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Auto-Diebstahl Versichert trotz falscher Kilometerangabe

Falsche Angaben zur Laufleistung eines Fahrzeugs kosten den Halter nicht zwangsläufig den Versicherungsschutz. Das berichtet die Fachzeitschrift "recht und schaden" unter Berufung auf einen Beschluss des Berliner Kammergerichts.
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KFZ-Versicherung: Wenn der Kunde nicht arglistig täuscht, haftet der Versicherer. Quelle: dpa-tmn

KFZ-Versicherung: Wenn der Kunde nicht arglistig täuscht, haftet der Versicherer.

(Foto: dpa-tmn)

BerlinIn einem vor dem Berliner Kammergericht verhandelten Fall war das Fahrzeug eines Versicherten gestohlen worden und die Versicherung wollte den Schaden von 40.000 Euro nicht ersetzen, weil sich herausgestellt hatte, dass der Kfz-Halter die Kilometerleistung des Wagens als zu gering angegeben hatte.

Das Gericht verurteilte die Versicherung dennoch zur Zahlung. Die Richter verwiesen darauf, dass seit der Änderung der gesetzlichen Regelungen bei grober Fahrlässigkeit keine volle Leistungsfreiheit der Versicherung mehr besteht. Vielmehr müsse sie dem Versicherten Arglist nachweisen. Nach Auffassung des Kammergerichts wird eine Versicherung nur dann leistungsfrei, wenn der Halter sie bewusst getäuscht hat, um den Wert eines Wagens zu erhöhen.

(Aktenzeichen: 6 U 103/10)

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  • dpa
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