Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

VW, Volvo, Cluno Das sind die besten Auto-Abos für Familien

Wer Nachwuchs bekommt, braucht schnell ein neues Auto. Ist ein Auto-Abo für Familien eine gute Alternative? Eine Übersicht der Angebote.
Kommentieren
Junge Familien brauchen Fahrzeuge mit mehr Platz. Quelle: VW
Familienkutsche im Abo

Junge Familien brauchen Fahrzeuge mit mehr Platz.

(Foto: VW)

DüsseldorfFür Familien, die nur für wenige Jahre auf ein größeres Auto umsteigen wollen, kann ein Auto-Abo eine interessante Alternative zum Kauf sein. Wichtig ist, bei der Suche zu berücksichtigen: Familien brauchen Platz. Darum suchen wir ein Auto, in dem mindestens vier Personen und ihr Gepäck Platz haben. Eine Fahrt in den Urlaub sollte auch drin sein, darum peilen wir 15.000 Kilometer im Jahr an. Und auch ein zweiter Fahrer muss das Auto steuern können.

Ist eine Familienkutsche im Abo ein guter Deal? Das kommt darauf an: Da es etliche Familienmodelle gibt, kann ein Leasing im Einzelfall und bei langer Schadensfreiheit günstiger sein. Doch bei Abos sind die Kosten besser zu kalkulieren. Alle Abos werben mit hoher Flexibilität und einer All-inclusive-Rate: Versicherung, Steuern, Winterreifen, Wartung und Reparaturen sind enthalten. Bei manchen ist sogar ein spontaner Fahrzeugwechsel möglich. Nur fürs Tanken muss noch bezahlt werden. Was man vor der Suche beachten sollte, finden Sie hier.

Wir vergleichen, welche Abo-Angebote VW, Mercedes, Sixt und das Start-up Cluno für Familien zu bieten haben:

VW – Abo a car

Der Marktführer bietet Familien im Tarif „Urban“ den Golf Variant, den Octavia Kombi und den SUV T-Roc an. Bei zwölf Monaten Laufzeit beträgt die Monatsgebühr 647,10 Euro, bei sechs Monaten sind es 674,10 Euro – und wer sich die Möglichkeit bewahren will, alle drei Monate kündigen zu können, zahlt 692,10 Euro. Im höheren Tarif „Family“ sind sogar VW Passat Variant, der VW Tiguan und der Skoda Superb Combi enthalten. Der Aufschlag pro Monat für die höhere Fahrzeugklasse kostet 45 Euro im Monat.

2000 Freikilometer im Monat reichen für Familien in der Regel völlig aus. Theoretisch darf zwischen den Fahrzeugen monatlich gewechselt werden. Die Selbstbeteiligung von 800 Euro bei der Vollkasko-Versicherung ist im Branchenschnitt. Und auch eine Anmeldegebühr gibt es nicht. Mit 7765 Euro im ersten Jahr (bei zwölf Monaten Laufzeit) ist VW allerdings teurer als die Konkurrenz, wo man mit weniger Geld schon eine Fahrzeugklasse höher landet.

Das Mindestalter von 21 Jahren ist für Familien locker geeignet – allerdings ist das VW-Angebot zum Start nur in den Pilotregionen Berlin, München und Stuttgart erhältlich.

Auto

Golf Variant, Octavia Kombi, VW T-Roc

Monatsrate

647,10 Euro (bei 12 Monaten), 674,10 (bei 6 Monaten), 692,10 Euro (bei 3 Monaten)

Freikilometer

24.000

Vollkasko-Versicherung

SB 800 inklusive

Anmeldegebühr

0 Euro

Kosten im ersten Jahr

7.765,20 Euro bis 8.305,20 Euro 

Sixt

Familien, die das ganze Jahr ein Auto brauchen, landen beim Autovermieter auf der Suche nach einem geeigneten Abo bei der SixtFlat Nonstop. Vier Wochen für die Kategorie „Urban“ kosten hier 369 Euro. Damit kommt man auf einen Monatspreis von rund 400 Euro.

Für diesen Preis hat man die Wahl aus mehreren Modellen. Opel Mokka X, Opel Astra, Seat Leon und Skoda Rapid mit „umfangreicher Serienausstattung“ sind wohl enthalten. Eine Garantie für das Wunschfahrzeug gibt es aber nicht. Und welche Motorisierung man bekommt, ist ebenfalls unklar.

Für eine Vollkasko-Versicherung ist bei Sixt ein Aufschlag fällig. Eine Selbstbeteiligung von 950 Euro kostet 56 Euro für vier Wochen zusätzlich, wer auf 450 Euro Selbstbeteiligung reduzieren will, muss 84 Euro mehr zahlen. Damit die Selbstbeteiligung komplett entfällt, sind 140 Euro fällig.

Darüber macht eine Anmeldegebühr von 999 Euro einen frühzeitigen Abgang unattraktiv. Und leider sind nur 10.000 Kilometer im Monat inklusive. Wer mehr will, muss direkt mit Sixt verhandeln. Halbjährlich dürfen Langzeitmieter auf ein anderes Auto umsteigen. Mit Gesamtkosten von 6524 Euro im ersten Jahr ist Sixt für Familien allerdings deutlich teurer als die Konkurrenz.

 

Auto

Opel Mokka X o.ä.

Monatsrate

369 für 4 Wochen = rund 400 Euro im Monat

Freikilometer

10.000

Vollkasko-Versicherung

SB 950 = 56 Euro, SB 450 = 84 Euro, SB0 = 140 Euro im Monat

Anmeldegebühr

999 Euro

Kosten im ersten Jahr

6524 Euro (bei SB950) bis 7616 Euro (bei SB0)

 

Mercedes

Beim Autohaus Lueg in Bochum und Essen läuft derzeit ein Experiment von Daimler. Eine Flatrate für die Premiumfahrzeuge des Konzerns mit dem Namen „Mercedes Me Flexperience“.

Wie der Name es verspricht, ist das Angebot deutlich flexibler als bei den Konkurrenten: A-Klasse Limousine, B-Klasse Sports Tourer, GLA, CLA Coupé und CLA Shooting Brake sind in der Einstiegsklasse inklusive – jeden Monat könnte man theoretisch über eine App auf ein neues Modell wechseln.

Allerdings ist die günstigste Monatsrate mit 750 Euro immer noch sehr teuer. Den Premiumstatus lässt sich Mercedes bezahlen. Telefonisch erfragen wir die Versicherungskonditionen. Eine Selbstbeteiligung von 2500 Euro bei der Vollkasko-Versicherung ist deutlich höher als bei der Konkurrenz. Wer sie auf null reduzieren will, zahlt noch Mal 161 Euro im Monat drauf.

Dafür sind 36.000 Kilometer inklusive. Auf den Tacho schauen muss man da nicht. Und nach einer Mindestlaufzeit von drei Monaten ist das Abo auch flexibel monatlich kündbar. Mit Gesamtkosten von 9000 Euro im ersten Jahr ist Mercedes allerdings eine teure Alternative.

 

Auto

A-Klasse Limousine, B-Klasse Sports Tourer, GLA, CLA Coupé und CLA Shooting Brake

Monatsrate

750 Euro

Freikilometer

36.000

Vollkasko-Versicherung

SB 2500 inklusive, SB0 = 161 Euro im Monat

Anmeldegebühr

0 Euro

Kosten im ersten Jahr

9000 Euro bis 10.932 Euro (bei SB0)

 

Volvo

Etwas günstiger ist es beim schwedischen Konkurrenten Volvo. Im Flatrate-Angebot „Care by Volvo“ ist ein kompakter SUV XC40 mit dem kleinsten Benzinmotor für einen Preis von 498 Euro im Monat zu haben. Modelle lassen sich individuell konfigurieren: Farben, Motoren, Ausstattung – alles ist wählbar wie beim Neuwagen. Das hat allerdings seinen Preis.

Die Lieferzeit ist mit 24 bis 36 Wochen extrem lang. So lang, dass Volvo gleich bei der Bestellung eine Mobilitätslösung für den Übergang anbietet – selbstverständlich zum gleichen Preis. Ein Gebrauchtwagen zum Neuwagenpreis, das ist nicht gerade überzeugend.

Allzu flexibel ist das Flatrate-Modell der Schweden ohnehin nicht. 24 Monate läuft ein Vertrag. Eine vorzeitige Kündigung ist zwar möglich, kostet aber eine Gebühr von 1.299 Euro. Wer das Fahrzeug wechseln will, zahlt 699 Euro.

Und die enthaltene Vollkasko-Versicherung ist mit einer Selbstbeteiligung von 1000 Euro im Konkurrenzvergleich auch nicht günstig.

Insgesamt sind pro Jahr 15.000 Kilometer inklusive. Mit Gesamtkosten ab 5976 Euro (ohne vorzeitige Kündigung) ist der Preis für ein Premiumfahrzeug in Ordnung. Wer allerdings in höhere Ausstattungsklassen wechselt oder frühzeitig aussteigt, zahlt schnell drauf.

 

Auto

Volvo XC40

Monatsrate

ab 498 Euro

Freikilometer

15.000

Vollkasko-Versicherung

SB 1000 inklusive

Anmeldegebühr

0 Euro

Fahrzeugwechsel

699 Euro

Kosten im ersten Jahr

ab 5976 Euro

Cluno

Das Start-up bietet uns den Opel Astra als Kombi mit 125-PS-Benzin-Motor an. Die Monatsrate ist mit 319 Euro preislich in Ordnung. Für etwas mehr im Monat stehen für Familien darüber hinaus etliche Modelle wie der Peugeot 308 Kombi (359 Euro im Monat) oder der Nissan Qashqai (379 Euro im Monat) zur Auswahl.

Die gewünschten 15.000 Kilometer sind inklusive. Auch bei der Flexibilität kann Cluno punkten. Die Mindestlaufzeit ist mit sechs Monaten gering, die Kündigungsfrist ist mit drei Monaten fair. Mit drei Monaten Vorlauf ist es auch möglich, auf eine andere Fahrzeugklasse zu wechseln.

Allerdings verlangt Cluno eine Anmeldegebühr von 299 Euro. Ein früher Ausstieg rechnet sich darum nicht. Und auch die Vollkasko-Versicherung ist mit einer Selbstbeteiligung von 1000 Euro im Vergleich mit der Konkurrenz unattraktiver. Insgesamt summieren sich die Kosten für den Kombi im ersten Jahr auf 4217 Euro.

Auto

Opel Astra Sports Tourer

Monatsrate

ab 319 Euro

Freikilometer

15.000

Vollkasko-Versicherung

SB 1000 inklusive

Anmeldegebühr

299 Euro

Kosten im ersten Jahr

4217 Euro

Fazit: Die Hersteller bieten Familien eine große Auswahl bei den Modellen, besonders günstig ist allerdings auch bei Familienautos das Start-up Cluno.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
Startseite

Mehr zu: VW, Volvo, Cluno - Das sind die besten Auto-Abos für Familien

0 Kommentare zu "VW, Volvo, Cluno: Das sind die besten Auto-Abos für Familien"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.