Studie Kleinwagen bereiten genau so viel Freude wie Luxusautos

Fahrer von Luxusautos haben im Alltag nicht mehr Freude hinterm Steuer als andere. Denn langfristig verhindert die Macht der Gewohnheit, sich an kostspieligen Anschaffung dauerhaft erfreuen zu können.
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Bentley-Modell in London: Macht ein Dacia ebenso glücklich? Quelle: MID

Bentley-Modell in London: Macht ein Dacia ebenso glücklich?

(Foto: MID)

Ann Arbor/USAFahrer von Luxusautos haben im Alltag nicht mehr Freude hinterm Steuer als andere. Denn langfristig verhindert die Macht der Gewohnheit, sich an kostspieligen Anschaffung dauerhaft erfreuen zu können. Dies haben Wissenschaftler der University of Michigan festgestellt (Journal of Consumer Psychology). Bei der Untersuchung mussten Autofahrer das Vergnügen ihrer letzten Fahrten einschätzen.

Unabhängig vom Preis des Autos waren sie mehr oder weniger angenehm. Begründung der Wissenschaftler: Während der Fahrt denkt der Fahrer beispielsweise an Einkäufe, den Job oder sein Privatleben, aber nicht an das Auto, in dem er gerade sitzt. Menschen, die sich bewusst auf das Luxusauto konzentrieren, können aber sehr viel Freude daran haben – genauso wie Autofahrer im unteren Preissegment.

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5 Kommentare zu "Studie: Kleinwagen bereiten genau so viel Freude wie Luxusautos"

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  • wichtig ist, was in dem Artikel auch gesagt wurde, die Konzentration auf das Auto, auf die Tätigkeit, auf das Hier und Jetzt - dann ist Genuss möglich - und das funktioniert bei einem guten Auto mit den Jahren eher besser als schlechter

  • 3 wochen, ok ... also ich kann mir auch nach monaten ein breites grinsen nicht verkneifen, wenn hinter mit der boxer startet und heiser losbrüllt :-)

  • @ guido.wirtz
    SEHR gut kommentiert.
    Frei nach dem Motto "Manchmal ist wenger eben mehr."

  • Eine aus der Glücksforschung bereits hinlänglich bekannter Befund. Wir gewöhnen uns nach ca. 3 Wochen an eine Verbesserung unserer Verhältnisse, weil wir beginnen, sie für selbstverständlich zu nehmen. Das gilt fürs Luxusauto genauso wie fürs höhere Einkommen oder den größeren zeitlichen Freiraum.

    Gott sei Dank lässt sich dieser Mechanismus meiner Erfahrung nach unterbrechen. So gehe ich z.B. mit luxuriösen Anschaffungen immer erst lange schwanger. Dann freue ich mich hinterher umso länger daran.
    Auch deswegen, weil ich mich vor solchen Anschaffungen immer frage: "Wieviel glücklicher wird sie mich LANGFRISTIG machen?" Vor dem Hintergrund dieser Frage sind bereits einige ANschaffungen unterblieben und ich habe das Gefühl, die Freiheit des Verzichts hat mich glücklicher gemacht, als es die Anschaffung hätte machen können.

  • Ich kenne noch einen Trick wie man sich wieder über seinen Luxuswagen erfreuen kann: Einfach auf Auslandsreisen Kosten sparen und als Leihwagen die kleinste Klasse wählen. Insbes. wenn man im Ausland auch mal den letzten Schrott als Leihwagen angeboten bekommt, sollte man damit unbedingt fahren. Wenn man dann wieder in ein richtig gutes Auto einsteigt, macht dieses richtig Spaß. Vor allem, wenn es auch noch das eigene ist.

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