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Statistik des Parkens Stuttgart ist Knöllchen-Hauptstadt

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Parkplatzsuche geht ins Geld

Weil Parkplätze meistens nicht minutengenau, sondern pro Stunde oder an Parkautomaten gleich im Voraus bezahlt werden, bezahlen Parkkunden meist mehr, als sie müssten. Die Inrix-Untersuchung rechnet vor, dass allein die Deutschen im Schnitt 41 Stunden mehr bezahlen, als sie tatsächlich geparkt haben. Allein in Stuttgart kommen so pro Fahrer und Jahr rund 200 Euro zusammen.

Zwei von drei Autofahrern fühlen sich daher durch die Parkplatzsuche gestresst – auch das zeigt die Inrix-Studie. 44 Prozent verpassten einen Termin wegen der Parkplatzsuche. Das lässt die Aggressionen wachsen. Einer von fünf Autofahrern in Deutschland gibt an, über einen Parkplatz schon mal in einen Streit geraten zu sein.

Private Parkhäuser sind in Deutschland meist sogar günstiger als das Parken am Straßenrand. Quelle: dpa
Parken leichtgemacht

Private Parkhäuser sind in Deutschland meist sogar günstiger als das Parken am Straßenrand.

(Foto: dpa)

Doch die Parkplatzsuche kostet nicht nur Nerven, sondern auch Geld. Rechne man die Kosten für die investierte Zeit, den Kraftstoff, aber auch die Abgasbelastung für die Städte zusammen, dann koste die Parkplatzsuche in Deutschland jedes Jahr 896 Euro pro Autofahrer, rechnen die Autoren vor – und dabei sind Knöllchen nicht einmal mitgerechnet.

„Rechnen wir alle Kosten zusammen, die durch die Parkplatzsuche entstehen, durch Überzahlen oder durch Strafzettel, dann kommen wir für Deutschland auf fast 45 Milliarden Euro pro Jahr“, sagt Graham Cookson, Chefökonom bei Inrix und Leiter der Untersuchung. „Die hohen Kosten treffen nicht nur Autofahrer, sie wirken sich auch negativ auf den lokalen Handel aus, weil Kunden wegen potenzieller Parkprobleme Fahrten in die Innenstadt meiden.“ Immerhin gaben 41 Prozent an, dass sie wegen der mühseligen Parkplatzsuche gleich ganz auf eine Fahrt in die Stadt verzichteten.

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