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Alternative Antriebe Beim E-Auto bleiben noch viele Fragen unbeantwortet

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Mitsubishis Elektroauto Mitsubishi i-MiEV: Die seit Juli 2009 in Japan im Vertrieb befindliche Linkslenker-Variante wurde leicht modifiziert und soll in Kürze auch in Deutschland auf den Markt kommen. Quelle: dapd

Mitsubishis Elektroauto Mitsubishi i-MiEV: Die seit Juli 2009 in Japan im Vertrieb befindliche Linkslenker-Variante wurde leicht modifiziert und soll in Kürze auch in Deutschland auf den Markt kommen.

(Foto: dapd)

Interessenten eines E-Autos treibt derzeit auch die Frage nach der Sicherheit dieser Fahrzeuge um. Ist die Hochspannung an Bord nicht ein Risiko - vor allem bei Unfällen? Die Hersteller versuchen da jeden Zweifel zu zerstreuen. Teils werden die Fahrzeuge in groß angelegten Tests durch knietiefe Pfützen geschickt, allein um die Stromschlaggefahr zu widerlegen. Dem Mitsubishi i-Miev etwa attestierte auch der ADAC nach einem Crashtest "trotz Leichtbauweise und Hochspannung gute Insassensicherheit".

Nachteile gegenüber herkömmlich angetriebenen Fahrzeugen haben Halter von Batterie-Fahrzeugen jedoch in der Werkstatt. Denn noch ist nicht jede Vertragswerkstatt auf die neue Technik eingestellt. Bei Mitsubishi zum Beispiel werden die Mechaniker erst nach und nach geschult, räumt Pressesprecher Helmut Bauer ein.

Suche nach dem E-Reservekanister

In Vorbereitung auf den zu erwartenden Anteil von alternativ angetriebenen Fahrzeugen bereiten sich auch Pannendienste vor. "Wir haben bis letzten Dezember unsere 1 700 Mitarbeiter der Straßenwacht geschult, damit sie Hand an die bis zu 400 Volt starke Technik legen dürfen", sagt ADAC-Pressesprecher Christian Buric.

Schon 2010 gab es laut ADAC-Statistik 1.100 Pannen mit E- und Hybridfahrzeugen. Noch sind das verschwindend wenige gegenüber den jährlich rund vier Mill. Pannenfällen bei konventionellen Autos, die der ADAC gezählt hat. Dagegen ist die Erfolgsquote hoch: 94 Prozent der Stromautos konnten nach der Pannenhilfe weiter fahren - gegenüber durchschnittlich 84 Prozent bei Benzinern und Diesel. Ob Elektroautos sich insgesamt als weniger anfällig herausstellen, muss abgewartet werden.

An einem spezifischen Problem wird immerhin schon eifrig gearbeitet: Im internationalen Verbund sucht der ADAC nach einem Gerät zur mobilen Schnellladung. Gerd Preuß vom ADAC-Technikzentrum in Landsberg sagt: "Dann hätten wir selbst für Elektroautos eine Art Reservekanister."

Hybrid- und Elektro-Neuheiten 2011

Die Hybrid- und Elektro-Neuheiten 2011
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