Verkehrsrecht Mitschuld bei zu schneller Unfallfahrt

Ein Überschreiten der Richtgeschwindigkeit von Tempo 130 kann selbst bei einem unverschuldeten Unfall teuer werden. Darauf hat die Württembergische Versicherung unter Berufung auf ein Urteil des Oberlandesgerichts Nürnberg hingewiesen.
1 Kommentar
  • dpa

StuttgartIm verhandelten Fall war eine Fahrerin auf der Autobahn mit Tempo 160 auf ein einscherendes Fahrzeug aufgefahren. Die schnelle Autofahrerin muss 25 Prozent des Schadens übernehmen. Bei Tempo 130 wäre der Unfall zu vermeiden gewesen, urteilte das Gericht. Ihr Anteil am Schaden resultiere daher aus der erhöhten «Betriebsgefahr» bei schneller Fahrt (Aktenzeichen 13 U 712/10).

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1 Kommentar zu "Verkehrsrecht: Mitschuld bei zu schneller Unfallfahrt"

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  • War das früher schön: Wer Schuld hatte, hatte halt Schuld.

    Heute: Wer richtig fährt bekommt Mitschuld, Schläger werden zu Hilfbedürftigen und Opfer werden verhöhnt.

    Merkt eigentlich noch einer wo das hinführt?


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