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ADAC Werkstatt haftet für Fehler beim Wechsel

Eine Autowerkstatt haftet grundsätzlich für Fehler, die beim Reifenwechsel gemacht worden sind. Sie kann sich ihrer Verantwortung nicht durch eine Aufforderung zur erneuten Radmutter-Kontrolle entziehen, berichtet die Zeitschrift „ADAC Motorwelt“.
Zeit für Winterreifen Quelle: dpa

Das Wechseln der Reifen sollte korrekt ausgeführt werden.

(Foto: dpa)

HB MÜNCHEN. Eine Autowerkstatt haftet grundsätzlich für Fehler, die beim Reifenwechsel gemacht worden sind. Sie kann sich ihrer Verantwortung nicht durch eine Aufforderung zur erneuten Radmutter-Kontrolle entziehen, berichtet die Zeitschrift "ADAC Motorwelt".

Die Haftung der Werkstatt für Fehler werde nicht durch den Kontrollhinweis auf der Rechnung aufgehoben. Löst sich ein Rad nach dem ersten Werkstattbesuch, spreche der erste Anschein dafür, dass der Radwechsel nicht ordnungsgemäß vorgenommen wurde, so der Automobilclub. Eine Mithaftung des Kunden komme aber dann in Betracht, wenn er die Schrauben nicht nachziehen lässt, obwohl er Unregelmäßigkeiten beim Fahrverhalten bemerkt.

Laut ADAC hält ein montiertes Rad - zum Beispiel nach dem Wechsel von Sommer- auf Winterreifen - in der Regel, wenn die Radbefestigungen in Ordnung sind und beim Anziehen der Schrauben das richtige Drehmoment verwendet wurde. Ein Nachziehen der Radmuttern nach einigen gefahrenen Kilometern bringe zusätzliche Sicherheit, weil Rost an den Naben dazu führen kann, dass sich die Räder lockern.

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