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Verkehr Weniger Schmerzensgeld bei freiwilliger „Risikofahrt“

Wer sich zu einem offensichtlich angetrunkenen Fahrer ins Auto setzt, riskiert bei einem Unfall einen Teil seiner Schadensersatz- und Schmerzensgeldansprüche. Darauf weist der Deutsche Anwaltverein in Berlin hin.

dpa/gms KOBLENZ/BERLIN. Wer sich zu einem offensichtlich angetrunkenen Fahrer ins Auto setzt, riskiert bei einem Unfall einen Teil seiner Schadensersatz- und Schmerzensgeldansprüche. Darauf weist der Deutsche Anwaltverein in Berlin hin.

Auf ein entsprechendes Urteil des Oberlandesgerichtes (OLG) Koblenz (Az.: zwölf U 958/04). Im verhandelten Fall war ein Mann zu einem Bekannten ins Auto gestiegen, obwohl der Fahrer erkennbar betrunken war. Nach einem anschließenden Unfall war er querschnittsgelähmt. Die Versicherung zahlte rund 40 000 Euro Schmerzensgeld. Einen höheren Betrag lehnte sie mit der Begründung ab, den Mann treffe eine Mitschuld an seinen Verletzungen. Die daraufhin erfolgte Klage des Beifahrers lehnte das Gericht mit der gleichen Begründung ab.

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