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Volvo-Rückruf Erneut Airbag-Probleme beim XC90

Kaum sind die ersten SUV-Flaggschiffe ausgeliefert, muss Volvo tausende XC90 in die Werkstätten rufen. Erneut machen die Airbags Probleme. Auch wenn das Problem nicht groß zu sein scheint, kommt es doch sehr ungelegen.
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Vom kleinsten bis zum größen Volvo enstehen künftig alle Modelle auf einer einheitlichen Plattform-Strategie. Außerdem wird es nur nioch Vierzylidner-Motoren geben. Quelle: PR
Muss in die Werkstatt: Volvo XC90

Vom kleinsten bis zum größen Volvo enstehen künftig alle Modelle auf einer einheitlichen Plattform-Strategie. Außerdem wird es nur nioch Vierzylidner-Motoren geben.

(Foto: PR)

Nach Berichten der Fachblätter Automotive News und Automobilwoche hat Volvos großer Hoffnungsträger, das neue Luxus-SUV XC90 schon kurz nach seinem Marktstart Probleme: Zwischen 9.000 und 10.000 Exemplare des Siebensitzers, die bereits ausgeliefert waren, müssten in die Werkstätten, weil ein Bauteil einer korrekten Auslösung der so genannten Vorhang-Airbags in der dritten Sitzreihe im Wege stehen würde, hieß es in den Berichten.

Ein Volvo-Sprecher sagte, es habe bislang keine Vorfälle oder gar Unfälle in diesem Zusammenhang gegeben. Details zu der möglicherweise in Deutschland betroffenen Zahl an Fahrzeugen lagen zunächst nicht vor. Betroffen sind weltweit Fahrzeuge des 2016er-Modelljahres. Um wie viele Autos es sich genau handele, sei noch nicht bekannt, meldete auch der Motor Informations Dienst (mid), und ergänzte, Volvo selbst gehe von "unter 2.000 SUV" aus. Inwiefern die Aktion auch Deutschland betreffe, konnte Volvo Deutschland auch dem mid nicht sagen.

Auch wenn das Problem nicht groß zu sein scheine, so schreibt die Automobilwoche, komme der Imageschaden für Volvo dennoch ungelegen. Die schwedische Marke unter chinesischer Regie setzt traditonelle stark auf die Sicherheit ihrer Fahrzeuge. So verkündete Volvo, dass ab 2020 kein Insasse mehr mit einem neuen Volvo tödliche Verletzungen davontragen kann, was natürlich funktionierende Airbags voraussetzt.  Eine Modifikation an der Türverkleidung im Baubereich um den Airbag durch die Volvo-Partner soll das Problem nun beseitigen.

Too big to fail
Der Herausforderer für Range Rover, Audi Q7 und BMW X5
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Ein Volvo, das war früher mal das nonkonformistische Statement der Architekten, der Oberstudienräte, der Steuerberater. Nachdem Ford die schwedische Traditionsmarke herunterwirtschaftete geben heute die chinesischen Eigentümer das Geld – und den Entwicklern viel freie Hand. Die Marke hat sich neu erfunden und ihr erstes Flaggschiff zeigt stolz, welchen Einfluss vor allem der chinesische und der amerikanische Markt haben. Hier sind Größe und Luxus eine Selbstverständlichkeit.

(Foto: Frank G. Heide)
Wer sich diesem Auto nähert, darf nicht kleinlich sein.
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Das liegt in der Natur der Sache, sprich des Segments der so genannten Full Size-SUV, an denen alles ein wenig zu groß geraten scheint. Den Kunden scheint das aber zu gefallen. Nach Aussagen des Unternehmens ist der Wagen von bereits 30.000 Kunden mehr oder weniger blind vorbestellt worden. Wir finden das mutig, denn Volvo geht bei dem knapp 5 Meter langen und 2,14 Meter breiten Siebensitzer neue Wege: Andere setzen auf 6 oder 8 Zylinder, die schwedische Traditionsmarke unter chinesischer Regie sagt, wir kommen mit einem Vierzylinder aus, auch wenn der Wagen locker über zwei Tonnen wiegt ...

(Foto: Frank G. Heide)
Nein, das ist nicht der neue "Bulli"
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Zu Anfang gibt es zwei „herkömmliche“ Antriebe, wie den Benziner, den wir getestet haben, und der unsinnigerweise T6 heißt. Er schickt maximal 320 PS bzw. 400 Newtonmeter Drehmoment an alle vier Räder und kostet mindestens 67.700 Euro. Sein Marktanteil dürfte in Deutschland verschwindend gering bleiben, denn es gibt ja noch den Diesel D5 AWD mit 225 PS und 470 Nm ab mindestens 53.400 Euro.

(Foto: Frank G. Heide)
Der Diesel macht das Rennen
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Volvo bietet außerdem einen Plug in-Hybrid an, der XC90 T8 Twin Engine (ab 76.705 Euro), an dessen Vorderachse der T6-Benziner arbeitet, und an dessen Hinterachse ein Elektromotor weitere 80 PS liefert. Ende des Jahres werden außerdem noch der D4 mit 190 PS und der Benziner T5 AWD für 49.400 Euro folgen.

Volvo erwartet für Deutschland einen Anteil des D5 AWD von 85 Prozent und sieht den T6 AWD bei fünf Prozent, meint aber, heute schon erkennen zu können, dass der Anteil des Plug in größer werden wird als die übrigen zehn Prozent.

(Foto: Frank G. Heide)
Das Fahrgefühl ist jederzeit souverän.
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Zwar wirkt der Vierzylinder beim Blick unter die Motorhaube dort ein wenig verloren, aber die abrufbare Leistung stimmt. Im unteren Drehzahlbereich hilft ein Kompressor, oben raus ein Turbolader. Das Ergebnis verleiht dem SUV zwar keine Flügel, verhilft ihm aber zu einer gewissen Leichtigkeit. Den Standardsprint aus dem Stand auf 100 km/h absolviert der Volvo als 320-PS-Benziner in 6,5 Sekunden.

(Foto: Frank G. Heide)
Nordische Kühle und edle Materialien
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Unterstützt von vier verschiedenen Fahrmodi (Dynamic, Eco, Comfort und Off Road) kann der große Wagen vor allem mit seiner Reise- und Langstreckentauglichkeit punkten. Er schafft ohne Mühe 220 km/h und das sogar mit komfortabler Ruhe an Bord.

(Foto: Frank G. Heide)
Da geht was rein
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Nicht der schlechteste Kaufgrund dürften für viele Volvo-Fans die dritte Sitzreihe und die mehr als 1.860 Liter Stauvolumen sein. Keine Frage: Der packt was weg. Selbst wenn sieben Personen drin sitzen, wobei die hintersten beiden nicht größer als 1,70 m sein dürfen, passen noch über 380 Liter hinter die selbst öffnende Heckklappe.

(Foto: Frank G. Heide)

Bereits Anfang des Jahres hatte Volvo die allerersten in den USA ausgelieferten XC90 zurückgerufen, weil unter bestimmten Umständen die Seitenaufprallschutz-Airbags für Fahrer und Beifahrer außer Betrieb gesetzt werden konnten. Von diesem Problem waren aber nur 584 Fahrzeuge betroffen.

Das aktuelle Problem stehe in keinerlei Verbindung mit den Millionen-Rückrufen wegen fehlerhafter Takata-Airbags, sagte ein Unternehmenssprecher der "Automotive News".

  • fgh
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