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Ausblick auf das Auto-Jahr 2012 Keine Evolution ohne Rückschläge

Das Jahr 2011 war ein gutes Jahr für die Autoindustrie. Gute Verkaufszahlen und die verstärkte Ausrichtung auf neue Technologien weisen in eine hoffnungsvolle Zukunft. Rückschläge gehören aber auch dazu.
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Opel Ampera bei seiner ersten europäischen Präsentation im März 2009. Quelle: Reuters

Opel Ampera bei seiner ersten europäischen Präsentation im März 2009.

(Foto: Reuters)

Das Jahr 2011 war ein gutes Auto-Jahr. Überall bewegt sich die Technik in Richtung Zukunft, die Unternehmen verdienen ordentlich bis prima, die Gesellschaft diskutiert wieder über das Auto ohne Wut und neue Modelle machen Mut. Natürlich konnten nicht alle Fragen beantwortet werden: Wie geht es weiter und geht es überhaupt weiter mit dem Elektro-Auto? Politische Beschlüsse allein werden nicht genügen für den Ausbruch dieser Technik aus der Nische. Und wo kommt der Strom her, wer soll die Infrastruktur bezahlen und wie werden die Probleme der Batterietechnik, der langatmigen Ladevorgänge, der knappen Reichweite und der Sicherheit gelöst? Dass es Rückschläge gibt war zu erwarten. So fackelte sich der Chevrolet Volt, das E-Auto mit Benzinmotor zur Reichweitenverlängerung nach einem Crash-Test in Amerika selbst ab.

Opel stoppte konsequent die Vorbereitungen zur Auslieferung seines Ampera, der ein Technikzwilling des Volt ist. Das nährt die Bedenken gegenüber der Stromtechnik. Gleichzeitig werden die konventionell angetriebenen Autos immer knauseriger im Umgang mit Benzin oder Diesel.

Trunksucht ist out und Sparen ist in. Ein modernes Mittelklasseauto fährt heute mit fünf bis acht Liter hundert Kilometer und ein Dieselkleinwagen bringt das mit dreieinhalb bis fünfeinhalb Liter und macht noch jede Menge Spaß dabei.

Zwei Liter werden für spezielle Fahrzeuge bald realistisch sein! Aber man muss sie auch bezahlen können. Dass die Hybridautos doch zum Sparen taugen, das haben nun auch die deutschen Hersteller entdeckt und wer mit Gas fahren will, hat mehr Auswahl als je zuvor: Weniger Verbrauch hat nur der, der gar nicht mehr mit dem Auto fährt.

Denn eins muss klar sein: Mobilität wird immer mit Energie erkauft. Aber mit immer geringeren Mengen und deshalb geht es zügig ins Jahr 2012. Es wird garantiert kein schlechtes Autojahr.

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  • Wolfgang Peters
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