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ADAC-Test Deutsche Parkhäuser machen das Parken schwer

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Abgenutzte Markierungen und fehlende Fußwege
Einfahrt zum Parkhaus Luisenplatz/Sanssouci in Potsdam. Die Anlage wurde beim ADAC-Parkhaus-Test zum Sieger gekürt. Quelle: dpa

Einfahrt zum Parkhaus Luisenplatz/Sanssouci in Potsdam. Die Anlage wurde beim ADAC-Parkhaus-Test zum Sieger gekürt.

(Foto: dpa)

Als häufigste Mängel deutscher Parkhäuser listet der ADAC fehlende Sonderstellplätze für Eltern mit Kindern, zu wenige und nicht barrierefrei angebundene Parkplätze für Behinderte, abgenutzte Markierungen und nicht vorhandene Fußwege auf.

Wie es besser geht, zeigt der Testsieger,  die Großgarage Luisenplatz/Sanssouci in Potsdam ab. Zur guten Bewertung tragen dort vor allem die Sicherheitsmaßnahmen bei. So besticht das Parkhaus laut ADAC durch Übersichtlichkeit und Helligkeit.

Aber auch die Beschilderung und die schräg angeordneten Parkplätze zeichneten das Haus aus. Trotzdem sei das Parkhaus preiswerter als die meisten anderen in Deutschland.

Insgesamt schnitten die in Potsdam getesteten Parkhäuser überdurchschnittlich gut ab. Drei von vier erhielten vom ADAC die Gesamtnote Gut. Auf dem Prüfstand waren außerdem Testobjekte in Bonn, Braunschweig, Chemnitz, Darmstadt, Duisburg, Kiel, Mainz, Mannheim, und Regensburg.

 

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9 Kommentare zu "ADAC-Test: Deutsche Parkhäuser machen das Parken schwer"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Lustigerweise kenne ich das Parkhaus in Mannheim, das "die rote Laterne" bekommen hat.
    Aus dieser Sicht muss ich den Kritiken zustimmen, denn das Parkhaus ist zu eng, hat zu enge Abfahrten und viele tragende Säulen (schließlich steht darüber noch ein ganzes Hotel!). Die Säulen und Abfahrten sind geradezu verziert mit Lackspuren in allen Farben. Die wenigsten davon dürften von überdimensioniert großen Autos stammen, denn selbst mit einem Corsa muss man unbedingt auf die Ideallinie achten, will man nirgends anecken.
    Ob man in den schmalen Parkplätzen vorwärts oder rückwärts einparkt, ist weiterhin eine strategische Entscheidung: Landet man mit der Fahrertür neben einer tragenden Säule, kann man den Plan, durch diese aussteigen zu wollen, meistens vergessen. Wenn man bis zum Mauerkontakt nach vorne fährt, kriegt man die Tür aber meistens wieder auf.
    Somit emfpehle ich das Parkhaus nur Besitzern von Gebrauchtwagen, bei denen eine kleine Macke keine Katastrophe mehr ist.
    Da in Mannheim aktuell drei Parkhäuser geschlossen sind (Abriss und Neubau), wird nun auch dieses Parkhaus stärker frequentiert werden. Tipp: Beim Einfahren immer schön den Bauch einziehen!

  • seh ich auch, so, es geht nur um gewinnmaximierung.

    drum verstehe ich nicht das gelaber, von wegen die anderen zahlen mehr damit die großen autos auch gebug platz haben! IN der regel sind Parkhäuser in Privatbesitz, da wüßte ich jetzt nicht was ich da mehr zahle?

    "mit solchen Autos können sich schließlich auch die erhöhte Parkgebühr im Parkverbot außerhalb des Parkhauses leisten."
    Ich würde dem Betreiber empfehlen die Parkpreise zu erhöhen, evtl bleiben dann Prolls ihrer Gattung draußen !

  • @ BigHoss
    Das ist ein guter Trick, funktioniert tatsächlich!
    Ansonsten bin ich der Meinung, daß Monsterautos wie Audi Q7 und sein Porsche-Klon eben draußen bleiben sollen.

  • Ob nun jemand rückwärts einparkt und im Glauben ist, es wäre ein "Trick" oder sonstiges macht, hat die gesetzliche Grundlage gar nicht beachtet. In der sogenannten Garagenverordnung (ja, die gibt es wirklich) ist im §4 festgelegt, das ein Stellplatz mindestens 2,3m breit sein muß. Ein Parkhausbetreiber wird sich darauf berufen, um möglichst viele Stellplätze zu erhalten. gehen wir aber einfach mal von der durchschnittlichen Breite eines Pkw aus (1,7 m)haben wir rein rechnerisch 0,6 m übrig - also Platz für beide Seiten. In dieser breite sind jedoch nicht die Außenspiegel einbezogen, die dann noch hinzugerechnet werden müssen. Anders ausgedrückt: es gibt nur sehr wenige Fahrzeuge, die tatsächlich in einer solchen Parkbucht genügend Platz hätten. Man hat die Parkplätze eben nicht den Notwendigkeiten angepasst - gilt übrigens auch auf allen anderen Parkstreifen /-plätzen.

  • Und da ist sie wieder, die übliche Praxis in unserem Land:

    Gewinne/Vorteile privatisieren, Kosten/Nachteile sozialisieren!

    Das würde gewissen Kreisen ja wieder gefallen: Der Steuerzahler/Normalbürger/Vernunftautofahrer soll für größere Parkplätze bezahlen/weniger verfügbare Parkplätze erhalten obwohl er sie gar nicht braucht, damit Leute, die sich überflüssige und bescheuerte Riesenautos im Gegenwert von kleinen Häusern leisten können auch ja bequem ihre monströsen Kübel zum selben Preis abstellen können.

    Anders herum würde ein Schuh draus werden:
    Einfahrtverbot für Autos mit Überbreite ab X Meter. Leute mit solchen Autos können sich schließlich auch die erhöhte Parkgebühr im Parkverbot außerhalb des Parkhauses leisten. Oder einen doppelten Parkpreis ab X Meter Breite.

    Und der Autoindustrie mit ihrem idiotischen Drang zu immer größeren und schwereren Fahrzeugen gehört auch mal ein Knüppel zwischen die Beine geworfen. Extra-Steuern wegen übermäßiger Straßenabnutzung zum Beispiel für Fahrzeuge über 1,x Tonnen oder ähnliches.

  • Da gibt's einen kleinen Trick: Rückwärts einparken - dann fahr ich auch dem Nebenmann bis auf 10 cm Abstand ran. Und bei Beifahrertüre an Beifahrertür hat keiner Probleme. Dummerweise ist nicht jeder Autofahrer dazu in der Lage und parkt stattdessen die Fahrertüre des Nachbarn zu - auch sehr nett...

  • schade das ich nicht mal neben ihnen stehe, wenn meine zwei Kinder aus dem Auto aus bzw einsteigen.

    Wenn es mir dann zu eng zuging,parke ich meinen nebenmann eben mit 10 cm abstand zu, der kann dann nur von der beifahrerseite einsteigen. Ich hoffe das es beim nächstenmal ihr Auto ist, was ich derart verparke ;-)

  • Lustig. Die Automobilhersteller bauen immer größere Fahrzeuge, was man z. B. an der Größenentwicklung des ach-so-tollen Golf ja sehen kann. Statt mal dort nach dem eigentlichen Sinn und Zweck zu fragen werden die Parkhausbetreiber an den Pranger gestellt. Eigentlich ist bekannt, daß sich Gebäude nicht so einfach verändern lassen. Meiner Meinung nach sollten die Autobauer zur Vernunft kommen und statt die Modelle ständig wachsen zu lassen mal den Rückschritt proben.

  • Wer sich ein breites Auto kauft und nicht mehr in die Normgarage paßt, der soll halt das Auto daheim lassen und meinetwegen mit dem Taxi fahren. Wieso soll Otto Kleinwagenfahrer für einen breiteren Parkplatz mehr bezahlen, damit so ein Protz, der zu dumm zum sauber Einparken ist, bequemer aussteigen kann?