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Urteil Inspektion nach Serviceheft

Nicht jeder Pkw-Käufer bleibt dem Vertragshändler bei späteren Reparaturen und Inspektionen treu. Um Kosten zu sparen, beauftragen viele Autohalter stattdessen freie Kfz-Werkstätten. Ein Urteil des Landgerichts Mannheim zeigt allerdings, dass das nicht immer der beste Weg ist.
Auch freie Werkstätten müssen sorgfältig prüfen. Quelle: ap

Auch freie Werkstätten müssen sorgfältig prüfen.

(Foto: ap)

In dem Fall hatte der Eigentümer seinen sieben Jahre alten Audi A3 bei einem Kilometerstand von 109 000 zur Inspektion in eine freie Kfz-Meisterwerkstatt gebracht. Kurz darauf blieb der Audi-Fahrer mit einem Motorschaden liegen.

Grund dafür war ein gerissener Zahnriemen. Laut Serviceheft hätte der Zahnriemen für den Nockenwellenantrieb zwar erst bei 180 000 gefahrenen Kilometern ausgetauscht werden müssen. Allerdings hatte der Hersteller Audi im Jahr 2003 seine Inspektionsrichtlinien dahingehend geändert, dass für den fraglichen Pkw-Typ der Zahnriemen spätestens nach fünf Jahren ausgetauscht werden müsse. Deshalb verlangte der Pkw-Käufer von der freien Werkstatt Schadensersatz. Das sahen die Mannheimer Richter genauso. Sie sprachen dem Audifahrer rund 2 900 Euro zu. Die freie Werkstatt habe sich nicht auf die Angaben im Serviceheft verlassen dürfen (Az.: 1 S 174/08).

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