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Traditionsmarke vor Comeback Borgward will wieder Autos bauen

Viele Hersteller haben den Kampf um die Gunst der Kunden nicht überlebt und mussten in der Vergangenheit die Segel streichen. Eine bereits Anfang der 60er-Jahre eingestellte Marke steht jetzt aber möglicherweise vor einem Comeback.
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  • Spotpress
Das Borgward-Werk in Bremen-Sebaldsbrück Quelle: Borgward AG
Das Borgward-Werk in Bremen-Sebaldsbrück

Das Borgward-Werk in Bremen-Sebaldsbrück

Nach mehr als 50 Jahren steht die legendäre Marke Borgward offenbar kurz vor einem Comeback. Auf dem Genfer Automobilsalon will die Borgward AG am 3. März ihr neues Geschäftsmodell erläutern. Mitinitiator der Auferstehung ist Christian Borgward, Enkel des Firmengründers Carl F.W. Borgward.

„Der Relaunch von Borgward ist ein Kindheitstraum von mir, der nun Realität wird“, äußert sich der Enkel und Aufsichtsratsvorsitzende der Borgward AG in einer Mitteilung des Unternehmens.

In den vergangenen zehn Jahren habe man daran gearbeitet, die Marke auferstehen zu lassen und Borgward in ein „modernes, profitables Automobilunternehmen von internationalem Rang zu verwandeln“, heißt es sehr selbstbewusst weiter.

Die Kult-Autos der Deutschen
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Kaum zu glauben, aber amtlich: Zur ersten Nachkriegs-Automobilmesse in Frankfurt kamen 1951 kaum vorstellbare 570.000 Besucher. Meist mit Bahn und Bus, denn Autos besaßen nur wenige. Doch das sollte sich bald ändern. Natürlich hatte es schon einige volkstümliche Automobile in den 20er und 30er Jahren gegeben, Dixie oder das "Kommissbrot" von Hanomag. Aber das Autofahren blieb, schon aus finanziellen Gründen, zunächst einer kleinen Bevölkerungsschicht vorbehalten ...

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BMW-Isetta, im Volksmund auch "Knutschkugel" genannt: Charakteristisch für das kleine Auto, das auch in Nachkriegszeit erschwinglich war, ist der Einstieg durch die nach vorne zu öffnende Tür. Aber wehe, man wurde zugeparkt ...

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Auch der Messerschmitt-Kabinenroller, hier ein Baujahr 1959, zählt zu den ganz typischen deutschen Kleinstwagenvertretern, die dem Fahrer einen eigenwilligen Einstiegsakt abnötigten. In diesem Fall von oben ins Auto hinein ...

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Vor dem Zweiten Weltkrieg war die Auto Union einer der größten Autohersteller Deutschlands. Sie entstand 1932, als sich die Marken Horch, Audi, DKW und Wanderer zusammenschlossen. Das Audi-Markenzeichen erinnert bis heute an den Zusammenschluss, die vier Ringe sollten den Zusammenhalt der Gründerfirmen symbolisieren. Nach der Übernahme durch Volkswagen verschwanden die Namen DKW und Auto Union auf den Fahrzeugen ... Foto: Auto Union 1000 S Coupé von 1961

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... Ein automobiler Massenmarkt entwickelte sich in Deutschland erst nach dem Zweiten Weltkrieg. Als es wieder Arbeit gab, der Hunger fast vergessen war und der Gürtel ein Loch weiter geschnallt werden musste, da kam 1950 aus Wolfsburg der Volkswagen. Und er lief und lief und lief, wie es die Werbung versprach ... Foto: Blick in Fabrikhalle von Volkswagen in Wolfsburg am 16. Juni 1954

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Über 21,5 Millionen mal wurde das Auto gebaut, das erst später, vermutlich zuerst in den USA, Käfer (engl. "Beetle") genannt wurde.

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Brenner und Gotthard waren in diesen Jahren keine unüberwindbaren Hindernisse mehr, per Käfer oder Opel wurden sie bezwungen und die Reisewelle gen Italien rollte. Und schnell wurde das Auto sprichwörtlich "der Deutschen liebstes Kind" ...

Nach Informationen der Zeitschrift „Auto Bild“ soll ein chinesischer Nutzfahrzeughersteller an der Wiederbelebung beteiligt sein. Fünf Modelle seien in Planung, darunter eine Oberklasselimousine. Von der Borgward AG heißt es dazu allerdings nur:  „kein Kommentar“.

Die Bremer Automobilfirma Borgward galt als die Individualisten-Marke der 1950er Jahre. Zeitweise gehörte das Unternehmen, das 1919 von Ingenieur Carl F.W. Borgward gegründet wurde, zu den größten deutschen Autoherstellern.

Mitinitiator der Auferstehung ist Christian Borgward (Foto), Enkel des Firmengründers Carl F.W. Borgward Quelle: Borgward AG
Mitinitiator der Auferstehung ist Christian Borgward (Foto), Enkel des Firmengründers Carl F.W. Borgward

Mitinitiator der Auferstehung ist Christian Borgward (Foto), Enkel des Firmengründers Carl F.W. Borgward

Zwischen 1929 und 1961 fertigte die Borgward-Gruppe (Marken: Borgward, Goliath und Lloyd) mehr als eine Million Fahrzeuge, über als 20.000 Menschen arbeiteten in den Bremer Produktionsstätten.

Die bekanntesten Modelle waren der Mittelklassewagen Borgward Isabella, der Borgward Hansa1500 und der Oberklassewagen P100, der erste deutsche Pkw mit serienmäßiger Luftfederung. 1961 musste das Unternehmen Konkurs anmelden.

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