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Verkehrsrecht aktuell Blinker falsch gesetzt: Autofahrer haftet bei Unfall

dpa/gms BERLIN/HOMBURG. Wer blinkend geradeaus weiterfährt, haftet unter Umständen bei einem Unfall. Das gelte auch, wenn der Unfallgegner eigentlich hätte warten müssen, warnen die Verkehrsanwälte im Deutschen Anwaltverein (DAV) in Berlin.

Sie verweisen auf ein Urteil des Amtsgerichts Homburg (Az. 16 C 65/06). In dem Fall hatte ein Autofahrer an einer Kreuzung rechts geblinkt und war trotzdem auf der Straße geradeaus weitergefahren. Eine Autofahrerin, die eigentlich hätte warten müssen, fuhr aus der Seitenstraße auf die Straßenkreuzung. Sie war der Meinung, dass der Autofahrer in die Seitenstraße einbiegen wollte.

Das Gericht urteilte, der eigentlich Vorfahrtsberechtigte müsse in diesem Fall allein für die Schäden haften. Denn die Autofahrerin müsse zwar ihre Wartepflicht besonders sorgfältig beachten, aber gleichzeitig nicht mit groben Verkehrsverstößen des Vorfahrtsberechtigten rechnen.

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