VW-Studie Ein Volks-SUV für Amerika

VW stimmt die US-Kundschaft auf einen neuen Geländewagen ein. Als Vorboten eines für das Amerikageschäft wichtigen Siebensitzers zeigt der Wolfsburger Hersteller in Detroit die Designstudie Cross Coupé.
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Zielt auf den US-Markt: Die VW-Studie Cross Coupé soll ab 2016 Kunden in Nordamerika überzeugen. Quelle: PR

Zielt auf den US-Markt: Die VW-Studie Cross Coupé soll ab 2016 Kunden in Nordamerika überzeugen.

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DetroitDas Cross Coupé von VW ist markant: Mit dem stark geneigten Heck und dem abfallenden Dach ist der Wagen etwas schnittiger gezeichnet und nicht ganz so geräumig wie das kommende Serienmodell. Das 4,85 Meter lange Schaustück nehme zumindest die Dimensionen des kommenden Fahrzeuges vorweg und zeige auch bereits dessen Gesicht, teilte der Hersteller auf der Motorshow in Detroit (Publikumstage: 17. bis 25. Januar) mit.

Im Cockpit fallen die beiden Touchscreens für Infotainment und Klimaregelung auf und das komplett digitale Kombiinstrument. Beides ist auch für das kommende Serienmodell vorgesehen.

VW-Chefdesigner Klaus Bischoff am Steuer der Volkswagen-Studie Cross Coupé GTE während der North American International Auto Show (NAIAS) im US-amerikanischen Detroit. Der GTE könnte als kleiner Ableger des Cross Blue so eine Art Volks-SUV für die USA werden. Quelle: dpa

VW-Chefdesigner Klaus Bischoff am Steuer der Volkswagen-Studie Cross Coupé GTE während der North American International Auto Show (NAIAS) im US-amerikanischen Detroit. Der GTE könnte als kleiner Ableger des Cross Blue so eine Art Volks-SUV für die USA werden.

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Angetrieben wird das Cross Coupé von einem V6-Benziner mit 3,6 Litern Hubraum, dem zwei E-Motoren zugeschaltet werden können, so dass die Systemleistung 265 kW/360 PS beträgt. Verteilt wird die Kraft auf alle vier Räder.

SUV in jeder Größe und Preislage
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Die ehemalige Branchenmetropole Detroit mag in der Krise stecken, auf der dort ausgetragenen North American Auto Show (NAIAS) ist die Welt aber noch in Ordnung. Denn Amerikas Autokäufer schlagen kräftig zu, getragen wird das Plus von den beliebten Pick-ups und SUV. Autohersteller aus der ganzen Welt legen deshalb auf der wichtigsten US-Automesse ihren Fokus auf PS-starke Hochbeiner. Aber auch andere Leistungsträger werden hier vorgestellt.

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Audi beispielsweise präsentiert die zweite Generation des Q7 in Detroit. Das Dickschiff will eigentlich keines mehr sein, hat sich der Ingolstädter doch etwas verkleinert und vor allem deutlich – 325 Kilo - abgespeckt. Das aktuelle Audi-Cockpit sowie diverse Assistenzsysteme bringen das größte Modell der Q-Familie auf den allerneusten Stand, so dass der Q7 für den Wettbewerb mit dem 2013 aktualisierten BMW X5 und dem für 2015 angekündigten Mercedes GLE gewappnet ist.

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Dank Leichtbaukarosserie in Multimaterialbauweise und neuem Fahrwerk soll der Q7 so komfortabel und typisch performen, wie man es von einem Audi erwartet. Dafür stehen auch Antrieb wie der 3.0 TDI mit 200 kW / 272 PS und der 3.0 TFSI mit 245 kW / 333 PS. Sie beschleunigen den Q7 in 6,1 Sekunden (TFSI) beziehungsweise 6,3 Sekunden (TDI) von 0 auf 100 km/h.

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Im ähnlichen Kundenkreis wie der Q7 fischt der auch neue Volvo XC90, der in Nordamerika als besonders schnittige R-Design-Variante debütiert.

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Volvo XC 90: Das Oberklasse-SUV ist extra gut ausgestattet, unter anderem mit dem neuen, tabletartigen Touchscreen im Cockpit, und äußerlich sportlich überarbeitet. Mit dem neuen blauen Mattlack dürfte der Schwede im Januar ein Hingucker werden.

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Das ist auch vom VW-Konzept zu erwarten: Die Wolfsburger stellen eine SUV-Studie mit Plug-in-Hybridtechnik vor. Dabei könnte es sich um eine Weiterentwicklung des Cross Blue handeln, ein Mittelklasse-SUV-Konzept, das 2013 in Detroit als Familienauto für US-Kunden präsentiert wurde.

Zielt auf den US-Markt: Die VW-Studie Cross Coupé soll ab 2016 Kunden in Nordamerika überzeugen. Foto: Volkswagen
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Zielt auf den US-Markt: Die VW-Studie Cross Coupé soll ab 2016 Kunden in Nordamerika überzeugen.

Der verbaute Lithium-Ionen-Akku lässt sich per Steckdose aufladen und macht den Geländewagen zum Plug-In-Hybriden. Die rein elektrische Reichweite beträgt bis zu 32 Kilometer, was den Normverbrauch nach US-Regularien auf umgerechnet rund 3,4 Liter drückt. Ein ähnliches Paket könnte - mit modifizierten Eckwerten - zum Beispiel im nächsten Tiguan zum Einsatz kommen.

Eine Markteinführung in Deutschland ist zunächst nicht geplant, scheint aber mittelfristig nicht ganz ausgeschlossen. Quelle: PR

Eine Markteinführung in Deutschland ist zunächst nicht geplant, scheint aber mittelfristig nicht ganz ausgeschlossen.



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Zwar ist das Cross Coupé GTE bereits die dritte Studie für den großen Geländewagen und mittlerweile hat Wolfsburg dessen Bau längst bestätigt. Doch ein bisschen Geduld müssen die Amerikaner noch haben: Die Markteinführung ist erst für Ende 2016 geplant.

Hauptmarkt für die neuen SUV-Modelle von VW sind neben China die USA, wo die Wolfsburger stark unter dem Fehlen eines mittelgroßen SUV leiden. Quelle: PR

Hauptmarkt für die neuen SUV-Modelle von VW sind neben China die USA, wo die Wolfsburger stark unter dem Fehlen eines mittelgroßen SUV leiden.

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1 Kommentar zu "VW-Studie: Ein Volks-SUV für Amerika"

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  • VW stimmt die US-Kundschaft auf einen neuen Geländewagen ein.

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    VW kapiert es wieder einmal nicht.

    Ein SUV mit Glasdach === LACHPLATTE.

    Glasdächer sind schwerer...verbrauchen mehr Kraftstoff...

    und die welt kämpft gegen den Co2 Anstieg...

    nur VW scheint da alles egal zu sein.








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