Gebrauchtwagen-Check: Alfa Romeo Giulietta Solides Julchen

Schön, aber zickig, heißt es über Alfa-Modelle. Ein Vorurteil, das die Giulietta nicht bestätigt. Die italienische Golf-Konkurrentin sieht nicht nur gut aus, sie kann auch unter dem wohlgeformten Blech überzeugen.
  • Holger Holzer
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  • Spotpress
Gebrauchtwagen-Check: Alfa Romeo Giulietta - Solides Julchen Quelle: Alfa Romeo
Alfa Romeo Giulietta

Keine Angst mehr vor dem Tüv.

Mit einem Alfa Romeo fährt man traditionell nur ungern zum TÜV. Die seit 2010 gebaute Giullietta kann man aber ruhigen Herzens auf die Hebebühne lassen: Die italienische Golf-Konkurrentin sieht nicht nur hinreißend aus, sie kann auch unter dem wohlgeformten Blech überzeugen.

Karosserie und Innenraum: Auch wenn man es auf den ersten Blick nicht sieht – Alfas Kompaktmodell ist immer ein Fünftürer. Die Griffe für die Fond-Portale sind in der C-Säule versteckt – hübsch, aber etwas fummelig.

Auch in anderer Hinsicht war den Konstrukteuren Form wichtiger als Funktion: Im Fond sitzt man unter dem flott abfallenden Dach vergleichsweise beengt, der Rundumblick vom Fahrersitz aus ist höchstens mäßig. Nicht voll überzeugen kann auch das Bedienkonzept im allerdings ganz hübschen Cockpit. Im Gegenzug wartet der Alfa mit ordentlichem Platzangebot vorne, guten Sitzen und ausgewogen-sportlichem Fahrverhalten auf.

Der Fünftürer ist sehr solide Quelle: Alfa Romeo
Solide Ware

Der Fünftürer ist sehr solide.

Motoren: Die Giulietta ist ausschließlich Turbomotoren zu haben. Das Angebot bei den Benzinern reicht vom 77 kW7105 PS starken 1,4-Liter-Vierzylinder bis zum 1,8-Liter-Motor mit 176 kW/240 PS ab 2014. Die vernünftigste Wahl dürften in der Regel die mittelstarken 1,4-Liter-Triebwerke mit 110 kW/150 PS und 125 kW/170 PS mit Multi-Air-Ventilsteuerung sein, die in der Praxis nicht mehr verbrauchen als ihre schwächeren Brüder, aber deutlich mehr Fahrspaß bieten.

Wer unbedingt Sprit sparen will, wählt einen der sieben Diesel mit 1,6 oder 2,0 Litern Hubraum. Das Leistungsangebot startet bei 77 kW/105 PS und reicht bis 129 kW/175 PS. Geschaltet wird in der Regel per Hand, die starken Benziner (170 PS, 240 PS) und der stärkste Diesel sind mit Doppelkupplungsgetriebe ausgestattet, für den 170-PS-Diesel gab es dieses als Option. Alle Antriebe wirken auf die Vorderräder, Allradtechnik gibt es nicht.

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