Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Mitsubishi Space Star Das kleine Raumwunder

Wer beim Mitsubishi Space Star an einen Van denkt, erinnert sich zwar richtig, liegt aber doch falsch. Der Kompaktvan wurde bis 2004 gebaut, jetzt trägt das kleinste Angebot im Mitsubishi-Portfolio diese Bezeichnung.
  • Elfriede Munsch
Kommentieren
  • Spotpress
Test: Mitsubishi Space Star - Schön grün Quelle: Mitsubishi

Mitsubishi Space Star: In "Apfelgrün" sieht der Kleine ganz ansprechend aus.

Schönheit ist nicht alles, auf die inneren Werte kommt es an. So werden gerne Menschen getröstet, bei denen Mutter Natur mit ihren Gaben etwas geizig umgegangen ist. Der als Weltauto konzipierte Kleinstwagen Mitsubishi Space Star wurde zwar von Menschen gestaltet, eine Schönheit ist er aber nicht. Ob er durch innere Werte überzeugen kann, klärt der Alltagstest mit dem 59 kW/80 PS starken Dreizylinder und der Topausstattung shine+.

Wo andere Kleinwagen sich optisch als schick oder sportlich positionieren, wirkt der seit knapp einem Jahr erhältliche Mitsubishi Space Star eher gedrungen und pummelig. Er soll halt weltweit gefallen und nicht nur europäische oder deutsche Geschmacksmuster bedienen. Kommt der Kleine aber in einer der angebotenen farbintensiven Lacktöne wie zum Beispiel „Apfelgrün“ (Aufpreis: 450 Euro) daher, sieht der 3,71 Meter lange und 1,67 Meter breite Fünftürer einfach nur schön grün aus.

Grüne Farbakzente gab es auch im Innenraum und zwar auf den Sitzen. Diese leuchten ebenfalls in einem auffälligen Grün. Das war´s aber schon zum Thema Mut zur Farbe. Den Rest des Interieurs dominiert Schwarz, wobei die Kunststoffe bestimmt pflegeleicht sind, aber nicht unbedingt zum längeren Betrachten einladen. Immerhin: Bei der shine+-Ausstattung (ab 13.990 Euro) ist die Infotainment-Einheit mit Klavierlack eingefasst, außerdem kommen einige chromfarbene Applikationen zum Einsatz.

Wo andere Kleinwagen sich optisch als schick oder sportlich positionieren, wirkt der seit knapp einem Jahr erhältliche Mitsubishi Space Star etwas pummelig. Quelle: Mitsubishi

Wo andere Kleinwagen sich optisch als schick oder sportlich positionieren, wirkt der seit knapp einem Jahr erhältliche Mitsubishi Space Star etwas pummelig.

Von dem eher unscheinbaren Interieur sollte man sich aber nicht abschrecken lassen, der Kleine hat einiges zu bieten. Fünf Türen und jede Menge Platz zum Beispiel. Für ein Fahrzeug dieser Kürze gibt es vergleichsweise viel Bewegungsfreiheit für die Insassen und zwar vorne wie hinten. An Ablagen wurde nicht gespart, das Handschuhfach ist großzügig dimensioniert und das Kofferraumvolumen beträgt in der Grundstellung 235 Liter.

Das Umlegen der im Verhältnis 60:40 geteilten Lehne lässt sich allerdings nur vom Kofferraum aus betätigen, man muss an einer beziehungsweise zwei Schlaufen ziehen. Neben einer Ladekapazität von bis zu 912 Litern kommen danach auch eine Stufe im Gepäckteilboden zum Vorschein sowie ein unschön anmutender Nadelfilz-Belag. Das sieht auch beim 8.990 Euro teuren Einstiegsmodell nicht anders aus. Hier hat Mitsubishi leider versäumt, die höheren Ausstattungslinien optisch und haptisch von der Basisversion abzusetzen.

Bodenwellen und Windböen mag der Space Star nicht
Seite 123Alles auf einer Seite anzeigen

Mehr zu: Mitsubishi Space Star - Das kleine Raumwunder

0 Kommentare zu "Mitsubishi Space Star: Das kleine Raumwunder"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.