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Kia Soul im Fahrtest Seltener als ein Yeti

Dieser Koreaner hat optisch eine enge Verwandtschaft zum Skoda Yeti. Dessen aktuellem Erfolg fährt er aber kilometerweit hinterher. Ein Facelift und eine neuer Diesel könnten ihn nun besser in die Gänge bringen.
2 Kommentare
  • ampnet
Der überarbeitete Kia Soul im Detail
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Unkonventionell, modern und individualistisch polarisiert der überarbeitete Kia Soul: man mag ihn oder eben nicht. Nach seiner Markteinführung im Jahr 2009 hat der Soul jetzt eine umfassende Überarbeitung von Technik, Ausstattung und Design erfahren.

(Foto: Pressefoto)
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Sicherheit wird bei Kia ganz groß geschrieben. Im europäischen Sicherheitstest Euro NCAP hat der Soul die Bestnote mit fünf Sternen erhalten. Neben den schon erwähnten neuen Ausstattungsdetails in Sachen Fahrsicherheit verfügt der Soul natürlich auch über Stabilitäts- und Traktionskontrolle und Bremsassistent. Das integrierte Rückhaltesystem zum passiven Schutz der Insassen beinhaltet Front- und Seitenairbags, Vorhangairbags, Gurtstraffer und Gurtskraftbegrenzer sowie aktive Kopfstützen.

(Foto: Pressefoto)
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Auch die Garantieleistungen für den Soul liegen auf höchstem Niveau, wie bei Kia selbstverständlich: sieben Jahre Herstellergarantie, 12 Jahre Durchrostungsgarantie, fünf Jahre Garantie auf Lack und eine dreijährige Mobilitätsgarantie. Komplette Ausstattung, ausgezeichnete Garantieleistungen und ein individuelles Design für junge und junggebliebene Autofahrer bietet Kia mit dem Soul schon ab 13.900 Euro mit dem Dieseltriebwerk an. Den billigsten Benziner gibt es ab 18.100 Euro.

(Foto: Pressefoto)
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Zu den Stärken des kleinen Würfels aus Korea gehört ohne Zweifel das großzügige Raumangebot. Dank des langen Radstands von 2,55 Metern und der großen Fahrzeughöhe finden selbst fünf Personen bequem Platz. Weit öffnende Türen machen das Ein- und Aussteigen zudem recht komfortabel. Der Innenraum bietet insgesamt 14 Ablagefächer, in denen die Insassen kleine, aber auch größere Utensilien verstauen können. Der Gepäckraum fasst 340 Liter Gepäck, kann aber durch die asymmetrisch umklappbaren Rücksitze auf bis zu 1 258 Liter Volumen vergrößert werden.

(Foto: Pressefoto)
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Leichte Veränderungen an Front und Heck betonen den individuellen Charakter des Soul noch stärker. Die um 15 Millimeter gestreckte Frontpartie lässt das Crossover-Modell in der Gesamtlänge auf 4,12 Meter anwachsen. Gleichzeitig wirkt er von vorne etwas bulliger, da der vordere Lufteinlass breiter und gleichzeitig die Nebelscheinwerfer größer wurden. Sie gibt es allerdings erst ab der Ausstattungsvariante "Edition7".

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Die hohe Sitzposition auf gut konturierten Stoffsitzen bietet eine ausgezeichnete Rundumsicht. Für die meist jüngeren Fahrer des Souls gibt es ab der Ausstattung Edition7 in den oberen Bereich der Sitzrückenlehnen eingewebte selbstleuchtende Soul-Schriftzüge. Mehr ein Gag, aber die jungen Fahrer lieben solche Details. Hinter dem griffigen Vierspeichen-Lenkrad befindet sich die Instrumenteneinheit, die drei Rundanzeigen in Metall-Optik beinhaltet.

(Foto: Pressefoto)
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Neue Ausstattungsmerkmale wie LED-Tagfahrlicht, LED-Rückleuchten und eine dritte Bremsleuchte im LED-Design gehören zur Ausstattungslinie Edition7. In der Top-Version Spirit gibt es noch zusätzlich Blinkleuchten in den Außenspiegeln, einen Dachheckspoiler und 18-Zoll-Alufelgen.

(Foto: Pressefoto)

DüsseldorfEr ist eine seltene Erscheinung auf Deutschlands Straßen. Etwas über 1250 waren es laut Kraftfahrzeugbundesamt im vergangenen Jahr, nach dem zwischenzeitlichen Facelift sind es in den ersten acht Monaten dieses Jahres 759 Stück. Ein Exot? Zumindest markenintern, denn er macht lediglich zwei bis drei Prozent der Neuzulassungen von Kia aus. Die Rede ist vom Soul, dem als Lifestyleauto lancierten Crossover. Mehr als einmal war unser Testwagen das erste Exemplar der Modellreihe, das Passanten zu Gesicht bekamen. Ebenso oft wurde dem Koreaner eine äußere Verwandtschaft zum Skoda Yeti bescheinigt. Ganz so weit wollen wir nicht gehen, aber das Auto einmal etwas näher betrachten.

Das mit „Red Dot Design Award“ ausgezeichnete Modell wurde in diesem Jahr an Front und Heck leicht modifiziert und tritt jetzt vor allem vorne mit den markanten Scheinwerfern und dem breiteren Lufteinlass noch betonter auf. Dabei teilen sich Tagfahrlicht und Blinker eine zweireihige Leuchteinheit. Wird der Fahrrichtungsanzeiger betätigt, schaltet sich das Tagfahrlicht so lange ab. Kaum anzusehen ist dem überarbeiteten Fahrzeug die um anderthalb Zentimeter verlängerte Motorhaube, die Platz für den neu eingeführten 1,6-Liter-Benziner schafft.

Alternativ wird weiterhin der von uns gefahrene 94 kW / 128 PS starke Diesel mit ebenfalls 1,6 Litern Hubraum angeboten. Er erhielt im Rahmen der Modellpflege einen Feinschliff und ist etwas sauberer geworden. Kia hat den CO2-Ausstoß pro Kilometer um acht Gramm gesenkt und nun unter die wichtige Marke von 130 Gramm gedrückt. Der Normdurchschnittsverbrauch liegt bei 4,9 Litern pro 100 Kilometer. Das sind 0,3 Liter weniger als bisher. Wir bewegten den Soul zwischen 5,8 und 7,2 Litern.

Der Selbstzünder ist in den unteren Gängen erfreulich quirlig, nur in der lang übersetzten letzten Getriebestufe geht es ziemlich zäh, dafür aber eben recht sparsam voran. Der Schalthebel lässt sich weich durch die Gassen führen, erster und dritter Gang liegen aber recht eng beieinander, was Soul-Novizen schon einmal beim Anfahrversuch im falschen Gang zu spüren bekommen. Die Höchstgeschwindigkeit ist durch die Überarbeitung des Motors geringfügig gesunken, die Beschleunigungswerte haben sich leicht verbessert. Das Geräuschniveau im Innenraum ist erfreulich niedrig, die Federung recht komfortabel. Nur Querfugen bekommen die Insassen im Kia Soul deutlich zu spüren.

Innen überzeugt der Soul nach wie vor durch seine vielen, und vor allem großen Ablageflächen. So schrecken die Cupholder auch vor 1,5-Liter-Flaschen nicht zurück. Die ovale Zentralkonsole mit dem Lautsprecher am oberen Ende gehört zu den prägenden Elementen im Fahrgastraum und wirkt ungewöhnlich leicht.

Die Türlehnen sind wie die untere Lenkradspeiche und die Einfassung der Mittelkonsole mit einer leicht gummierten Schicht überzogen, die angenehem, aber trotzdem relativ kratzempfindlich ist. Die drei Rundinstrumente liegen in tiefen Höhlen und vermitteln einen Hauch Sportlichkeit.

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2 Kommentare zu "Kia Soul im Fahrtest: Seltener als ein Yeti"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Der Kia Soul ist ein sehr gutes Atuo für einen vernüftigen Preis der Diesel fährt sportlich mit einer 4 Gang Automatik ich kann da den Bericht nicht verstehen der Motor ist sehr sparsam und es Passt ein E-Rollstuhl rein was in so machen anderen Auto nicht möglich ist in der Preisklasse

  • 20.750 Euro ist kein Pappenstil.Euro5 ist beim Diesel längst Standard. Die Form ist irgendwie ein Gemixe aus MINI und YETI. Das Cockpit sieht billig aus und langweilig.

    Hier übt KIA noch. Hätte KIA das Cockpit vom OPTIMA 2011 implantiert, ja dann ... hat KIA aber nicht.

    So aber bleibt es ein Zwischenschritt ... wohin auch immer ...