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Verkehrsrecht Parken auf Radwegen kann teuer werden

Selbst wenn ein Auto nur teilweise auf einem Radweg steht, darf es unter Umständen abgeschleppt werden. Die Begründung des Oberverwaltungsgerichts Münster lässt aufhorchen.
1 Kommentar
  • dpa
Parken auf Rad- und Gehwegen ist nicht erlaubt. Quelle: dpa

Parken auf Rad- und Gehwegen ist nicht erlaubt.

(Foto: dpa)

Münster In dem Fall hatte ein Autofahrer während einer Großveranstaltung sein Auto zum Teil auf einem Radweg abgestellt. Das Oberverwaltungsgericht Münster entschied, dass das Abschleppen auf Kosten des Halters rechtmäßig war - obwohl sein Auto weniger weit als andere Fahrzeuge in den Radweg hineinragte und keine konkrete Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer darstellte. Nach Ansicht des Gerichts bestand das Risiko, dass andere Autofahrer sich ein schlechtes Beispiel nehmen würden (Aktenzeichen: 5 A 954/10).

Laut ADAC gelten die Grundsätze der Entscheidung auch für Gehwegparker. Der Automobilclub weist darauf hin, dass das Abstellen von Fahrzeugen dort nur innerhalb von Markierungen gestattet ist. Neben den hohen Abschleppkosten müssen die Parksünder mit einem Verwarnungsgeld von mindestens 15 Euro rechnen.

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1 Kommentar zu "Verkehrsrecht: Parken auf Radwegen kann teuer werden"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Hallo,
    in Hamburg gilt das praktisch nicht.

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