Tesla zum Leasen Model S ab 735 Euro pro Monat

Bis jetzt hat das US-Unternehmen Tesla nur wenige Niederlassungen in Deutschland. Damit die Verbreitung der Model S trotzdem in Schwung kommt, bietet jetzt ein Partner das Elektroauto zum Leasing an.
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Tesla Model S - E-Auto zum Leasen Quelle: Tesla

Tesla Model S

Der Elektroauto-Hersteller Tesla drängt mit Vehemenz in den deutschen Markt. Nun bietet das amerikanische Unternehmen seine Limousine der oberen Mittelklasse auch zum Leasing an. Für mindestens 735 Euro monatlich kann man das 65.300 Euro teure Grundmodell mit 225 kW/306 PS bei Sixt leasen. Dafür beträgt die Laufzeit 36 Monate mit 10.000 Kilometern, plus einer Anzahlung von zehn Prozent. Bereits beim Tesla Roadster hatte es eine Kooperation zwischen Marke und Vermieter gegeben.

Das klingt zunächst nach einem stolzen Preis, kalkuliert man bei Sixt grob einen vergleichbar motorisierten BMW 535i (225 kW/306 PS, Grundpreis 52.600 Euro) mit gleichen Eckdaten (Laufzeit 36 Monate, 10.000 Kilometer, 10 Prozent Anzahlung), kommt man auf 474 Euro pro Monat. Zuzüglich einer zehnprozentigen Anzahlung.

Jedoch reduzieren sowohl der Staat, mit Befreiung von der Kfz-Steuer für Elektroautos, als auch Tesla selbst diesen Betrag ein wenig: Mit bis zu 250 Euro pro Jahr unterstützen die Amerikaner deutsche Tesla-Käufer, wenn sie ihr Haus und Auto mit Öko-Strom versorgen.

Außerdem können die Kunden an den Superchargern, den Schnelladesäulen von Tesla, kostenlos laden. Bis zum Sommer 2014, so Musk, soll das Projekt, deutschlandweit ein Netz von Schnellladestationen für die mächtige 85 kW-Batterie zu errichten, abgeschlossen sein. Wiederholte Probleme mit diesem sogenannten Supercharger, der mit 135 kW Gleichstrom lädt, will man bis März in den Griff bekommen.

Ein Blick in Teslas Model S
Tesla Model S 5
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Sieht so die Zukunft aus? Das Tesla Model S setzt neue Maßstäbe in Sachen Beschleunigung und Reichweite von batteriebetriebenen Elektroautos. Und die Limousine macht in der getesteten Performance-Variante (Grundpreis: 91.200 Euro, Standard mit geringerer Leistung und Reichweite ab 68.000 Euro) auch richtig Spaß. Handelsblatt Online ist intensiv Probe gefahren...

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Dezent und modern – die LED-Scheinwerfer und die schwarz abgesetzte Front fügen sich sehr gut ein in das zurückhaltend elegante Erscheinungsbild, das absolut in die europäische Oberklasse passt. Mit einer Breite von 2,19 Metern ist der Tesla allerdings breiter als jede S-Klasse.

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Besonders das Tesla-Logo ist bisher meist nur Autointeressierten bekannt. Benannt ist die Marke nach dem US-Physiker Nikola Tesla. Dieser hatte einst das Gleichstromsystem von Thomas Edison durch ein effektiveres Wechselstromsystem ersetzt.

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Die Kofferraumklappe fällt relativ groß aus. Mit einer Länge von 4,97 Metern und einem Radstand von 2,96 Metern liegt der Tesla souverän auf der Straße.

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Schon die Türen im Tesla sind einzigartig. Die Türgriffe versinken während der Fahrt und im Parkmodus in der Tür - und sorgen so für einen besonders niedrigen Luftwiderstand. Nähert man sich dem Auto, fahren sie automatisch wieder aus. Allerdings haben sie keine Sensoren und können beim automatischen Einfahren auch die Finger einklemmen - das sind halt Kinderkrankheiten der ersten Model S-Generation.

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Standardmäßig fährt das Model S auf 19-Zoll-Felgen mit Goodyear-Bereifung. Gegen 4.600 Euro Aufpreis sind wie beim Testwagen auch 21-Zoll-Felgen in Silber und grau erhältlich, die mit zwei Zentimeter breiteren Michelin-Sportreifen bezogen werden.

Tesla Model S 19
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Anders als in den USA verfügen die europäischen Teslas über einen Typ 2 Anschluss, der mit den meisten öffentlichen Ladestationen kompatibel ist. Darüber hinaus kann der Tesla an jeder haushaltsüblichen Steckdose geladen werden - allerdings deutlich langsamer.

Das geplante Volumenmodell aus dem Tesla-Stall nimmt wohl ebenfalls Formen an. Noch müssen die Investitionen in die Fabrik finanziert werden, aber in nur wenigen Jahren, versprach Musk, kommt der kleine Stromer, der halb so viel wie das Model S kosten soll. Mit dem Crossover Model X steht vermutlich schon für dieses Jahr das nächste Modell aus der kalifornischen E-Schmiede an.

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2 Kommentare zu "Tesla zum Leasen: Model S ab 735 Euro pro Monat"

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  • Welcher Betrag ist der wirkliche Restwert ?

  • Also - wer in 3 Jahren nur 10.000 Kilometer fährt, sollte sich wohl mal fragen, ob er überhaupt ein Auto braucht. Sicher aber keins, für das er mehr als 735 Euro im Monat zahlt. Da werden die 277 km/Monat dann doch ganz schön teuer: Pro Kilometer immerhin 2,65 €! Da ist sogar ein Taxi billiger...

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