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BGH-Urteil Kein Extra-Hinweis auf Leasing-Nachzahlung nötig

Beim Autoleasing gilt in der Regel: Je höher der Restwert kalkuliert ist, umso niedrigere Raten zahlt der Kunde. Das kann aber zu hohen Nachzahlungen führen. Explizit darauf hinweisen müssen Leasing-Firmen aber nicht.
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Die Monatsraten sind nicht alles: Beim Autoleasing kann nach Ende der Vertragslaufzeit eine Nachzahlung fällig werden, wenn der Restwert für den Wagen zu optimistisch kalkuliert wurde. Quelle: dpa

Die Monatsraten sind nicht alles: Beim Autoleasing kann nach Ende der Vertragslaufzeit eine Nachzahlung fällig werden, wenn der Restwert für den Wagen zu optimistisch kalkuliert wurde.

(Foto: dpa)

Karlsruhe Beim Autoleasing müssen Unternehmen ihre Kunden nicht ausdrücklich auf mögliche Nachzahlungen bei der Rückgabe des Wagens hinweisen. Das ergibt sich aus einem am Mittwoch (28. Mai) verkündeten Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH). Die Richter gaben damit der Volkswagen-Leasing GmbH recht, die zwei ihrer Kunden verklagt hatte.

Die Kunden hatten sich nach Ende ihres Leasingvertrags geweigert, die verlangte Nachforderung zu zahlen. Sie sahen sich durch eine Klausel in ihren Verträgen über den sogenannten Restwert nicht ausreichend über die tatsächlichen Kosten informiert.

Der Restwert wird bei Vertragsabschluss für den Zeitpunkt kalkuliert, wenn die Leasing-Laufzeit endet. Je höher der Restwert ist, desto geringer sind in der Regel die Leasingraten. Ist der Restwert zu hoch angesetzt, muss der Leasingkunde die Differenz zwischen dem tatsächlichen Fahrzeugwert und dem kalkulierten Restwert nachzahlen.

In der umstrittenen Klausel war jeweils der kalkulierte Restwert des Wagens nach Ablauf der Leasingzeit beziffert. Weiter hieß es: «Reicht der vom Leasing-Geber beim KfZ-Handel tatsächlich erzielte Gebrauchtwagenerlös nicht aus, garantiert der Leasingnehmer dem Leasing-Geber den Ausgleich des Differenzbetrages».

Diese Formulierung hielt der Prüfung der BGH-Richter stand: Auch ein Durchschnittskunde könne nicht davon ausgehen, dass der finanzielle Aufwand des Unternehmens mit den Leasingraten abgegolten sei und er deshalb gar keine Zahlungen erbringen müsse.

Auf diese Autos fahren Fuhrpark-Profis ab
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Kategorie „Minicar“

Das Ergebnis fällt eindeutig aus: Der Hyundai i10 ist in dieser Klasse nicht nur das beste Modell eines Importeurs, sondern zugleich der beste Kleinstwagen mit konventionellem Verbrennungsmotor überhaupt. Der kleinste Hyundai überzeugt mit ansprechendem Fahrverhalten, hohem Komfort und niedrigen Betriebskosten: Unter der Motorhaube arbeitet ein effizienter Benziner, der je nach Hubraum wahlweise 49 kW (67 PS) oder 64 kW (87 PS) freisetzt. Außerdem gewährt die Marke eine Fahrzeuggarantie von fünf Jahren ohne Kilometerbegrenzung, die auch einen europaweiten Mobilitätsservice umfasst.

(Foto: PR)
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Bei den so genannten Minicars, also Kleinstwagen, siegte in der Gesamtwertung der Volkswagen E-Up

Hintergrund: Bei Europas größtem Praxis-Vergleichstest testen und bewerten die Fuhrparkmanager alljährlich zwei Tage lang potenzielle Firmenautos. In diesem Jahr haben 280 Fahrzeugprofis an der Wahl teilgenommen. Die Fachleute betreuen in ihren Unternehmen zusammengerechnet mehr als 200.000 Fahrzeuge und repräsentieren somit die Elite deutscher Flottenkunden.

Im Auftrag der Fachzeitschrift „Firmenauto“ und der Sachverständigenorganisation Dekra nahmen sie 71 Modelle in elf Kategorien unter die Lupe und legten dabei rund 50.000 Kilometer zurück ...

(Foto: PR)
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Den Gesamtsieg bei den Kleinwagen erreichte der BMW i3, das Pendant bei den Importeuren erreichte der Citroen DS3.

... Da in jeder Klasse jeweils ein Gesamt- und ein Importsieger ermittelt wurden, dürfen 2014 insgesamt 19 Modelle (in drei Kategorien gab es nur eine Gesamtwertung) das Prädikat „Firmenauto des Jahres“ tragen. Die Flottenmanager bewerteten neben Fahrverhalten und Komfort insbesondere die Wirtschaftlichkeit des Autos.

(Foto: PR)
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In der Kompaktklasse belegte der Seat Leon ST den ersten Platz.

Link: Den Handelsblatt-Test des Golf Variant-Herausforderers finden Sie hier.

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Die neue Mercedes-Benz C-Klasse erreichte den ersten Platz in der Mittelklasse, diesen belegte bei den Importeuren der Lexus IS.

Link: Der Fahrbericht zur C-Klasse

(Foto: PR)
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In der oberen Mittelklasse ging der erste Platz an den Tesla Model S.

Link: Einen Test mit Bilderstrecke der kalifornischen Vorzeige-Elektrolimousine finden Sie hier.

(Foto: PR)
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(Foto: PR)

Verbraucher sollten sich beim Leasing generell nicht von niedrigen Raten blenden lassen. «Bei vergleichsweise geringen Monatsraten kann es nach Ablauf der vereinbarten Vertragslaufzeit teuer für den Kunden werden, wenn er dann plötzlich eine hohe Restwertausgleichszahlung leisten muss», erklärt ADAC-Jurist Klaus Heimgärtner. «Je nach Fahrzeug können da einige Tausend Euro zusammenkommen, mit denen man nicht unbedingt gerechnet hat.»

Der Restwert sei nur schwer vorhersehbar: «Denn während einer drei- oder vierjährigen Vertragslaufzeit kann auf dem Gebrauchtwagenmarkt viel passieren», gibt Heimgärtner zu bedenken. Ist das Auto am Ende weniger wert als im Vorfeld berechnet, weil die Gebrauchtwagenpreise am Boden sind, muss der Kunde die Differenz aufbringen. «Der Leasinganbieter will ja beim Weiterverkauf des Fahrzeugs nicht draufzahlen und wälzt das Kalkulationsrisiko auf den Leasingnehmer ab.»

Der Auto-Leasingvertrag

Der Pkw-Leasingvertrag ist eine Art der Miete: Das Unternehmen überlässt dem Kunden den Wagen für einen bestimmten Zeitraum. Während der Zeit gehört der Wagen rechtlich betrachtet weiterhin dem Unternehmen und nicht dem Autofahrer. Der Wagen wird nach der vereinbarten Zeit zurückgegeben.

Beim Leasing zahlt der Kunde vor allem für die Nutzung des Fahrzeugs und den Wertverlust, den es in dieser Zeit erleidet. Er entrichtet wie bei der Miete monatliche Zahlungen, die Leasingraten. Leasing nutzen zumeist Firmen.

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