Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Täglich „nur noch“ einige tausend Anträge Ansturm auf Abwrackprämie ebbt ab

Die große Nachfrage nach der Abwrackprämie für ältere Autos lässt nach. "Der große Ansturm ist vorüber", sagte der Sprecher des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa), Volker Anders.
Abwrackprämie Quelle: dpa

Abwrackprämie: Beim Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle arbeiten derzeit 120 Mitarbeiter den Berg von Anträgen ab. (Bild: dpa)

(Foto: dpa)

dpa FRANKFURT/. Insgesamt hatte das Amt in Eschborn bei Frankfurt bis Mittwoch (15. April) mehr als 1,2 Mill. Anträge registriert. Von diesem Donnerstag (16. April) an will das Bundesamt den ersten Antragstellern, die die Prämie im Internet beantragt haben, eine Bestätigung ihrer Prämien-Reservierung schicken. Ein externer Dienstleister werde am ersten Tag einige tausend Briefe verschicken, sagte Anders. Die Antragsteller hätten dann sechs Monate Zeit, um die Antragsunterlagen etwa mit der Fahrzeugzulassung und dem Nachweis der Altwagen-Verschrottung zu vervollständigen.

Da die Aufstockung des Fördertopfes von 1,5 auf fünf Mrd. Euro noch nicht amtlich ist, wird das Amt zunächst nur rund 120 000 dieser Reservierungs-Bestätigungen verschicken. Die übrigen Anträge würden bearbeitet, wenn das Geld auch zur Verfügung stehe. Neuwagenkäufer bräuchten nichts zu unternehmen, wenn sie in den nächsten Tagen zunächst keine Bestätigung des Amtes erhielten, sagte Anders.

Daneben werden weiterhin die rund 480 000 Anträge von Autokäufern bearbeitet, die bereits vor der Einführung des Online-Verfahrens ihre Unterlagen komplett an das Amt geschickt haben. Zusammen mit den 120 000 zuerst eingegangenen Online-Anträgen entspricht das den 600 000 Wagen, für die der ursprüngliche Fördertopf von 1,5 Mrd. Euro ausreicht. Die nunmehr fünf Mrd. Euro reichen für zwei Mill. Wagen.

Beim Bundesamt arbeiten derzeit 120 Mitarbeiter den Berg von Anträgen ab. 30 weitere sollen noch eingestellt werden. Man werde flexibel je nach Arbeitsanfall reagieren, sagte der Sprecher.

Startseite
Serviceangebote