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911er Carrera für 2012 Segeln mit dem neuen Porsche

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Bei Knopfdruck Rennstart
Porsche verspricht: Alle Versionen des neuen 911ers sollen im Verbrauchsdurchschnitt mit deutlich weniger als zehn Liter Sprit auskommen. Quelle: Pressefoto

Porsche verspricht: Alle Versionen des neuen 911ers sollen im Verbrauchsdurchschnitt mit deutlich weniger als zehn Liter Sprit auskommen.

(Foto: Pressefoto)

Nein. Erstmals hat Porsche diese Funktion ebenso wie Start-Stopp in die Sportwagen eingebaut. Segeln heißt, dahingleiten mit abgekoppeltem Motor, etwa im leichten Gefälle. Beim Segeln wird anders als bei der Schubabschaltung die kinetische Energie des Fahrzeugs direkt zur Überwindung der Fahrwiderstände benutzt, die Bremswirkung der Schubabschaltung entfällt. Die Steuerung kuppelt den Motor wieder ein, wenn der Fahrer Gas gibt oder stärker bremst. Bisher waren diese Spritsparfunktionen einzelnen Modellen der Geländewagen Cayenne und der Limousine Panamera vorbehalten: Ein mutiger Schritt, der für Porsche-Puristen erst mal abschreckend klingt. Einige Fans haben sich deshalb noch einmal extra mit dem alten Modell eingedeckt.

Erstmals hat Porsche die

Erstmals hat Porsche die "Segel-Funktion" ebenso wie Start-Stopp in die Sportwagen eingebaut. Segeln heißt, dahingleiten mit abgekoppeltem Motor, etwa im leichten Gefälle. Beim Segeln wird anders als bei der Schubabschaltung die kinetische Energie des Fahrzeugs direkt zur Überwindung der Fahrwiderstände benutzt, die Bremswirkung der Schubabschaltung entfällt. Die Steuerung kuppelt den Motor wieder ein, wenn der Fahrer Gas gibt oder stärker bremst.

(Foto: Pressefoto)

"Alle Optionen sind abschaltbar", beruhigt 911er-Chef Kahnau. "Es war schon immer der Ansatz von Porsche, alltagstaugliche Sportwagen zu bauen." Die Regelsysteme erweitern diese Möglichkeiten vom Stadtverkehr bis zur Nordschleife auf dem Nürburgring. Die schafft Rallye-Legende Walter Röhrl mit dem Neuen in sieben Minuten und 40 Sekunden - gut 13 Sekunden schneller als das Vorgängermodell. Und jetzt merke auch ich, warum. Per Knopfdruck aktiviert Testfahrer Paul den Rennstart. Fuß auf die Bremse, Vollgas, los. In 4,1 Sekunden von null auf hundert.

Das automatische Doppelkupplungsgetriebe schaltet so exakt und schnell, wie es kaum ein Mensch manuell könnte. Die richtige Nackenmuskulatur vorausgesetzt, schafft das jetzt jede Oma.
Was sie nicht schafft, ist das Kurvenfahren am Limit. Da schnalzt das Gerät beim Überfahren der Innenbegrenzung schon mal mit zwei Rädern durch die Luft und dopst auf der Fahrbahn auf. Testfahrer Paul ruft: "Klasse. Der Vorgänger wäre längst ins Driften gekommen." Wie beruhigend. Die neue aktive Wankstabilisierung PDCC sorgt für mehr Sicherheit und Leistungsfähigkeit in Extremsituationen.

Beim 911er Carrera S mit nun 400 PS sinkt der Verbrauch trotz 15 PS mehr Leistung um bis zu 14 Prozent oder 1,5 Liter auf 8,7 Liter/100km. Quelle: Pressefoto

Beim 911er Carrera S mit nun 400 PS sinkt der Verbrauch trotz 15 PS mehr Leistung um bis zu 14 Prozent oder 1,5 Liter auf 8,7 Liter/100km.

(Foto: Pressefoto)

Mit dem 911er können alle Spaß haben, selbst wenn die meisten Kunden gerade mal zehn Prozent des möglichen Fahrzeugpotenzials überhaupt nutzen. Schließlich ist der durchschnittliche Porschefahrer etwas älter als 50 Jahre. Dank der neuen Elektronik kann jetzt jeder auf dem Asphalt sein Alter überwinden und zackiger als mit dem Vorgänger fahren, vorausgesetzt, er hat 100.000 Euro übrig.

Ab September sind die neuen 911er bestellbar, im Dezember beginnen die Auslieferungen. Das Vergnügen beginnt bei 88.037 Euro für den Carrera mit mit 3,4-Liter Boxermotor und 350 PS bzw. 102.436 Euro für den Carrera S. Quelle: Pressefoto

Ab September sind die neuen 911er bestellbar, im Dezember beginnen die Auslieferungen. Das Vergnügen beginnt bei 88.037 Euro für den Carrera mit mit 3,4-Liter Boxermotor und 350 PS bzw. 102.436 Euro für den Carrera S.

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