Volkwagen Cadmium in Ladegeräten – VW droht Rückruf von Elektroautos

Das Kraftfahrt-Bundesamt prüft die Ladegeräte von mehr als 100.000 VW-Elektroautos auf Giftstoffe. Im schlimmsten Fall drohen Rückrufe.
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VW droht Rückruf von Elektroautos wegen Cadmium in Ladegeräten Quelle: dpa
E-Autos

Dem VW-Konzern drohen Rückrufe der E-Autos von Audi, Porsche und Volkswagen.

(Foto: dpa)

FrankfurtElektro- und Hybridwagen der Marken Volkswagen, Audi und Porsche müssen womöglich wegen Cadmium in Ladegeräten zurückgerufen werden. VW habe das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) im Juli informiert, dass in Relais der Hochvolt-Ladegeräte eines bestimmten Zulieferers geringe Mengen des Schwermetalls zur Beschichtung eingesetzt wurden, teilte der Konzern am Dienstag mit.

Es sei zu klären, ob dies nach EU-Recht zulässig sei und daher sei es offen, ob das KBA einen Rückruf anordnen werde. Als erstes hatte die „Wirtschaftswoche“ über den Fall berichtet. Dem Magazin zufolge wären 124.000 Autos betroffen. VW machte zur Gesamtzahl keine Angaben, sondern nannte nur die Baujahre 2013 bis 2018.

Bei Werkstoffanalysen des in einem Ladegerät enthaltenen Relais war festgestellt worden, dass das entsprechende Bauteil neben Silber auch 0,008 Gramm des giftigen Schwermetalls Cadmium pro Gerät enthalte. Die vom Zulieferer eingereichten Materialdaten hätten keine Angaben über die Cadmium-Verwendung enthalten.

„Die Serienfertigung und die Auslieferung der entsprechenden Fahrzeuge wurden sofort gestoppt, das betroffene Relais durch das eines anderen Zulieferers ersetzt und die Fertigung wieder aufgenommen,“ erklärte der Autobauer weiter. Das giftige Schwermetall sei so verbaut, dass es nicht in die Umwelt gelangen könne und niemand damit in Berührung komme.

  • rtr
  • dpa
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