Beginn der Motorradsaison Sicherer Start auf zwei Rädern

Den Start in die Motorradsaison sollten vor allem ältere Biker besonnen angehen. Ein paar einfache Regeln berücksichtigen und schon sinkt die Gefahr eine Unfalls. Am Anfang steht die Kontrolle des Geräts.
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Biker sollten zum Saisonauftakt an erster Stelle ihre Reifen überprüfen und es vorsichtig angehen lassen. Quelle: MID

Biker sollten zum Saisonauftakt an erster Stelle ihre Reifen überprüfen und es vorsichtig angehen lassen.

(Foto: MID)

HannoverAm Ende einer langen Winterpause juckt es die Biker wieder in der rechten Hand: Endlich wieder am Heizgriff drehen und die Freiheit auf zwei Rädern genießen. Nach der Wiederzulassung der Maschine oder wenn das Saisonkennzeichen das Fahren wieder erlaubt, fehlt vielen Fahrern abert zunächst die Routine. Entsprechend vorsichtig müssen die ersten Kilometer angegangen werden.

Das beginnt mit Kontrollen des Zweirads. Ein Muss, so die Experten von Continental, die Kontrolle des Reifenfülldrucks und gegebenenfalls die Korrektur. Denn selbst wenn die Reifen und Ventile technisch einwandfrei sind, entweicht über die lange Standphase des Winters etwas Luft; sie diffundiert durch das Gummi. Mangelhafter Fülldruck beeinflusst das Fahrverhalten des Motorrades nachhaltig, worunter die Fahrstabilität leidet und sich der Bremsweg verlängert.

Auch wenn der Luftdruck stimmt, gibt es gute Gründe, sich erstmal am Gasgriff zurück zu halten und defensiv zu fahren. Der Saisonbeginn auf zwei Rädern geht mit jahreszeitlich typischen landwirtschaftlichen Aktivitäten einher. Wenn die Landmaschinen vom Feld auf die Straße biegen, hinterlassen sie jede Menge Dreck, der sich im Profil der Zweiräder sammelt. Das lose Erdreich setzt den Grip erheblich herab. In Schräglage bei Kurvenfahrt oder beim Bremsen entgleitet dem Fahrer so die Kontrolle über sein Bike unkalkulierbar.

Zudem müssen Biker im Frühjahr immer damit rechnen, dass Autofahrer über die Wintermonate Aufmerksamkeit und Begegnungen mit Zweirrädern "verlernt" haben. Um schnell wieder die nötige Sicherheit am Lenker zu finden, schadet es auch nicht, die eine oder andere Übungseinheit auf einem Verkehrsübungsplatz einzulegen.

Schon auf vier Rädern kommt einer guten Bereifung eine wichtige Rolle zu. Weisen Autoreifen vier etwa postkartengroße Kontaktflächen zwischen Fahrzeug und Fahrbahn auf, so sind es beim Motorrad nur zwei etwa handtellergroße Bereiche.

Von der Güllepumpe zum Superbike
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Honda feiert 2011 ein Jubiläum: Seit 50 Jahren importieren die Japaner Motorräder nach Deutschland. Als erster Hersteller aus dem Land des Lächelns eröffnete die Marke 1961 eine Europa-Niederlassung: die Honda Motor Trading Company in Hamburg. Zu dieser Zeit hatte sich das aufstrebende Unternehmen bereits in seiner Heimat als Nummer eins etabliert und begonnen, den amerikanischen Markt zu erobern ...

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Am Anfang des Aufstiegs zum größten Zweiradhersteller der Welt stand ein Zweitaktmotor mit 50 Kubikzentimeter Hubraum und 0,5 PS, der zur Not auch mit Terpentin läuft – in Japan nach dem Zweiten Weltkrieg ein gewichtiges Kaufargument. 1947 präsentiert Konstrukteur Soichiro Honda dann sein erstes komplettes Motorfahrrad. Das Model A avancierte auf Anhieb zum Marktführer. Dadurch ermutigt, gründete er im Jahr darauf die Honda Motor Co., Ltd.

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Mit der von einem Pressstahlrahmen getragenen Dream D, deren Zweitaktmotor bei 5000 Umdrehungen pro Minute drei PS aus 98 ccm schöpft, folgte Ende 1949 das erste Motorrad. In einem nahezu identischen Fahrgestell debütierte dann 1951 der erste Viertakter: die Dream E mit 146 ccm, 5,5 PS bei 5000 U/min und einer Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h. Bald verkaufte Honda von der Dream E bis zu 130 Einheiten täglich. Auch das Motorfahrrad Cub F, ein technisch verbesserter Nachfolger des Model A, erfreute sich großer Nachfrage.



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1955 sorgte Honda mit der Dream SA erneut für Aufsehen. Mit seiner nun obenliegenden Nockenwelle für den Ventiltrieb (Ohc) ist der 10,5 PS starke Motor Vorreiter für eine Technik, die nicht nur bei Honda bald als Standard gilt. Seinen wohl einträglichsten Coup landete Soichiro Honda aber 1958 mit der C 100 Super Cub. Als Nachfolger der erfolgreichen Cub (Cheap Urban Bike) ist die C 100 vor allem anspruchslos, belastbar und als Lieferfahrzeug auch einhändig zu dirigieren. Die Kombination von rollertypischen Elementen wie freier Durchstieg, Beinschutz und Automatikgetriebe mit 17-Zoll-Rädern kam an. Zunächst von einem 4,8 PS starken Ohv-Viertakter angetrieben, verkaufte sich die Super Cub in diversen Varianten bis 2008 über 60 Millionen Mal und ist damit das am meisten produzierte Motorrad überhaupt.

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Der Urahn der Honda Monkey erschien 1960 als CZ 100 mit dicken Fünfzoll-Reifen. Die Monkey startete ihre Karriere dann 1967 als Z 50M. Später bekam das Modell. Heute genießen die Monkey, aber auch ihr Ableger Gorilla und die etwas größere Dax mit klappbarem Lenker Kultstatus bei Sammlern und Tunern. Gut erhaltene, unverbastelte Modelle erreichen leicht Preise zwischen 1.500 und 2.000 Euro.

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