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Nützliche Ausstattungsdetails Kleines Teil, große Wirkung

Es muss nicht immer der klimatisierte Massagesitz mit Internetanschluss und Ionendusche sein, der dem Autofahrer das Leben einfacher macht. Auch kleine und preiswerte Details können den Alltag an Bord erleichtern.
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5 kleine Ausstattungsdetails mit großem Nutzen - Kleines Teil, große Wirkung Quelle: vw

Für die unter anderem bei VW, Ford und BMW angebotene Heckklappen-Fernbedienung benötigt man nur einen freien Fuß.

(Foto: vw)

Eiskratzer im Tankdeckel: Skoda nimmt für sich in Anspruch, bei alltagspraktischen Details besonders clever zu sein. Neben dem tropfsicher in der Tür untergebrachten Regenschirm und dem Mini-Mülleimer für die Mittelkonsole gibt es bei den Tschechen einen kleinen Eiskratzer im Tankdeckel. Der ist somit immer zur Hand, ohne dass man die Türen öffnen und anschließend eine mittelgroße Schneeladung vom Sitz schaufeln müsste. Auch im Sommer ist der Kratzer nicht ganz unnütz, fungiert sein transparenter Mittelteil doch gleichzeitig als Lupe.

Taschenlampe als Kofferraumbeleuchtung: Umsichtige Autofahrer haben immer eine Taschenlampe im Fahrzeug – theoretisch. Praktisch dürfte sie so selten an Bord sein wie der Feuerlöscher oder das Gurtschneidemesser. Gut also, wenn man sie immer automatisch dabei hat. Bei zahlreichen Herstellern – unter anderem in Kombis, SUV und Vans von Audi, Citroen, Kia, Peugeot oder Skoda – ist das Gepäckraumlicht nicht in Form eines fest montierten Strahlers untergebracht, sondern kann wie eine Stablampe entnommen werden. Das ist nicht nur bei Un- und Notfällen praktisch, sondern auch, wenn man beim nächtlichen Entladen versehentlich etwas fallen lässt.

Flaschenöffner: Zugegeben – bis auf Bier wird kaum mehr ein Getränk nahezu ausschließlich mit Kronkorken-Verschluss verkauft. Und gerade der Gerstensaft passt nur bedingt zum Autofahren. Trotzdem war VWs Kapselheber-Flaschenhalter-Kombination im Golf eine prima Idee. Der Flaschenöffner war in das Trennelement integriert, das ein breites Ablagefach in der Mittelkonsole in zwei für Getränkeflaschen oder Kaffeebecher passende Halterungen aufteilte.

Sollten statt Softdrinks und Co. sperrigere Gegenstände untergebracht werden, ließ sich der Kapselheber in einer Aussparung im Fachboden verstauen. Beim Golf VII gibt es das Detail übrigens nicht mehr: Dass es fehlt, bemerkt man erst, wenn Gäste kommen und man keinen Flaschenöffner für das Dinner-Bier im Haus (oder in der Garage) hat.

Kofferraumklappe mit Trittfunktion: Wer sein Auto beladen will, macht das nicht selten mit vollen Händen. Für das Öffnen der Heckklappe muss man das schwere Gut dann in der Regel umständlich mit einer Hand balancieren oder wenig rückenschonend zunächst abladen. Selbst eine ansonsten luxuriöse elektrische Heckklappenbetätigung hilft das nicht weiter, braucht man doch auch für den Knopf am Schlüssel mindestens ein paar freie Finger. Für die unter anderem bei VW, Ford und BMW angebotene Heckklappen-Fernbedienung benötigt man nur einen freien Fuß. Denn ein angedeutete Tritt unter die Stoßstange reicht – und Klappe beziehungsweise Deckel schwingen nach oben.

Staubsauger im Kofferraum: Gerade in Familienautos wird viel gekrümelt. Wer nicht ständig zum Super-Sauger der Tankstelle fahren oder seinen eigenen Autostaubsauger permanent an der Garagen-Steckdose haben will, sollte Honda Odyssey fahren. Der große Van verfügt über einen eingebauten Staubsauger im Gepäckabteil. Der Akku soll für rund acht Minuten halten, was mehr Laufzeit ist, als es für 50 Cent an der üblichen Tankstelle gibt. Theoretisch ließen sich Sand, Krümel oder Hundehaar auch gleich während der Fahrt entfernen.

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