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Von VW bis Porsche Die Top 10 der Auto-Neuheiten 2019

Vom Golf bis zum Porsche: Fast 100 Pkw-Modelle kommen in diesem Jahr neu auf den deutschen Markt. Welche von ihnen das Zeug zum Bestseller haben.
  • Holger Holzer
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  • Spotpress
Von außen bleibt auch der achte Golf ein Golf. Innen ist beim Modell 8 dafür einiges neu. Quelle: dpa
Produktion bei VW in Sachsen

Von außen bleibt auch der achte Golf ein Golf. Innen ist beim Modell 8 dafür einiges neu.

(Foto: dpa)

Köln Potenzielle Bestseller, echte Hingucker und Klassiker mit frischem Innenleben – Dutzende neue Automodelle werden in diesem Jahr neu auf den Markt kommen. Vom Golf im gewohnten Look bis zum heiß ersehnten Start des Tesla Model 3: Hier sind die zehn wichtigsten und spannendsten Auto-Neuerungen des Jahres.

VW Golf

Bei manchen Auto-Neuheiten dauert es Wochen und Monate, bis sie nach der Premiere auf der Straße zu sehen sind. Beim VW Golf 8 dürfte das innerhalb von Tagen der Fall sein. Ob dieser Umstand einem durchschnittlich autointeressierten Betrachter auffällt, ist eine andere Frage.

Der Golf bleibt auch in der Neuauflage ein Golf. Wer sich in den optisch nur leicht modernisierten Fünftürer hineinsetzt, dürfte den Generationensprung jedoch direkt bemerken. Ins Cockpit zieht das digitale Zeitalter ein, inklusive stark vernetztem Infotainment, digitalen Instrumenten und wohl erstmals einem Head-up-Display.

Dazu kommen neue Assistenten und autonome Fahrfunktionen, die dem Menschen vor allem auf der Autobahn Arbeit abnehmen sollen. Beim Antrieb dominieren Dreizylinder mit Turboaufladung und Vierzylinder mit serienmäßiger Mildhybridtechnik.

Tesla Model 3

Die US-Elektrolimousine will so etwas wie der Golf für E-Autofahrer sein: das Modell, mit dem die Kalifornier nach dem Luxus- auch den Massenmarkt erobern.

Das Tesla Model 3 kommt im Februar Quelle: Tesla Motors
Tesla Model 3

Für echte Mittelklasse noch zu teuer.

Für den deutschen Durchschnitt dürfte das 4,70-Meter-Mittelklassemodell wohl etwas zu groß sein – und etwas zu teuer.

Zumindest zum Start gibt es nur die Varianten mit großer Batterie, starken Motoren und Allradantrieb, die mit mindestens 58.000 Euro zu Buche schlagen. Für diesen Kurs gäbe es fast zwei E-Golfs. Für eine breitere Masse wird der Viertürer erst attraktiv, wenn die Basisvarianten in der 35.000-Euro-Klasse nachgereicht werden.

BMW 3er

Trotz aller Münchner SUV-Erfolge: Meistverkauftes BMW-Modell ist immer noch der 3er, rund 400.000 Einheiten fanden im vergangenen Jahr weltweit Kunden. Bei der Neuauflage hält sich der Hersteller daher mit Experimenten zurück.

Die Top 10 der Auto-Neuheiten 2019 - Golf, Neunelfer und ein elektrischer Sympathieträger Quelle: BMW
BMW 3er

Keine Experimente beim meistverkauften Modell.

Optisch wurden Ecken und Kanten leicht nachgeschärft, die Länge legt um eine Handbreit zu. Das Motorenangebot besteht künftig fast durchweg aus Vierzylindern – eine Entwicklung, die sich bereits beim Vorgänger andeutete. Immerhin bleibt beim 340i der klassische Reihensechser an Bord. Darüber hinaus wird es ein neues Plug-in-Hybridmodell mit bis zu 60 Kilometer Elektro-Reichweite geben.

Abgesehen davon bestehen die wichtigsten Neuerungen aus den modernen Assistenten und Infotainment-Funktionen. Unter anderem soll eine leistungsfähige Sprachsteuerung ins Cockpit einziehen. Start für die Limousine ist im März, kurze Zeit später folgt der „Touring“ genannte Kombi.

Renault Clio

Zuletzt lag der Clio im europäischen Kleinwagen-Dreikampf bei den Neuzulassungen deutlich vor VW Polo und Ford Fiesta – und das, obwohl er mit gut sechs Jahren der älteste im Trio ist.

Das schwungvolle Design des Kleinwagen-Marktführers wird noch einmal nachgeschärft. Quelle: Reuters
Renault Clio IV

Das schwungvolle Design des Kleinwagen-Marktführers wird noch einmal nachgeschärft.

(Foto: Reuters)

Der Erfolg dürfte auch mit dem im Vergleich schwungvollen Design des Franzosen zu tun haben, das in der neuen Generation noch einmal deutlich nachgeschärft wird.

Die Neuauflage wirkt äußerlich erwachsener und wird bei gleicher Länge etwas geräumiger, dazu gibt es teilautonome Fahrfunktionen und neue kleine Vierzylinderbenziner, die man bereits aus der neuen A-Klasse von Kooperationspartner Mercedes kennt. Auch eine schnelle RS-Variante ist geplant, allerdings nicht vor 2020.

Opel Corsa/Peugeot 208/Citroen C3

Bislang hat die Übernahme durch PSA noch nicht viel am Opel-Modellangebot geändert, die gemeinsam gebauten Kompakt-SUV wurden schon vor dem Kauf auf den Weg gebracht.

Der neue Corsa wird innerlich ein Franzose. Quelle: dpa
Verhüllter Opel Corsa

Der neue Corsa wird innerlich ein Franzose.

(Foto: dpa)

Mit dem Corsa erhält in diesem Jahr aber nun erstmals ein Kernmodell der Marke mit dem Blitz ein französisches Innenleben.

Der Kleinwagen rollt gemeinsam mit Peugeot 208 und Citroen C3 vom Band. Wie üblich werden die drei Modelle identische Technik nutzen, sich äußerlich aber klar differenzieren.

Erstmals gibt es neben kleinen Benzinern auch einen Elektromotor, allerdings wohl erst im Jahr nach der Markteinführung.

Toyota Corolla

Erfolgreiche Namen sollte man nicht aufgeben. Das hat auch Toyota lernen müssen, als der Hersteller den legendär zuverlässigen Corolla 2006 in Auris umbenannt hatte.

Toyota bringt den Corolla zurück Quelle: Toyota
Die Rückkehr des Corolla

Schicker und flotter als die Urahnen, dafür nach 13 Jahren wieder mit dem bewährten Namen: Toyota bringt den Corolla zurück.

Trotz einer teuren und aufwendigen Werbekampagne wurde die neue Bezeichnung hierzulande nie wirklich angenommen.

Rund 13 Jahre später korrigiert Toyota nun diesen Fehlgriff: Das Kompaktmodell der Japaner heißt nun auch in Europa wieder so wie überall sonst auch auf der Welt „Corolla“. Neben dem großen Namen soll auch der markentypische Hybridantrieb in seiner neuesten Generation helfen, den Abstand auf den Marktführer aus Wolfsburg wieder zu verringern.

Dass der Fünftürer mittlerweile deutlich schicker und flotter aussieht als seine Urahnen, dürfte ebenfalls nicht schaden.

Range Rover Evoque

Der erste Range Rover Evoque hat 2011 das kompakte SUV-Segment endgültig in der Premiumliga satisfaktionsfähig gemacht. In der Neuauflage ist das für den Erfolg des Vorgängers maßgebende Karosseriedesign daher nur vorsichtig modernisiert, aber innen dafür umso mehr aufgemöbelt worden.

Der Range Rover Evoque geht in die zweite Generation Quelle: Land Rover
Range Rover Evoque

Das Premium-SUV geht in die zweite Generation.

Orientierungspunkt ist dabei der große Bruder Velar, bei dem die Bedienung fast ausschließlich über große Touchpads im Armaturenbrett läuft. Die Antriebspalette wird mit Mildhybriden und erstmals einem Dreizylinder gefüllt. Dazu kommt 2020 ein Plug-in-Hybridantrieb.

An neuer Technik bringt der Evoque eine „durchsichtige“ Motorhaube mit. Dank eines ausgeklügelten Kamerasystems sieht der Fahrer auf seinem Display den Bereich unter dem Vorderwagen, was bei schwierigen Geländepassagen genauso hilfreich sein soll wie beim Einparken in engen Lücken. Letzteres dürfte das gängigere Einsatzszenario für das Boulevard-SUV werden.

Honda Urban EV

Ginge es rein nach der Optik, würde der Honda Urban EV mit Sicherheit zum Bestseller.

Ginge es rein nach der Optik, würde der Honda Urban EV mit Sicherheit zum Bestseller Quelle: Honda
Honda Urban EV

Ginge es rein nach der Optik, würde der neue Elektro-Honda mit Sicherheit zum Bestseller.

Zumindest, wenn man der auf der IAA 2017 präsentierten Studie trauen kann, die mit ihrem eleganten Retro-Stil an den ersten VW Golf erinnert und bei vielen Messebesuchern Sympathien weckt.

Die Bestelllisten öffnen Anfang des Jahres, dann dürften auch technische Daten bekannt werden, die verraten, ob der kleine Japaner mehr bietet als gutes Aussehen. Bis die ersten Autos beim deutschen Kunden sind, wird es wohl Herbst werden.

Porsche 911

Wichtigste Neuheit für sportliche Fahrer ist im kommenden Jahr der Porsche 911. Optisch unterscheidet sich der neue Elfer besonders durch das Heck mit breitem Spoiler und höherem Abschluss vom alten Modell. Außerdem tragen nun alle Varianten, unabhängig davon, ob sie Heck- oder Allradantrieb haben, die breite Karosserie.

Wichtigste Neuheit für Fahrdynamiker ist im kommenden Jahr der Porsche 911 Quelle: Porsche
Porsche 911

Noch mehr Leistung für sportliche Fahrer in 2019.

Im Heck des 992 sitzt ein gegenüber dem 991 leicht weiterentwickelter Sechszylinder-Boxer mit 3,8 Liter Hubraum und Turboaufladung. Der Carrera S, den Porsche vor dem normalen Carrera auf den Markt bringen wird, leistet nun 331 kW/450 PS – ein Zuwachs von 22 kW/30 PS. Übertragen wird die Kraft über ein neues Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe, das nur noch über die Wippen am Lenkrad geschaltet werden kann.

Die Preise starten bei rund 120.000 Euro, das nachgereichte Einstiegsmodell dürfte knapp sechsstellig ausfallen. Neben dem Coupé wird es 2019 zudem ein Cabrio und einen kompromisslosen Speedster geben.

Mercedes EQC

Abgesehen von den City-Stromern der Schwestermarke Smart sind die elektromobilen Erfolge von Daimler bislang überschaubar. Das soll in diesem Frühjahr der Mercedes EQC ändern, ein 300 kW/408 PS starkes Allrad-SUV mit Batteriepower für 450 Kilometer.

Der Mercedes EQC startet 2019 Quelle: Daimler
Mercedes EQC

Angriff auf die Vormachtstellung des Tesla Modell X.

Gemeinsam mit dem Audi E-Tron will der E-Crossover die Vormachtstellung des Tesla Model X im Segment brechen und gleichzeitig dem bereits 2018 gestarteten Jaguar I-Pace Konkurrenz machen. Ob das gelingt, bleibt abzuwarten: Während die Konkurrenz aus USA und Großbritannien für ihre Modelle bereits eine speziell entwickelte E-Auto-Plattform nutzt, ist der EQC im Kern ein GLC mit Batterie.

Auch bei den sonstigen technischen Eigenschaften kann sich der Schwabe nicht von den beiden Hauptkonkurrenten abheben. So bleiben der relativ günstige Preis (73.000 Euro) und das gute Markenimage wohl die wichtigsten Verkaufsargumente. Dem E-Tron (fast 80.000 Euro) geht es dabei übrigens nicht anders.

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