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Sparte gilt nach wie vor als „Türöffner“ für weitere Geschäfte Auf Autoversicherer-Markt tobt Preisschlacht

Der Preiskampf in der KFZ-Versicherung hat so viele Kunden wie noch nie zu einem Wechsel des Anbieters veranlasst. Das ergibt sich aus einer Umfrage des Handelsblatts unter zwölf großen Gesellschaften sowie einer Marktstudie der auf Tarifvergleiche spezialisierten Unternehmensberatung Simon-Kucher & Partners.
Wer bei der KFZ-Versicherung rechnet und vergleicht, kann Geld sparen. Foto: dpa Quelle: dpa

Wer bei der KFZ-Versicherung rechnet und vergleicht, kann Geld sparen. Foto: dpa

(Foto: dpa)

cd/rl DÜSSELDORF. Nach Angaben von Simon-Kucher wechselten im laufenden Jahr rund vier Millionen Kunden den Autoversicherer, das ist fast jeder Zehnte. Den großen Versicherern zufolge ist der Wechsel lebhafter als jemals zuvor. Allerdings weist der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) darauf hin, dass es keine mehrjährige Branchenstatistik darüber gebe, wie viele Kunden ihren Anbieter wechseln.

Den Preiskampf und damit die Wechselbereitschaft ausgelöst hat der Marktführer Allianz. Der Versicherer führte im Herbst günstigere Tarife ein und stieg darüber hinaus in den Verkauf über das Internet ein. Kritiker aus der Branche werfen dem Marktführer vor, er treibe den gesamten Markt wieder in die roten Zahlen. Für dieses Jahr prognostiziert der GDV im KFZ-Bereich bereits einen Prämienrückgang von 2,8 Prozent.

In der Autoversicherung hatte es in den vergangenen Jahren heftige Preisschwankungen gegeben. Von 1997 bis 2002 summierten sich die Verluste für die KFZ-Versicherer auf sechs Mrd. Euro. Seitdem konnte die Branche wegen der günstigen Schadenentwicklung 2,9 Mrd. Euro Gewinn einfahren. Die Sparte gilt innerhalb der Branche nach wie vor als „Türöffner“ für weitere Geschäfte. Daher richten hier viele Anbieter ihr Augenmerk mehr auf die Kundenzahl als auf die Gewinnmarge.

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