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Verkehrssicherheit ESP sollte Pflicht werden

Rund 38 000 Verkehrsunfälle in Deutschland ließen sich einer neuen Studie zufolge vermeiden, wenn alle Autos mit einem Elektronischen Stabilitätssystem (ESP) ausgestattet wären.

dpa/tmn BERLIN. Das ESP habe "signifikante Auswirkungen" auf Unfallverursachung und Unfallausgang, hat die Unfallforschung der Versicherer (UDV) in Berlin ermittelt. Der Schleuderschutz kann ein auf eisglatter oder regennasser Fahrbahn ins Schlingern geratenes Fahrzeug durch gezieltes Abbremsen einzelner Räder wieder stabilisieren.

Das Sicherheitspotenzial einer ESP-Ausstattung des gesamten Fahrzeugbestands beziffert die UDV mit rund 37 000 Unfällen mit Verletzten und 1 100 Unfällen mit Getöteten, die ganz vermieden werden oder deutlich weniger folgenschwer ausgehen könnten. Momentan sind den Angaben zufolge lediglich 36 Prozent aller Fahrzeuge mit ESP ausgestattet. Vor allem bei Klein- und Gebrauchtwagen gebe es deutliche Lücken im ESP-Angebot.

Auf der Seite "schutzengel-esp.de" listet die UDV auf, welche Fahrzeuge der Modellreihen von 2006 bis 2008 ESP an Bord haben und welche nicht.

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