äußeren Türgriff verzichtet, der Griff zum öffnen geht in den Innenraum. Wird der Forspeed gestartet, leuchtet ein Block von zehn LED durch den transluzenten Lack und zeigt den Ladezustand der Batterien. In ausgeschaltetem Zustand ist von der Ladeanzeige bis auf die Kontur nichts zu erkennen.

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In den Stoßfängern vorne und hinten dienen zahlreiche wabenförmige Löcher als Lufteinlässe. Passend zum dynamischen Auftritt kommen vorne Reifen der Dimension 205/35 R 18 zum Einsatz. Auf der angetriebenen Hinterachse haben die Pneus das Format 235/30 R 18.

Der neueste Streich der Mercedes-Tochter Smart wird natürlich auch auf dem Genfer Autosalon die Blicke auf sich ziehen: Ein offener Zweisitzer mit Elektroantrieb, der einerseits Fahrspaß ohne schlechtes Umweltgewissen bieten soll, sagt Designer Steffen Köhl. Andererseits gebe der Wagen mit seinen stark profilierten Flächen und edlem Interieur einen Ausblick auf die nächste Generation des Smart Fortwo, die Daimler gerade gemeinsam mit Renault entwickelt. Sie wird in rund zwei Jahren erwartet.

Abgeleitet ist der für die Serienproduktion unwahrscheinliche "Forspeed" vom aktuellen Zweisitzer. Für den Messeauftritt wurde das Modell ein wenig gestreckt und zu einem radikalen Speedster umgebaut: Ein knapper Windabweiser ersetzt die Frontscheibe, und hinter den Insassen ragen massive Überrollbügel empor. Vor Regen schützt eine Persenning aus Leder den Innenraum. Anders als beim offenen Zweisitzer Smart Crossblade bleibt es aber bei den konventionellen Türen.

Beschleunigt schnell, lädt schnell

Angetrieben wird die voll funktionsfähige Studie von einem Elektromotor mit 41 PS, dessen Leistung sich mit einer Boostfunktion kurzfristig um knapp 15 Prozent steigern lässt. Damit erreicht das Auto in 5,5 Sekunden Tempo 60 und maximal 120 km/h. Strom liefern Lithium-Ionen-Akkus, die laut Smart Energie für rund 135 Kilometer liefern. In 45 Minuten sollen dann leere Batterien zu 80 Prozent wieder aufgeladen werden können.

Auch ohne festes Dach lässt sich der gesamte Innenraum gegen Regen schützen. Dafür besitzt der Smart Forspeed eine Persenning. Sie kann über das Interieur gespannt und mit angenähten Riemen an der Karosserie angebracht werden. Mit Hilfe eines Reißverschlusses lässt sie sich mittig teilen und gibt so beispielsweise nur den Fahrerplatz frei. Doch auch ohne Wetterschutz führt ein Platzregen nicht zu ernsten Problemen. Wasserablaufkanäle im Fahrzeugboden sorgen dafür, dass das Wasser geführt abfließen kann. In den Sitzflächen befinden sich ebenfalls Wasserablaufkanäle. Für wetterunabhängigen Fahrspaß wurde die komplette Innenausstattung wasserdicht beschichtet.

Vorschau auf Highlights des 81. Genfer Autosalons

Was Auto-Enthusiasten in Genf erwartet
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Lamborghini zeigte sein neues V12-Topmodell als Nachfolger des Murciélago. Ein wesentliches Merkmal sind die beim gesamten Fahrzeug intensiv genutzten Kohlefaser-Technologien, insbesondere das vollständige Monocoque aus kohlenfaserverstärkten Kunststoffen. Die lasttragende Struktur des Fahrzeugs ist als Schale ausgeführt, die physikalisch als einziges Bauteil wirkt und damit die Vorteile der extremen Steifigkeit von CFK nutzt. Das Monocoque ist vorne und hinten mit hochsteifen Hilfsrahmen aus Aluminium verbunden, an denen Radführungen, Motor und Getriebe montiert sind. Der gesamte Rohbau des künftigen V12-Modells wiegt nur 229,5 Kilo.

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Sportlicher als der Scirocco? VW zeigte am Vorabend des Autosalons in einer Veranstaltungshalle in Genf auch diesen Sport-Prototypen namens Tex.

81. Internationaler Automobil-Salon in Genf
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Schwarz, rot, weiß und viel Multimedia: Innenansicht der neuen VW Bulli-Studie.

Autosalon Genf - Präsentation der Studie "VW Bulli"
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Mit der knuffig modernen Formgebung, der gelungenen Zweifarb-Lackierung und dem großen Sonnendach dürfte der neue Bulli schnell zum Sympathieträger für VW werden. Auch ohne fliegende Artisten.

Autosalon Genf - Präsentation Skoda Studie Vision D
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Echter Viertürer mit schön gezeichneter Coupe-Dachlinie: Skoda zeigte vor dem offiziellen Start der Messe die Studie Vision D.

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