Checkliste So kommt Ihre Batterie gut durch den Winter

Gerade in der kalten Jahreszeit muss die Autobatterie Schwerstarbeit leisten. Doch mit ein wenig Vorsorge lassen sich böse Überraschungen bei frostigen Temperaturen gut vermeiden.
  • Holger Holzer
Kommentieren
  • Spotpress
Ratgeber: Batterie-Pflege - Checkliste für den Winter  Quelle: Johnson Controls

Batterie-Pflege lohnt sich: Mit ein wenig Vorsorge lässt sich frostiger Ärger vermeiden.

Eine entladene Autobatterie ist die häufigste Pannenursache in der kalten Jahreszeit. Doch mit ein wenig Vorsorge lässt sich frostiger Ärger vermeiden. Wer häufig Kurzstrecke fährt oder eine mehrere Jahre alte Batterie nutzt, kann die Kapazität des Stromspeichers testen lassen. Das geht bei Werkstätten, Teilehändlern oder auch vielen Automobilclubs – nicht selten ist der Check sogar kostenlos.

Unabhängig davon kann man aber auch selbst vorsorgen. So empfiehlt es sich, Batteriegehäuse und Pole mit einem antistatischen Tuch zu säubern. Dadurch vermeidet man, dass Feuchtigkeit und Schmutz zwischen den Polen für schleichenden Stromverlust sorgen. Aus dem gleichen Grund lohnt es sich, den richtigen Sitz der Polklemmen zu überprüfen und die Muttern gegebenenfalls nachzuziehen.

So macht man das Fahrzeug winterfest
auto auf schneedecke
1 von 15

Seit Einführung der Winterreifenpflicht im vorigen Jahr gilt, bei Schnee, Matsch und Glatteis müssen Winter- oder zumindest Ganzjahresreifen aufgezogen sein. Auch schon jetzt im Herbst, bei nassem Laub oder Raureif auf der Straße, sind Fahrer mit Winterreifen wegen der besseren Haftung und des kürzeren Bremsweges auf der sicheren Seite.

Link: Mehr über die aktuellen Reifentest-Ergebnisse lesen Sie hier.

lackkontrolle
2 von 15

Kratzer und Dellen sollten vor dem Winter ausgebessert werden, denn besonders durch Streusalz können Lackschäden rasch weiter voranschreiten und Rost ansetzen.

scheibe
3 von 15

Scheiben innen gründlich von Schmutz befreien. Das sorgt für gute Sicht und mindert die Beschlagneigung. Verschmutzte Scheiben erhöhen die Blendgefahr durch entgegenkommende Fahrzeuge bei Dunkelheit.

scheibenwischer
4 von 15

Bei den Scheibenwischern sollten die Wischblätter überprüft und schon bei kleinen Rissen ausgetauscht werden. So lassen sich Schlieren auf der Frontscheibe vermeiden. Gerade wenn die Sonne tief steht, wird man leichter geblendet.

batterie prüfen
5 von 15

Ältere Autobatterien versagen beim ersten Frost häufig ihren Dienst, insbesondere dann, wenn die Kraftspender älter als vier Jahre sind. Deshalb sollte die Batterie überprüft und gegebenenfalls eine neue gekauft werden. Die rechtzeitige Anschaffung eines "intelligenten" Ladegeräts kann die preiswertere Alternative sein.

streusalz
6 von 15

Eis im Kühlsystem führt zu Motorschäden. Am besten in der Werkstatt oder an der Tankstelle prüfen lassen, ob der Frostschutz noch ausreicht. Das Kühlwasser benötigt einen Frostschutz, der auch bei Temperaturen von bis zu minus 30 Grad Celsius das Auto fahrtüchtig hält. Der Zusatz schützt nicht nur das Wasser vor dem Gefrieren – Kalkablagerungen und Korrosion werden ebenso verhindert.

eiskratzer 2
7 von 15

Darüber hinaus empfehlen die Autoclubs jetzt schon für alle Fälle einen Eiskratzer, Handschuhe und eine Abdeckfolie für die Windschutzscheibe ins Auto zu legen. Sinnvoll kann auch ein Spray sein, das die Scheiben in wenigen Sekunden vom Eis befreit sowie ein Anti-Beschlag-Mittel für die Anwendung im Fahrzeuginnern.

Destilliertes Wasser muss bei modernen – sogenannten wartungsfreien - Batterien in der Regel nicht mehr nachgefüllt werden. Normalerweise lassen sich diese Akkus auch gar nicht mehr ohne weiteres öffnen. Ist doch noch eine Kontroll- oder Befüllungsöffnung vorhanden, sollte darauf geachtet werden, dass der Flüssigkeitsstand des Akkus immer über den sechs Platten liegt. Ist in einer Kammer zu wenig Flüssigkeit, muss destilliertes Wasser nachgefüllt werden.

Allerdings heißt auch „wartungsfrei“ nicht, dass man sich gar nicht mehr um die Batterie kümmern muss. Wer möglichst lange etwas von seinem Energiespeicher haben will, schließt ihn von Zeit zu Zeit an ein Ladegerät an. Das gilt speziell für Autos die wenig oder nur auf Kurzstrecke bewegt werden. Die Preise starten bei rund 25 Euro, Markenprodukte gibt es ab etwa 50 Euro. Je nach Streckenprofil bleibt eine derart gepflegte Batterie sechs bis sieben Jahre voll gebrauchstüchtig – also mehr als doppelt so lange wie ohne das regelmäßige Aufladen.

Und auch im Alltag kann man seine Batterie pflegen. Zum Beispiel sollte man ihr nach einem Kaltstart etwas Zeit zum Laden lassen, damit sich der Akku regeneriert. Vor allem dann, wenn man nur eine kurze Strecke fährt.

Energiefressende Verbraucher wie Gebläse, Radio, Scheiben- und Sitzheizung sollten daher nicht sofort auf voller Kraft laufen. Wer ganz sicher gehen will, schaltet sie vor dem Start aus, denn insbesondere Dieselmotoren benötigen im Winter für den Start deutlich mehr Strom als bei milden Temperaturen.

Startseite

Mehr zu: Checkliste - So kommt Ihre Batterie gut durch den Winter

0 Kommentare zu "Checkliste: So kommt Ihre Batterie gut durch den Winter"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%