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Honda Clarity Fuel Cell Mehr Mut!

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„HiFive“ mit 37 Partnern
An Reichweite verspricht Honda nach der EU-Norm rund 650 Kilometer. Quelle: Honda
An Reichweite verspricht Honda nach der EU-Norm rund 650 Kilometer

Eine letzte „Problemzone“ hat die Limousine nur hinten. Denn unter der Hutablage sitzt ein 117 Liter großer Drucktank für den Wasserstoff. Der dicke Zylinder nimmt damit dem Kofferraum so einiges an Ladevolumen. Die restlichen 334 Liter haben VW-Polo-Niveau. Großartige Reisen mit vier oder fünf Personen plus Gepäck an Bord lassen sich mit dem Clarity also nicht machen.

Auf der Infrastrukturseite mangelt es natürlich weiterhin an Wasserstoff-Tankstellen, selbst wenn in Deutschland wie versprochen bis zum Ende des Jahres 50 Säulen aufgestellt sein sollten.

Insgesamt kommen zehn Fahrzeuge nach Europa, drei fahren bereits in London, drei weitere in Kopenhagen. Sie sind Bestandteil des sogenannten HiFive-Projekts, zu dem sich 37 Partner aus Industrie und Autobranche zusammengeschlossen haben. Mit dabei sind BMW, Daimler. Honda, Hyundai und Toyota.

Insgesamt kommen zehn Fahrzeuge nach Europa, drei fahren bereits in London, drei weitere in Kopenhagen. Quelle: Honda
Insgesamt kommen zehn Fahrzeuge nach Europa

Drei fahren bereits in London, drei weitere in Kopenhagen

Die Clarity-Modelle werden im Zweimonats-Rhythmus an Familien gegeben, sämtliche Fahrdaten und Nutzungsprofile aufgezeichnet. Im November läuft HiFive aus, gefolgt von H2ME, dem Wasserstoff-Mobility-Europe-Projekt der Europäischen Kommission. H2ME geht bis 2022. Dann sollen die Clarity mindestens 22.000 Kilometer auf dem Tacho haben.

Zu hoffen ist, dass dann die nächste Generation des Clarity oder irgendein anderes Honda-Brennstoffzellenmodell auch für europäische Kunden ganz regulär zu kaufen sein wird. Diesen Wunsch müsste allerdings schon heute ein Herr Yoshiaki Ikehata, Präsident Honda Deutschland, seinem Kollegen Katsushi Inoue, Präsident Honda Motor Europe, mitteilen, damit dieser dann seinem obersten Chef in Japan, Herrn Takahiro Hachigo informiert. Nur zu, Honda!

Honda Clarity Fuel Cell - Mehr Mut! Quelle: Honda
Honda Clarity Fuel Cell

Auf der Infrastrukturseite mangelt es weiterhin an Wasserstoff-Tankstellen

Honda Clarity – Technische Daten: Länge: 4,92 Meter, Breite: 1,88 Meter (mit Außenspiegeln: 2,14 Meter), Höhe: 1,48 Meter, Radstand: 2,75 Meter, Kofferraumvolumen: 334 Liter. Antrieb: Antrieb: Polymer-Elektrolyt-Brennstoffzelle (103 kW/140 PS) mit Syncron-Elektromotor 130 kW/174 PS, maximales Drehmoment: 300 Nm, Beschleunigung: 0 - 100 km/h: 9,0 Sek., Vmax: 165 km/h, Durchschnittsverbrauch: 0,77 kg H2/100 Kilometer, Reichweite nach NEFZ ca. 650 km, CO2-Ausstoß: 0 g/km, Abgasnorm: Euro 6, Effizienzklasse: A+, Preis: k.A.

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1 Kommentar zu "Honda Clarity Fuel Cell : Mehr Mut!"

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  • Um die Frage aus dem abstract zu beantworten: Weil Wasserstoff aus Ökostrom Wunschdenken ist. Um einen Gutteil der riesigen Mengen überschüssigem Ökostrom zu nutzen, müssten diese Elektrolysefabriken ziemlich groß und leistungsfähig sein (Spitzenleistung). Dieser Prozess ist leider ziemlich langsam. Übers Jahr gesehen beträgt der durchschnittliche Überschuss aber nur einen Bruchteil dieser Spitzenleistung. Das Ergebnis ist eine Großanlage, die meistens nur wenige % bis wenige 10% ausgelastet ist. In der freien Wirtschaft ist das ein krachendes Verlustgeschäft für jeden Investor.

    Ein denkbarer Ausweg: Elektrolysefabriken in Norwegen. Mit den dort zuhauf verfügbaren Pumpspeichern könnte möglicherweise dieses Dilemma teilweise verschwinden.