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Zufriedenheitsstudie Premium macht mehr Probleme – so zuverlässig sind die Autohersteller

Die Autos von Audi, BMW und Mercedes machen laut einer neuen Studie von J.D. Power mehr Probleme als andere. Dennoch sind ihre Besitzer zufriedener.
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Die Premiummarke aus Ingolstadt landet im Zuverlässigkeitsranking von J.D. Power weit unten. Quelle: obs
Audi mit Problemen

Die Premiummarke aus Ingolstadt landet im Zuverlässigkeitsranking von J.D. Power weit unten.

(Foto: obs)

KölnIm fünften Jahr in Folge hat die amerikanische Verbraucherorganisation J.D. Power ein Ranking zur Zuverlässigkeit von Automarken für den deutschen Markt veröffentlicht. Dabei zeigt sich, dass sich die Gesamtzuverlässigkeit im Vergleich zu den Vorjahren leicht erhöht hat.

Für die Studie hat J.D. Power zwischen November 2015 und Januar 2018 genau 12.854 Autobesitzer zu ihren Fahrzeugen befragt. Insgesamt wurden 177 Probleme in acht Kategorien erfasst – von der Karosserie über den Innenraum bis zum Fahrerlebnis.

Ausgerechnet die deutschen Premiumhersteller Audi, BMW und Mercedes schneiden im Zuverlässigkeitsranking der Verbraucherorganisation deutlich schlechter ab als die Volumenmarken. Der entscheidende Wert für das Ranking heißt PP100, der die Probleme pro 100 Fahrzeuge misst.

Selbst bei den Volumenmarken führen Autohersteller aus dem Ausland. Ganz vorne landet die Marke Mitsubishi, die in Deutschland zwar nur einen marginalen Marktanteil hat, aber mit 85 Problemen auf 100 Fahrzeuge besser abschneidet als die Konkurrenz. Beste Marke aus dem VW-Reich ist Skoda, die mit 88 Problemen auf dem zweiten Platz landet. Mit dem Rapid (Kompaktwagen) und Fabia (Kleinwagen) landen die Tschechen auch in zwei Autoklassen auf dem Spitzenplatz in Sachen Zuverlässigkeit.

Gut schneiden auch die Autos von Hyundai ab. Der Tucson ist laut J.D. Power der zuverlässigste Kompakt-SUV - ein Segment, das in Deutschland besonders stark wächst. Insgesamt landen die Koreaner auf dem dritten Platz im Markenvergleich.

So zuverlässig sind die Autohersteller - Premium macht mehr Probleme Quelle: Mitsubishi
Vergleichssieger aus Japan

Mitsubishi landet im Zuverlässigkeitsranking auf dem Spitzenplatz.

Beste deutsche Marke ist ausgerechnet die Kleinwagenmarke Smart, die mit 90 Problemen Platz 4 belegt. Unter den kleinen Stadtwagen landet der Smart fortwo sogar vor dem VW Up und dem Hyundai i10 auf dem ersten Platz.

Schlecht sieht es dagegen für Marktführer Volkswagen aus. Im Zuverlässigkeitsvergleich landen die Wolfsburger laut Studie mit 109 Problemen pro 100 Fahrzeuge nur auf dem 11. Rang - und damit sogar hinter dem Konkurrenten Opel, der mit 108 Problemen auf Platz 10 landet.

Besonders düster sieht es aber bei den Premiumherstellern aus, von denen sich kein einziger in der Top Ten wiederfindet. BMW landet mit 129 Problemen im Markenvergleich auf Platz 17, Mercedes mit 137 Problemen auf Rang 19 und Audi mit 142 Problemen sogar nur auf dem 21. Platz. Die VW-Tochter aus Ingolstadt ist damit fast Schlusslicht und landet nur noch vor Fiat (152 Probleme) und der BMW-Tochter Mini (166 Probleme).

Allerdings weist auf J.D. Power darauf hin, dass die hohe Anzahl von Problemen nicht unbedingt auf Qualitätsprobleme hindeuten. Denn bei Premiumherstellern sei die Zahl verbauter technischer Extras höher - und damit auch das Risiko von Defekten. Dadurch steige die Zahl der artikulierten Probleme.

Trotz der schlechten Werte um Zuverlässigkeitsranking gaben die Kunden der Premiumhersteller deutlich häufiger an, zufrieden mit der Attraktivität ihrer Fahrzeuge zu sein.

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1 Kommentar zu "Zufriedenheitsstudie: Premium macht mehr Probleme – so zuverlässig sind die Autohersteller"

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  • We had in the last 4 years two Mercedes GLE 350 and had no problems. We had before two Caillac SUVs also in Germany with no problems whatsoever. The US cars are safer and without problems and larger. We will switch back to US cars. Heinz