Hersteller-Freigaben Welche Autos E10 vertragen - und welche nicht

Die Unsicherheit der Autofahrer beim neuen "Biosprit" ist groß. Doch es gibt verbindliche Tipps. Was die wichtigsten Hersteller und die Autoclubs offiziell empfehlen.
Update: 09.03.2011 - 06:50 Uhr 17 Kommentare
Kurz vor dem sogenannten Benzingipfel der Bundesregierung erhielten die Zweifel an der Verträglichkeit des umstrittenen Biosprits E10 neue Nahrung. Experten sagten, die Autohersteller könnten die langfristigen Folgen für die Motoren nicht genau abschätzen. Quelle: dapd

Kurz vor dem sogenannten Benzingipfel der Bundesregierung erhielten die Zweifel an der Verträglichkeit des umstrittenen Biosprits E10 neue Nahrung. Experten sagten, die Autohersteller könnten die langfristigen Folgen für die Motoren nicht genau abschätzen.

(Foto: dapd)

DüsseldorfVerbraucherschützer fordern eine E10-Garantie der Autohersteller für ihre Modelle. Ohne eine solche Bestätigung der Verträglichkeit sei der neue Biotreibstoff tot, sagte der Energieexperte des Verbraucherzentrale Bundesverbands, Holger Krawinkel, am Dienstag im ZDF-Morgenmagazin. "Wenn langfristige Schäden, von denen keiner weiß, ob sie wirklich entstehen, nicht abgedeckt werden, wird es keine Akzeptanz geben. Sonst sagen viele Verbraucher, das ist mir zu teuer, wenn nach fünf, sechs Jahren der Motor kaputt geht", sagte er Verbraucherschützer außerdem gegenüber der Nachrichtenagentur dpa.

Mit einer solchen Herstellergarantie gemeint ist eine verbindliche Aussage des Herstellers, ob ein Auto das neue, mit zehn Prozent Bioethanol versetzte Benzin verträgt oder nicht. Dies sollten die Hersteller an das Kraftfahrt-Bundesamt melden, und das Amt solle alle
Fahrzeughalter mit der entsprechenden Information anschreiben, forderte Krawinkel. Dann hätten die Besitzer Gewissheit, dass etwaige Schäden repariert würden. Auch der ADAC wollte auf dem heutigen von der Regierung in Berlin zusammengerufenen Benzingipfel ein solches Vorgehen anregen.

KBA: Nicht zuständig

Aus dem Brief aus Flensburg dürfte aber vorerst nichts werden. Zur Auswirkung des Biosprits auf Automotoren könne seine Behörde keine Angaben machen, sagte der Präsident des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA), Ekhard Zink, dem Flensburger Tageblatt: "Das neue Biobenzin gilt nicht als Prüfkraftstoff." Die EU schreibe die Inhalte für die sogenannten Typgenehmigungsverfahren des KBA vor. Da E10 bisher aber bei allen Benzin-Fahrzeugtypen auf dieser Liste fehlt, habe das Kraftfahrt-Bundesamt auch keine Kenntnisse über die Verträglichkeit des Kraftstoffs.

Hersteller informieren online

So sind die deutschen Autofahrer bislang angewiesen auf Informationen der Hersteller und der Autoclubs. Sie sind verunsichert, denn die Einführungsphase des E10 verlief holprig. Und rund sieben Prozent der mehr als 42 Millionen Pkw in Deutschland vertragen den Kraftstoff mit dem höheren Ethanolanteil nicht. Laut ADAC kann es bei manchen Fahrzeugen zur Korrosion von Aluminiumteilen, zum Beispiel in der Einspritzpumpe kommen, sogar schon nach der ersten Betankung. Dass ein Auto nur durch das Tanken von E10 direkt liegen bleibt, ist zwar äußerst unwahrscheinlich. Es wird jedoch gewarnt, dass auch schon die einmalige Befüllung zu erhöhtem Verschleiß und zur Zerstörung von Bauteilen führen kann. Insbesondere Kunststoffe und Gummiteile, etwa bei Dichtungen, Ventilen, Schläuchen und Leitungen, können angegriffen werden.

Einige Experten raten daher im Falle einer E10-Falschbetankung, den Motor gar nicht erst zu starten, sondern sicherheitshalber den Tank leer zu pumpen. Der VCD rät, wenn nur wenige Liter E10 falsch getankt wurden, den Ethanolgehalt sofort durch Nachtanken von E5-Kraftstoff zu senken.

Das sind Aussichten, die bei den potenziellen E10-Opfern wenig Begeisterung für den auch umwelttechnisch umstrittenen "Biosprit" wachruft. Sie sind also gut beraten, sich vorab zu informieren, welche Modelle E10 laut offizieller Herstellerangabe vertragen, und welche nicht.

Allen Autobauern gemeinsam ist übrigens eine Absicherung hinsichtlich möglicher Veränderungen im Motorraum: Sie weisen durch die Bank darauf hin, dass sich die auf den E10-Freigabelisten genannten Pkw in Bezug auf Motor- und Kraftstoffsystem im werksseitigen Auslieferungszustand befinden müssen.

Die ersten und bislang sicherlich meist genutzten Listen stellten die DAT, Deutsche Automobil Treuhand, und der ADAC kostenlos online zur Verfügung. Mittlerweile sind auch bei den Autoherstellern entsprechende Informationen auf deren Websites zu finden. Die wichtigsten sind in der Folge aufgelistet.

Lupo 1.4 FSI von Volkswagen: Nicht alle Jahrgänge des Benzin-Direkteinspritzers, der 2002 Sieger der Umweltliste des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) wurde, vertragen den neuen "Biosprit" E10. Quelle: ap

Lupo 1.4 FSI von Volkswagen: Nicht alle Jahrgänge des Benzin-Direkteinspritzers, der 2002 Sieger der Umweltliste des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) wurde, vertragen den neuen "Biosprit" E10.

(Foto: ap)

Volkswagen: Bei VW ist beispielsweise die Mehrheit aller PKW uneingeschränkt für E10 geeignet. Ausnahmen bilden einige wenige FSI-Motoren der Fahrzeugmodelle Lupo, Polo, Golf, Bora und Touran aus den Bauzeiträumen 2000 bis 2004, in Einzelfällen bis 2006. Eine Liste der für E10 geeigneten VW FSI-Fahrzeuge finden Sie hier.

Ab dem Baujahr 1992 gibt Audi zwar die meisten seiner Modelle für E10 frei. Doch es gibt Ausnahmen. Auf Super Plus auszuweichen empfehlen die Ingolstädter für die Modelle A2 1.6 FSI mit 110 PS (Modelljahre 2003 bis 2005), A3 1.6 FSI mit 115 PS (2004), A3 2.0 FSI mit 150 PS (2004), A4 2.0 FSI mit 150 PS (2003 und 2004), A4-Benziner Limousinen mit Standheizung und allen Motorisierung (2001 bis 2008) sowie A4-Benziner Avant mit Standheizung und allen Motorisierungen (2002 bis 2008). Hier finden Sie weitere Informationen.

Mercedes weist darauf hin, dass Motoren mit Direkteinspritzung der ersten Generation, das sind die Baujahre 2001 bis 2005, kein E10 vertragen. Dazu gehören zum Beispielt die Typen C 200 CGI der Baureihe W 203 und CLK 200 CGI (W 209).

Außerdem sind Autos, die noch nicht ab Werk mit geregelten Drei-Wege-Katalysator oder Vergaser ausgerüstet wurden, ebenfalls nicht für den Betrieb mit der neuen Spritsorte geeignet. In der Regel sind diese Modelle älter als 25 Jahre. Ein detaillierte Auflistung finden Sie hier.

Auf seiner Internetseite teilt der Münchener Autohersteller BMW mit, dass alle Benzinermodelle ohne Bedenken mit E10 betankt werden können.

Beim Rüsselsheimer Hersteller Opel dürfen die Modelle Vectra C, Signum und Zafira B mit dem Motor 2.2 Direct (Code Z22YH) nach Hersteller-Angaben nicht mit E10 betankt werden. Zwei detaillierte Listen mit allen geeigneten und allen nicht freigegebenen Modellen finden Sie hier.

Ford teilt mit, dass es mit den aktuell für Europa gebauten Modellen keine Probleme beim Betrieb mit E10 gibt. Einzige Ausnahme ist der Mondeo SCi mit 1,8-Liter-Benziner, der von 2003 bis 2007 gebaut wurde. Für Fahrzeuge, die älter als 20 Jahre sind, empfehlen die Kölner Super Plus mit 98 Oktan oder Sprit mit 100 Oktan. Bei diesen Modellen lassen sich eventuelle Probleme mit der neuen Spritsorte nicht ausschließen. Detaillierte Informationen und eine Service-Telefonnummer hat Ford hier veröffentlicht.

Skoda: Auf der Website der tschechischen Marke aus dem VW-Konzern heißt es, dass fast alle Benzinmotoren mit E10 betrieben werden können. Die wenigen Ausnahmen, die auf Super Plus ausweichen müssen, betreffen das Modell Felicia (Bj. 1995 bis 2002) und den Pickup Forman (Baujahr 1989). Weitere Infos gibts hier.

Fiat weist online darauf hin, dass zwar der größte Teil seiner Modelle ab dem Baujahr 2000 bereit sei für E10, allerdings müssen die Fahrzeuge die Abgasnormen Euro 3, 4 oder 5 erfüllen. Alle vor dem Jahrtausendwechsel gebauten Fiat-Modelle dürfen nicht mit dem neuen Biosprit gefahren werden. Die Ausnahme-Liste finden Sie hier.

Bei Renault heißt es, um E10 tanken zu können, müssten die entsprechenden Fahrzeuge nach dem 1997 gebaut worden sein und mindestens die Abgasnorm Euro 2 erfüllen. Weitere Informationen.

Besser kein E10: Auch bei Toyotas Mittelklasse-Limousine Avensis sollten einige Benzin-Motoren und Modelljahrgänge nur mit Super Plus gefahren werden. Quelle: gms

Besser kein E10: Auch bei Toyotas Mittelklasse-Limousine Avensis sollten einige Benzin-Motoren und Modelljahrgänge nur mit Super Plus gefahren werden.

(Foto: gms)

Bei Toyota sind offiziell alle europäischen Modelle ab Januar 1998 für E10 geeignet. Aber keine Regel ohne Ausnahme, und diese betreffen zwei Versionen der Mittelklasse-Limousine Avensis mit Zwei-Liter-Maschine (Motorentyp 1AZ-FSE), die zwischen Juli 2000 und Oktober 2008 gebaut wurden, sowie das 2,4-Liter-Modell (Motorentyp 2AZ-FSE, zwischen Juni 2003 und Oktober 2008). Auf ihrer Website bieten die Japaner weitere Informationen und eine Hotline-Nummer.

Alle Modelle von Nissan ab Baujahr 2010, die für Super ROZ 95 vorgesehen sind, können auch mit E10 betankt werden. Bei Fahrzeugen, die vor dem Jahr 2000 produziert wurden, kann der japanische Hersteller eine Schädigung durch den Biosprit nicht auschließen. Daher sollten diese Autos künftig mit Super Plus betankt werden, teilt das Unternehmen auf seiner Website mit. Auch die Sportwagen Nissan 350Z, 370Z und GT-R müssen weiterhin mit Super Plus (ROZ 98) bzw. ROZ-100-Kraftstoff betankt werden.

Einen ausführlichen Ratgeber zur E10-Tauglichkeit verschiedener Motorräder sowie weiterer kleinerer Autohersteller finden Sie außerdem auf einer speziell eingerichteten E10-Übersichtsseite des ADAC. Der Autoclub rät dazu, bei Fahrzeugen, zu denen sich keine verlässlichen Informationen recherchieren lassen, weiter wie gewohnt auf den bislang getankten Kraftstoff zuzugreifen.

Ergänzende Informationen zur technischen Tauglichkeit und den Umwelt-Aspekten des neuen Kraftstoffs gibt auch der Verkehrsclub Deutschland (VCD) in einem E10-Faktencheck.

Offizielle Infos in Form der wichtigsten Fragen und Antworten zu E10 des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit finden Sie hier.

Autobesitzer, die ihr Auto oder Motorrad fälschlicherweise mit E10 betankt haben, haben keinen Anspruch auf Garantieleistungen. Ruiniert das Biobenzin den Motor oder die Kraftstoffleitungen eines Fahrzeugs, das für den E10-Betrieb nicht explizit freigegeben ist, muss der Halter selbst für den Schaden aufkommen - oder auf die Kulanz des Herstellers hoffen.

Sollte es wider Erwarten Reklamationen wegen vermeintlicher E10-Probleme geben, würden diese "im Rahmen unserer Garantiebestimmungen" geprüft, heißt es zum Beispiel bei Opel. "Dann muss man das in jedem Einzelfall prüfen, so wie in jedem Fall einer Reklamation im Garantieverfahren."

„Den Schaden trägt der Autofahrer“, sagte Maximilian Maurer vom ADAC dem „Tagesspiegel.“ Zwar könne man den Hersteller in die Haftung nehmen, wenn das Modell auf der Unbedenklichkeitsliste stehe. Aber der Geschädigte müsse nachweisen, dass der Schaden wirklich durch E10 angerichtet worden ist. „Man muss lückenlos nachweisen, dass man immer richtig getankt hat.“

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17 Kommentare zu "Hersteller-Freigaben: Welche Autos E10 vertragen - und welche nicht"

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  • E10 wurde nach meinem Wissen im April 2009 vom EU-Parlament beschlossen .... und wer hat's beantragt???? aber davon wollen die Rot-Grünen Geschichtsverbieger nichts mehr wissen.
    Und was ist mit dem Bio-Strom? Wird da nicht auch wertvolles Ackerland versaut? Lügner von vorn bis hinten, aber leider ist die Masse Mensch ja sehr vergesslich!

  • Mit Werbung soll etwas verkauft werden was der gesunde Menschenverstand über den Markt bereits abgelehnt hat.
    Die sogenannte Expertenrunde in Berlin hat ihre Daseinsberechtigung länghst verloren. Hier hilft nur Verbot von Subventionen jeglicher Art und Lobbyismus für E10. Agraflächen nur für die Ernährung und Bestrafung bei Mißbrauch. Die Minister für Wirtschaft,Verbraucherschutz und Umwelt sollten wegen unfähigkeit entlassen werden.

  • Wer heute morgen sich die Titelseite der Lübecker Nachrichten anschaut weiß Bescheid. Der Innenminister von Schleswig-Holstein Klaus Schlie (CDU) verbietet allen Polizisten mit den Dienstwagen E-10 zu tanken. Er möchte nicht das die Polizei in Schleswig-Holstein durch Motorschäden lahmgelegt wird. Es werden neben Dieselfahrzeugen Benziner der Marken VW,Opel und Ford in Schleswig-Holstein bei der Polizei gefahren.
    Ich denke wer jetzt noch E10 tankt sucht nur eine Argument für ein neues Auto.

  • Es geht nicht um "Emotionen für "s Baby", sondern für viele Menschen, die auf ihr Auto beruflich unbedingt angewiesen sind, schlicht um die Existenz! Auto weg --> Mobilität weg! Die Art und Weise, wie die Politik über ""nur einige Mio. ältere Fahrzeuge"" redet, ist gegen die Halter, die sich in vielen Fällen kein neues Auto leisten könnten, äußerst bösartig, menschenverachtend und zynisch! "Rechtsverbindlich" gegen einen Automobilkonzern?? HaaaHa!! (: Lächerlich!
    Mein Wagen soll E10 vertragen (das ist aber der Stand von HEUTE!), bei 3 Fachwerkstätten sagte man mir aber, ich solle es lieber NICHT riskieren! Keiner wisse, wie sich E10 nach 2, 3, 5 Jahren usw. auf das Material auswirke. Schließlich sind in einem Auto ja verschiedene Teile vieler Zulieferer (Hersteller und Händler) verbaut, eine "Herstellergarantie" des Autobauers ist also ohnehin "für"n Arsch"!
    Fazit: Der Dreck kommt mir nicht in den Tank!!

  • Landwirtschaftliche Nutzflächen für die Herstellung von sogenanntem Biosprit zu vergäuden ist absolut sträflich, aber dies ist ein anderes Thema.
    Ich finde es unheimlich interesssant, wie dieses Thema in der Nach-Gutti-Zeit zum absoluten Topthema in allen Nachrichten, Medien, Büro- und Stammtischgesprächen avanicert.
    Jeder wußte doch, daß E10 kommt und jeder hatte doch genügend Zeit sich vorher zu informieren.
    Seit Monaten liegen in den Tankstellen die Infobroschüren zu E10 direkt neben der Kasse.
    Ein Anruf beim PKW-Hersteller oder bei der Werkstatt unseres Vertrauens und man hat die gewünschten Informationen.
    Und ob ein alter Manta, Taunus, Consul, Rekord oder sonst was E10 verträgt, juckt doch niemanden. Das sind Ausnahmen die bei Schönwetter gefahren werden und da kann doch jeder Super+ tanken.
    Aber es geht halt ums liebe Auto und das ist heilig. Bei Lebensmitteln greifen die meisten zu Billigprodukten und kippen Pflanzenöl für 0,69 € auf den Salat, aber ins Auto den Liter Motoräl für 12,- €.
    Tss, tss, tsss .. verkehrte Welt!

  • Achtung jetzt bei SUPER-Kauf!

    ARAL hat den E10 Sprit garnicht besonders gekennzeichnet.
    Auf der Zapfsäule und Pistole steht einfach "SUPER 95"
    Ich bin stutzig geworden, weil auf keiner Säule E10 stand.
    Dass heiß die meisten tanken es schon, ohne es zu wissen.

  • Die Listen sind unvollständig und schwammig ohne Ende. Opel zum Beispiel geht erst gar nicht auf ältere Modelle wie Rekord, Manta, Monza u.ä. ein. Dabei fahren noch viele dieser Modelle auf unseren Straßen, wenn das Wetter es zulässt.
    Sehr schwammig sichert sich Ford ab. Bei Modellen über 20Jahren, also Sierra, Scorpio 1, um nur mal zwei konkrete und häufig zu findende Modelle zu nennen, wird empfohlen 98ROZ oder höher zu tanken um evtl. Restrisiken auszuschließen. Also Rechtsverbindlichkeit seh ich nirgendwo. Außerdem wird es in jedem Fall andere imaginäre Gründe geben, weswegen ein Schaden hätte entstanden sein können. Ihr glaubt doch nicht ernsthaft, dass da jmd. eine wirkliche Haftung übernimmt, oder???

  • Also Mercedes und Opel haben PDF-Listen auf ihren Webseiten mit vielen aktuellen Fahrzeugen, die kein E10 vertragen.
    Von Motorräder und Rollern spricht niemand, denn die vertragen es garantiert noch weniger gut.
    Der Literpreis von E10 ist viel zu hoch, wenn es kein Schnäppchen ist, wird es in den Bodentanks versauern. Ist nämlich nicht lange haltbar. Bei 1,30 würden die Leute zur Zapfpistole greifen.

  • Die Machtpolitik sollte man nicht unterstützen! Wählt alle ab die E10 einführen wollen! Moralisch und ethisch ist die Einführung von Biosprit eine Sünde. Meidet E10 lässt euch nicht zwingen. Wenn keiner das Zeug kauft werden auch unsere Nahrungsmittel nicht viel teurerer.

  • Ich finde es interessant, daß bei der ganzen Diskussion um E10 niemand über die generelle Erhöhung der Treibstoffkosten spricht. Obwohl jeder der es wissen wollte inzwischen verbindliche Angaben seines Herstellers haben kann, tanken sehr viele das überteuerte SuperPlus.
    Vielleicht ist die ganze Diskussion auch ein genialer Marketingtrick der Treibstoffhersteller: herkömmliches Super (E5) zum Preis von SuperPlus.
    Na, hoffentlich bekommt das "Baby" kein Bäuerchen!

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