Test Fiat 500X Cross 500 Argumente für Viagra

Fiat hat den knuffigen Cinquecento ins Gelände geschickt. Herausgekommen ist der 500X Cross, der zwar das Retro-Feeling verloren hat, aber gerade deswegen so positiv überrascht.
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Auf einer Plattform mehrere Autos zu bauen und sie sogar verschiedenen Marken zuzuordnen, überrascht niemanden mehr. In diesem Fall besonders ist das, weil ein extrem amerkanisches Auto wie ein Jeep und ein so typischer Südeuropäer wie ein Fiat auf derselben technischen Basis daherkommen. Quelle: Frank G. Heide
Das freundliche italo-amerikanische SUV mit den Kulleraugen

Auf einer Plattform mehrere Autos zu bauen und sie sogar verschiedenen Marken zuzuordnen, überrascht niemanden mehr. In diesem Fall besonders ist das, weil ein extrem amerkanisches Auto wie ein Jeep und ein so typischer Südeuropäer wie ein Fiat auf derselben technischen Basis daherkommen.

(Foto: Frank G. Heide)

DüsseldorfIn der Werbung ist das so schön einfach. Da fällt eine Viagra-Pille in den offenen Tankstutzen und schon schwellen die Bleche, der Wagen wird größer, breiter, stärker. Und in Sekundenschnelle ist aus dem kuscheligen Fiat 500 ein sportlicher, potenter Geländewagen geworden, dem Frauen mit offenem Mund hinterherschauen.

In der Praxis ist das nicht so leicht. Denn genau so wenig wie eine Viagra-Pille aus einem lendenlahmen Jüngling einen sexuellen Hochleistungssportler macht, wird aus einem Fiat 500 mit einem zusätzlichen X ein sportlicher Alleskönner. Aber fangen wir von vorne an.

Die erste enttäuschte Reaktion der Tochter, die ein erklärter Fan des Cinquecento ist: „Aber das ist doch gar kein Fiat 500.“ Womit sie im Prinzip sogar Recht hat. Der Fiat 500X Cross basiert auf der Plattform des Konzernbruders Jeep Renegade.

Knutschkugel auf Abwegen
Selbstbewusster Auftritt
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Der Fiat 500X Cross basiert zwar auf der Plattform des Konzernbruders Jeep Renegade, aber er hat schon auf den ersten Blick einen sehr eigenständigen Charakter.

Verwandtschaftstreffen
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Die Designer haben sich alle Mühe gegeben, den Geländewagen wie einen Fiat 500 aussehen zu lassen - auch wenn er das ja streng genommen nur zum Teil ist. Mit dem kleinen Bruder teilt er Kulleraugen und markante Details der Schnauze.

Tätowiert
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An jeder sich bietenden Stelle hat Fiat versucht das 500er Logo unterzubringen, so auch hier in den Scheinwerfern. Schließlich haben sich Autos mit diesem Label bisher immer sehr gut verkauft.

Ab ins Gelände?
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Auch die runde Form erinnert an den Cinquecento. Doch gerade von hinten sieht der 500X Cross sehr viel bulliger aus. Die Offroad-Beplankung aus Kunststoff ist eher Zierrat, wenn man den 4x2-Antrieb wählt. Fiat bietet den Kleinen aber auch als 4x4-Kraxler an.

Hoch hinaus
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Der 500X Cross bietet viel Kopfhöhe und eine gute Rundumsicht.

Gute Übersicht
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Der Innenraum ist sehr geräumig und auch aufgeräumt, das Cockpit ist übersichtlich. Die Sitze sind ein wenig kurz, bieten aber guten Seitenhalt.

Schöne Details
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Im Innenraum dominieren durchaus hochwertige Oberflächen. Die meisten Kunststoffe haben Prägungen und Softtouch-Oberflächen. Auch vom Desgin her passt alles, wie hier beim Türgriff.

Doch das sieht man ihm zum Glück nicht an. Schon von außen hat sich Fiat alle Mühe gegeben, durch zahlreiche Details, das verkaufsfördernde Label „Cinquecento“ zu rechtfertigen. Die Schnauze, die Kulleraugen, Chromleisten, vieles erinnert an den kleinen Bruder – auch wenn der eigentliche Retro-Charakter letztlich verloren gegangen ist.

Eher modern und poppig wirkt er, aber dadurch nicht weniger liebenswert. Allein 14 Mal haben die Designer das bekannte Logo mit der 500 untergebracht: auf Scheinwerfern, Sitzbezügen, im Dachhimmel, auf Verkleidungen.

Unfreiwillig zum Wackeldackel
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2 Kommentare zu "Test Fiat 500X Cross: 500 Argumente für Viagra"

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  • Meine Güte, so viele Rechtschreib- und Grammatikfehler in einem Artikel sieht man selten. Ein bischen mehr Sorgfalt wäre angebracht.

  • Also Viagra ist ja ganz gut und die Wirkung ist nicht zu verachten - aber 500 mal hintereinander ist dann doch etwas zu viel des Guten. ;-)

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