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Verkehrssicherheitsrat warnt vor Nutzung Blitzerwarner bei Google Maps ist illegal – Nutzern drohen Bußgelder

Google will in Kürze einen Blitzerwarner in Google Maps integrieren. Damit wäre die Nutzung der App im Auto verboten. Es drohen saftige Strafen.
  • Holger Holzer
7 Kommentare
  • Spotpress
Google Maps-Blitzerwarner ist illegal – Bußgelder drohen Quelle: SP-X
Vorsicht beim Rasen

Blitzerwarner wie in Google Maps sind illegal.

BonnDer Navigationsdienst Google Maps warnt künftig vor Radarfallen. Sobald jedoch die neue Blitzer-Funktion freigeschaltet ist, darf die Smartphone-App im Auto nach Ansicht des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR) nicht mehr genutzt werden.

Die Funktion verstoße gegen geltendes Recht und gefährde die Verkehrssicherheit, heißt es von Seiten des Vereins, der unter anderem Kfz-Versicherer, Automobilclubs, Autohersteller und Ministerien von Bund und Ländern zu seinen Mitgliedern zählt.

Als günstige Navi-Alternative auf dem Handy wäre Google Maps in Deutschland dann nicht mehr legal im Auto einsetzbar. Der DVR bezieht sich auf Paragraf 23 der Straßenverkehrsordnung (StVO). Dieser verbiete ganz klar, technische Geräte, die Verkehrsüberwachungsmaßnahmen anzeigten, beim Fahren zu verwenden.

Das Bußgeld für die Nutzung einer Blitzer-App beträgt 75 Euro, für das Eintippen, beispielsweise für die Suche nach einem Blitzerstandort, werden 100 Euro fällig. Wiederholungstätern droht ein Fahrverbot. Möglicherweise muss auch Google nach DVR-Einschätzung mit Bußgeldern rechnen, weil sich der IT-Konzern durch das Zurverfügungstellen der Technik an dem Vergehen beteiligt.

Google Maps ist bei Autofahrern aufgrund seiner präzisen Karten und aktuellen Verkehrsinformationen beliebt. Das Unternehmen hatte kürzlich angekündigt, dass die kostenlose App künftig auch Tempolimits sowie Positionen von Geschwindigkeitsmessgeräten anzeigt. Getestet wurde die Funktion bereits in den USA, nun soll der Rest der Welt folgen.

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7 Kommentare zu "Verkehrssicherheitsrat warnt vor Nutzung: Blitzerwarner bei Google Maps ist illegal – Nutzern drohen Bußgelder"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Es gibt seit Jahren zig Apps und Navis mit Blitzerwarnfunktion. Erklär mal einem warum die im Radio davor warnen dürfen aber Google nicht.?? Wie will das die Polizei kontrollieren?
    Jede Wette, ich fahre mit Blitzerwarnfunktion App, Handy am Ohr mit euro4 Diesel unangeschnallt durch Stuttgart was wird wohl passieren? Nichts! Alles Gesetze, die so selten kontrolliert werden, dass der Aufwand nicht lohnt sich daran zu halten. Aber die Mainstreammedien tun so, als wäre man ein Schwerverbrecher mit einer Blitzer-App. Lieber weniger Verbote, aber diese strikt umsetzen sonst verliert der Bürger das Vertrauen in daß Rechtssystem!

  • Der komplette Teilsatz des § 23 lautet wie folgt; "Wer ein Fahrzeug führt, darf ein technisches Gerät nicht betreiben oder betriebsbereit mitführen, das dafür bestimmt ist, Verkehrsüberwachungsmaßnahmen anzuzeigen oder zu stören. Das gilt insbesondere für Geräte zur Störung oder Anzeige von Geschwindigkeitsmessungen (Radarwarn- oder Laserstörgeräte)."
    Streng genommen ist entweder das Radio mit Blitzdingswarnungen auch mit dabei oder eben nur Geräte die die Überwachung von sich aus erkennen.
    Google (macht sich selber damit nicht strafbar, nur der Nutzer wird wenn dann belangt) verortet aber nur Punkte von besonderem Interesse wie z.B. Sehenswürdigkeiten, Tankstellen etc ...
    Das kann man selber in seinem Navi natürlich auch, oder man "malt" sich sowas in seine Karte (Papier).

    Es wird schon länger disskutiert ob verortetet Sehenswürdigkeiten wie Blitzer wirklich gegen den §en der StVO verstoßen.
    Der Sicheheit dient es in jedem Fall. Das hat man mit den Radiodurchsagen auch schon festgestellt.

    Ob da die Exekutive wirklich handeln kann, bezweifle ich.
    Gruß aus München

  • ... und deshalb haben Firmen wie Google ihren Sitz nicht in Deutschland.

  • Wer sich an die Geschwindigketsbegrenzungen hält hat nichts zu befürchten.

  • @ Herr Benno Ganser 28.01.2019, 11:36 Uhr - Das ist ein sehr sinnvoller Einsatz der vorhandenen Technik um im wesentlichen soll es ja um die vermeidung von Unfällen gehen und nicht um die Bestrafung von Autofahrern, oder sollen hier nur Gelder zur Verwendung von sonst was eingetrieben werden. Ein Narr wer arges dabei denkt.

  • In Großbritannien gilt im Wesentlichen das gleiche - Verbot der Warnung vor Blitzern. Anbieter haben deshalb einen anderen Weg gewählt. Die Geräte warnen vor Stellen und Orten mit verstärkter Verkehrsgefährdung. Denn nur dort wird doch auch geblitzt, oder?

  • Sollen sie es einem doch erstmal nachweisen.
    Die Polizei in Deutschland sollte sich lieber mit anderen Sachen auseinandersetzen.

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