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PaidContent - FREE (Aufhebungsmarker)Niedriger Preis, Umweltfreundlichkeit, Crashsicherheit und höhere Reichweite: Viele Gründe sprechen für Autogas und Erdgas als Benzinalternative. Warum setzt sich die Technik nicht erfolgreicher durch?

Kommentare

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  • Bin 7 Jahre einen Fiat Multipla monovalent gefahren.
    Reiner Erdgasbetrieb ohne Benzin.Leider wird ein monovalentes Fahrzeug von keinem Hersteller angeboten.
    Schade.Die Mehranschaffungskosten konnte ich durch Sponsoring von 3 Gasanbietern locker verkraften.Anscheinend hat die europäische Autoindustrie kein Interesse an Gas betriebenen Autos.

  • Wir fahren in der Familie 2 BMW 7er. Beide Fahrzeuge fahren problemlos fast ohne Leistungsverlust um mit 15% Mehrverbrauch. Also eine tolle Alternative! Warum dieser Treibstoff nicht stärker verbreitet ist erklärt sich für mich aus der Ignoranz fast aller Autohersteller. Welcher Hersteller gibt Informationen zur Umrüstbarkeit. Sehr viele Werkstätten warnen vor einer Umrüstung. So sind Gasfahrer Überzeugungstäter aus der anderen Ecke.
    Mit freundlichem Gruß
    Heinr. H. Evers

  • Mit einer Amortisationsdauer von 5 Jahren und mehr ist das unattraktiv. Das Ganze muss sich nach spätestens 20.000 km anfangen zu rechnen. Und außerdem ist zu berücksichtigen, dass bei Autogas auch immer etwas Benzin verbraucht wird, in der Startphase und während der ersten Minuten nach jedem Start. Das verschlechtert die Bilanz weiter. Im Moment sahnen die Hersteller von Autogasanlagen ab. Die Technik könnte und muss preiswerter sein, damit man umsteigt. Einen Zeitraum von 5 und mehr Jahren kann und will keiner voraus planen, da kann zu viel passieren, dass man das Auto vorher gegen ein anderes austauschen muss (Unfall, andere Anforderungen an das Auto und deshalb vorher Verkauf des umgerüsteten Fahrzeugs etc.). Und einen Mehrpreis beim Verkauf erzielt man auch nicht, da braucht man sich nur die einschlägigen Gebrauchtfahrzeugportale anzuschauen. Wenn man mit dem spitzen Bleistift rechnet, dann ist es in meinen Augen uninteressant. Wie gesagt: nach 15. bis 20.000 km muss der Spareffekt eintreten, nicht erst nach mehr als 50 oder tw. sogar 100.000 km.

  • ich fahre seid 8 Jahren meine Opel Frontera( bisher ca 130.000 km) mit LPG Autogas und bin sehr zufrieden. Natürlich hat man etwas höhere Wartungskosten als bei reinem Benzinbetrieb. Aber man spart ja auch eine Menge. Bei einer gut eingestellten und moderner LPG Anlage, ich habe die Prins Anlage ist nur ein geringer Mehrverbrauch gegenüber Benzin zu merken.(9 bis 10 L Benzin zu 11 bis 12 L Gas) Leistungsverluste gegenüber Benzin sind nicht festzustellen. Mein aktueller Literpreis von Gas liegt bei 73 Cent. Billiger kann man heute nicht fahren. Die Umrüstung war mit 2.600 Euro nach knapp 2 Jahren bezahlt. Seidher spare ich und fahre Gehobenen Mittelklasse zum Kleinwagentarif.

  • Die Antwort ist einfach. Erdgas wird als unattraktiv angesehen, weil die Werbung Erdgasantriebe so in Szene setzen, wie das Engagement am Nordpol Ananassetzlinge zu verkaufen.

  • ich war bei mercedes und habe nach einem erdgasfahrzeug gefragt,der
    verkäuferv wirkte direkt gequält(kauft doch keiner und probleme).was steckt dahinter?ich nehme an,die gewinnmargen dieser fahrzeuge sind schlechter, wie soll sich der kunde da positiv entscheiden?

  • Ich fahre seit 5 Jahren einen Erdgas-Opel Combo, ohne bisher jemals Probleme gehabt zu haben. Reichweite mit Erdgas: ca. 320 km, kleiner Benzintank mit 12 Litern (Super) Reichweite ca. 140 - 150 km. Mein nächstes Fahrzeug: Ein Erdgas-Wagen, gar keine Frage. Erdgas steuerbefreit bis 2020, Kosten auf den Liter Superbenzin umgerechnet: ca 0,65 Euro. Liebe Mitbürger und Ürgerinnen: Legt für eine Tankfüllung ruhig Eure 100.- Euro hin. Wenn jeder Erdgas fahren würde, würde der gute Schäuble die Steuerbefreiung ganz schnell kippen ....... also Vielen Dank !!!

  • Das sind ja alles immer Berechnungen die in der Realität nicht erreichbar sind. Ich fahre ein Auto mit LPG. Da ich Vielfahrer bin hat sich das bei mir amortisiert. Allerdings erst nach einer viel höheren Kilometerleistung. Der Verbrauch ist mindestens 20 % höher als bei Benzin. Hinzu kommt, dass die Anlage zusätzlich gewartet werden muss. Ferner muss ein zusätzliches Additiv eingesetzt werden und beim TÜV fallen auch höhere Kosten an. Was auch bedacht werden muss ist, dass man ja mit Benzin die ersten km fahren muss und das System erst dann auf LPG umschaltet. Bei überwiegendem Kurzstreckenverkehr ist deshalb von LPG abzuraten.
    Albert Weber

  • Man kann getrost davon ausgehen, daß sich die Besteuerungsgrundlage ändern würde, wenn mehr als 15% Gas-Autos von nichtöffentlichen Nutzern in Betrieb wären! So lange nicht Infrastrukturen bestehen, daß man beliebiges Gas aus jeder öffentlichen Gasversorgung ("Stadtgas") mit Hilfe eines Verdichters an jedem beliebigen Gasanschluß nachfüllen kann (z.B. in der eigenen Garage über Nacht), ist die ganze Sache sowieso nur ein großer Quatsch!

  • An diesem Artikel erkennt man wieso die Leute nicht auf Gas umstellen, ganz einfach: Es wird ständig das vollkommen unnutze Erdgas propagiert statt Autogas (LPG). So war das auch vor 6 Jahren als ich mein Fahrzeug umrüstete, damals gab es eine Förderung vom Staat wenn man auf Erdgas umstellt, dabei hat dies massive Nachteile gegenüber LPG: Zum einen gibt es 8 mal mehr LPG Tanstellen in D, außerdem fährt der Rest Europas mit LPG, die Reichweite mit LPG ist aufgrund der kompakteren Form sehr hoch (ich fahre mit einer GAS-Tankfüllung 750km weit und das kostet mich 44,85€) und ich tanke nicht wie der dumme Autor dieses Artikels es empfielt Benzin und Gas und fahre das dann runter, sondern ich tanke zu 95% LPG denn das kostet nur 0,699€/Liter, wieso sollte ich auch nur einen meter mehr mit Benzin fahren als ich muss. Ich fahre jetzt mit meinem Benziner seit 220TKM LPG und hatte noch nie ein Problem mit der Anlage. Ich bin der Meinung solange alle von erdgas reden (rießen Tank und nur 250km reichweite bei 0,95€/Liter) ist klar wieso niemand auf LPG umsteigen will weil er die Vorteile nicht kennt. Ich finde übrigends in 100% der Städte in denen ich bis jetzt war eine Gastankstelle. Außerdem gibt es Navi-updates. Und ich spare brutto pro Liter fast 1€.

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