VW Polo GTI Kleiner Heißsporn mit Karomuster

Auch in seiner sechsten Generation wird es den Polo wieder als GTI geben. Der Neuauflage hat VW etwas mehr Leistung und eine attraktivere Ausstattung spendiert.
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VW Polo GTI - Die sportliche Speerspitze Quelle: vw
VW Polo GTI

Angetrieben wird der potente Polo von einem Zweiliter-Benziner, der 147 kW/200 PS und 320 Newtonmeter Drehmoment mobilisiert.

(Foto: vw)

Ende September bringt VW die neue Polo-Generation in Deutschland in den Markt. Nur wenige Woche später, Ende des Jahres, wird die Topversion GTI nachgereicht. In puncto Leistung und Hubraum legt der kleine Heißsporn im Vergleich zum Vorgänger noch ein Schippchen drauf. Doch noch mehr beeindruckt der rund 23.000 Euro teure stärkste Polo mit einer umfangreichen Serienausstattung und einigen attraktiven Optionen.

Das Sonderstyling des GTI ist von eher dezenter Natur. Die Luftöffnungen in der Front wurden mit schwarzen Wabengittern verziert, zudem schmückt den Kühlergrill ein roter Querstreifen. Bei den auspreispflichtigen LED-Scheinwerfern reicht dieser Rotakzent sogar bis in die Scheinwerfergehäuse.

Den Polo GTI gibt es nur als Viertürer Quelle: vw

Den Polo GTI gibt es nur als Viertürer

(Foto: vw)
Genau 200 PS leistet der Zweiliter-Benziner des Polo GTI Quelle: vw

Genau 200 PS leistet der Zweiliter-Benziner des Polo GTI

(Foto: vw)
Der Innenraum bietet neben ein paar sportlichen Akzenten auf Wunsch auch gehobenen Luxus Quelle: vw

Der Innenraum bietet neben ein paar sportlichen Akzenten auf Wunsch auch gehobenen Luxus

(Foto: vw)
In Kombination mit dem Sechsgang-DSG sprintet der Power-Polo in 6,7 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 Quelle: vw

In Kombination mit dem Sechsgang-DSG sprintet der Power-Polo in 6,7 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100

(Foto: vw)
Unter anderem dank einer Fahrwerkstieferlegung um 1,5 Zentimeter und Seitenschwellerverbreiterungen wirkt der GTI stämmiger als der Standard-Polo Quelle: vw

Mit Fahrwerkstieferlegung und breiten Schwellern wirkt der GTI stämmig

(Foto: vw)

Am Heck sorgen zudem dunkel getönte LED-Rückleuchten, ein Dachkantenspoiler sowie ein Doppelauspuffendrohr in einer Diffusorheckschürze für etwas muskulösere Optik. Schließlich wirkt der GTI auch dank Schwellerverbreiterungen, 17-Zoll-Rädern und einer Fahrwerkstieferlegung stämmiger.

Angetrieben wird der potente Polo von einem Zweiliter-Benziner, der 147 kW/200 PS und 320 Newtonmeter Drehmoment mobilisiert. Im Vergleich zum bisherigen 1,8-Liter-Aggregat im Vorgängermodell ist damit die Leistung um acht PS gestiegen.

Zunächst wird VW den GTI nur in Kombination mit dem sechsstufigen Doppelkupplungsgetriebe DSG anbieten, ein manuelles Schaltgetriebe mit ebenfalls sechs Gängen wird 2018 nachgereicht.

Die DSG-Version soll den 100-km/h-Sprint in 6,7 Sekunden abhaken, maximal sind 237 km/h möglich. Den Verbrauch gibt VW mit 5,9 Litern an. Damit liegen Spritkonsum und Fahrleistungen auf Vorgänger-Niveau.

Besonderheiten der Innenausstattung im Polo GTI sind Sportsitze mit dem Karo-Muster „Clark“ sowie ein Sportlederlenkrad mit roten Ziernähten, welche auch den Schaltsack zieren.

Die umfangreiche Serienausstattung des immer als Fünftürer gelieferten Wolfsburgers umfasst einen Kollisionsverhinderer mit Fußgängererkennung, zusätzliche Kopfairbags vorne und hinten, Fahrprofilauswahl, die Differenzialsperre XDS, das Infotainmentsystem Composition Colour, Klimaanlage, Abbiegelicht, Nebelscheinwerfer, LED-Heckleuchten, höhenverstellbarer Fahrersitz und elektrische Fensterheber rundum.

Optional kann außerdem das adaptive „Sport Select“-Fahrwerk, 18-Zoll-Räder, das Active Info Display mit GTI-spezifischer Grafik, eine induktive Smartphone-Ladeschale, Panorama-Schiebedach oder ein 300-Watt-Audiosystem von Beats bestellt werden.

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  • Um auf längere Sicht gesehen auch weiterhin in die Großstädte einfahren zu können, müssen Fahrzeuge mit Benzinmotor die Abgasnorm EURO 6 c erfüllen. Sie verlangt den Einbau eines Partikelfilters. Ein Bauteil, das das Fahrzeug um vielleicht 100 EURO verteuert, aber von VW in den Polo bislang nicht eingebaut wird.

    VW wartet damit, bis der Einbau im September nächstes Jahr zwingend vorgeschrieben ist. Dieses Vorgehen ist mir völlig unverständlich, weil es den Kundennutzen außer acht läßt.

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