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E-Bikes im Test Sicherer und weiter

Stabilere Lenker, meist gut abgestimmte hydraulische Bremsen und leistungsstärkere Akkus: Die aktuelle Generation von Elektrofahrrädern ist laut Stiftung Warentest deutlich sicherer als noch viele Vorjahresmodelle.
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Die Akkus der Räder hielten im Test 60 bis 100 Kilometer, beim Test 2013 waren es unter gleichen Bedingungen nur 25 bis 80 Kilometer. Quelle: dpa

Die Akkus der Räder hielten im Test 60 bis 100 Kilometer, beim Test 2013 waren es unter gleichen Bedingungen nur 25 bis 80 Kilometer.

(Foto: dpa)

BerlinDie Stiftung Warentest hat zehn E-Bikes mit tiefem Durchstieg getestet - und keine Ausfälle zu beklagen hat. Im Vorjahres-Test waren noch 9 von 16 E-Bikes mit einem «mangelhaft» durchgefallen. Trotzdem offenbarten sich auch im aktuellen Test noch vereinzelt Schwächen wie Riss- oder Bruchschäden an Felge, Sattelrohr, Sattelstütze oder Akkuhalterung.

Probefahrten vor einem Kauf sind unbedingt empfehlenswert: So zeigten etwa einige Räder im Test ein instabiles Fahrverhalten, besonders mit Gepäck. Vor allem bei höherem Tempo besteht bei ihnen die Gefahr, dass Rahmen und Lenker schwer kontrollierbar flattern.

Denn bei Rädern mit tiefem Durchstieg gibt es kein Oberrohr, das beim Aufnehmen der auftretenden Kräfte helfen könnte. Unter Umständen kann es umgekehrt aber auch sein, dass die Geometrie so gut für einen stabilen Geradeauslauf optimiert wurde, dass man das Rad in Kurven zwingen muss.

Die E-Bike-Trends des Jahres
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Grace One

Nach Unternehmensangaben handelt es sich hier um das erste E-Motorbike. Ein klassischer Verbrennungsmotor ist natürlich nicht verbaut. Das Gefährt, das ohne treten bis zu 45 km/h schafft, hat einen motorrad-typischen Gasgriff.

An diesem kann je nach Bedarf die Leistung des Elektromotors abgefragt werden, der E-Bike untypische 1300 Watt erzeugt. Einen Spitzenwert erreicht das Modell mit 33,5 Kilogramm auch im Gewicht. Für knapp 4.400 Euro gibt es das Rad in der günstigsten Variante. Die Pro-Version kostet schon 7.999 Euro.

(Foto: PR)
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Stromer ST2

Die erst 2009 aus der Schweizer Firma Thömus hervorgegangene Fahrradmarke Stromer hat mittlerweile ihr drittes Modell auf den Markt gebracht. Inspiriert durch Marken wie Tesla, Apple und Google, versucht Stromer Informationstechnologie und Elektromobilität in einem Produkt zu vereinigen.

Das seit 2011 zum Hersteller BMC gehörende Unternehmen hat dazu eigens die cloudbasierte Plattform Omni entwickelt. Über sie ist unter anderem die GPS-Aufzeichnung der Fahrt, sowie die Einstellung des Motors möglich. Auch bietet der neue Zugang Möglichkeiten zum Diebstahlschutz, wie das Blockieren der Räder und eine GPS-Verfolgung.

Das Schweizer Produkt kommt mit hydraulische Scheibenbremsen der Marke Magura sowie einer 20-Gang-Shimano-Schaltung. Den Elektro-Antrieb übernimmt ein Bosch-Motor mit 35 Newtonmeter Drehmoment und 500 Watt Leistung - damit schafft das Rad laut Hersteller Distanzen von bis zu 150 Kilometern bei einer Spitzengeschwindigkeit von 45 km/h.

(Foto: PR)
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Ebike Cross Country Racer

Bei Ebike setzt man auf den Faktor Sport: Das Cross-Country-Rad soll Kraft und Dynamik miteinander vereinen. Dafür werden Elektromotor und ein klassisches Mountainbike gepaart.

Das Ergebnis: ein 19 Kilogramm schweres Sportbike mit 40-50 Newtonmeter und 250 Watt Leistung. Der Bosch-Mittelmotor holt hieraus 25 km/h und bis zu 140 Kilometer Reichweite. Mit Scheibenbremsen und 9-Gang-Schaltung von Shimano sowie einstellbarer Federgabel kostet das Rad 1.895 Euro.

(Foto: PR)
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Flyer C-Serie Next Generation

Auch die Klassiker unter den E-Bikes sind weiter beliebt: Fahrräder für die Alltagsmobilität und gemütliche Touren. Zum zehnten Geburtstag bringt Flyer eine Neuauflage seiner C-Serie. Besonders viel Komfort und große Bedienerfreundlichkeit sollen weiterhin gemütliche Tourenfahrer ansprechen.

Eine extrem tiefe Einstiegsvariante macht es leicht, sich auf den Sattel zu schwingen. Das Modell kostet dabei in der günstigsten Variante umgerechnet rund 2.860,00 Euro. Wahlmöglichkeiten bestehen von der Schaltungsvariante bis hin zum Antrieb. Hier kann sich zwischen einem 250 oder 350 Watt Panasonic Motor entschieden werden. Damit sind entsprechende Geschwindigkeiten von 25 und 45 km/h möglich.

(Foto: PR)
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Riese & Müller Load Hybrid

Bei Riese & Müller geht es nicht nur um das Schneller und Weiter sondern auch um ein Größer und Schwerer. Das Lastenfahrrad Load Hybrid kann bis zu 200 Kilogramm zusätzliches Gewicht transportieren. Ein besonders niedriger Schwerpunkt bietet trotz großer Last laut Hersteller gute Fahrstabilität. Je nach Ausführung schafft das Gerät zwischen 25 und 45 km/h und wiegt 33 bis 35 Kilogramm. Wer beim Transport auf das Auto verzichten will, soll hier eine Alternative finden.

(Foto: PR)
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Kalkhoff Sahel Compact Impulse 8

Für die zum größten, deutschen Fahrradhersteller, der Derby Cycle Werke GmbH, gehörende Marke machten schon Modellgrößen wie Uschi Obermaier Werbung. Mit dem Sahel Compact Impulse bringt das Unternehmen ein kleines Rad groß raus. Das Kompaktrad wird von einem 250-Watt-Motor der Firma Impulse angetrieben und kostet je nach Batterievariante 2.499 bis 2.699 Euro.

(Foto: PR)
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Flyer Tandem Deluxe

Wer jetzt nicht richtig mit tritt, fällt erst später auf: Der Trittkraftverstärker dieses Tandems springt mit seinen 250 bis 350 Watt auch für faule Beifahrer ein. Erhältlich ist das Fahrrad ab umgerechnet rund 4.500 Euro.

(Foto: PR)

Die Akkus der Räder hielten im Test 60 bis 100 Kilometer, beim Test 2013 waren es unter gleichen Bedingungen nur 25 bis 80 Kilometer. Im aktuellen Test reichte eine Ladung im Schnitt für 75 Kilometer Hügelstrecke. Im Dauertest über 500 Ladezyklen verloren die Akkus etwa zwölf Prozent ihrer Speicherkapazität.

Die Verluste eingerechnet, reichen 500 Zyklen unter Laborbedingungen für rund 35.000 Kilometer Strecke mit E-Motor-Unterstützung. Weil aber etwa wechselnde Temperaturen an der Akkukapazität nagen, schaffen Nutzer den Erfahrungen der Tester nach in der Praxis mit 500 Zyklen weniger als 20.000 Kilometer.

Damit das Rad immer betriebsbereit ist, sollte der Akku möglichst bei Raumtemperatur lagern und geladen werden. Denn eine Nutzung und vor allem das Laden von frostkalten oder von der Sonne erhitzten Akkus kann die Lebenszeit verkürzen.

Teilladungen sind bei den modernen Akkus, die in den E-Bikes zum Einsatz kommen, übrigens kein Problem mehr. Gegen das Nachladen während einer Tourpause spricht also nichts, im Gegenteil: Eine halbe Stunde an der Steckdose steigert die Reichweite um mindestens sechs Kilometer.

Im Test erreichten drei E-Bikes die Note «gut»: Das 2.490 Euro teure Flyer T5 Deluxe (Note 2,0), das 2.300 Euro teure Pegasus Premio E8F (Note 2,2) sowie das 2.500 Euro teure Kreidler Vitality Eco6 (Note 2,3).

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