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Opel Meriva im Gebrauchtwagen-Check Der Preis macht die Musik

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Häufig klappernde Kunststoffteile und Lenkungsspiel

Der Einstiegs-Selbstzünder mit 1,3 Litern Hubraum und 55 kW/75 PS ist lediglich etwas für geduldige Naturen. Er ist aber der einzige, der serienmäßig mit einem Partikelfilter versehen ist. Im Prinzip sind alle Motoren durchaus haltbar, doch vor allem in den frühen und mittleren Baujahren (bis 2007) gab es immer wieder Probleme, etwa mit verkokten Abgasrückführungsventilen beim 1,6-Liter-Benziner oder defekten Einspritzpumpen beim 1,7-Liter-Diesel.

Der Innenraum des Meriva ist sehr variabel Quelle: Opel

Der Innenraum des Meriva ist sehr variabel

Ausstattung und Sicherheit: Mit vier Airbags, dem Schleuderschutz ESP (ab 2005 in allen Varianten serienmäßig) und der Isofix-Verankerung für Kindersitze war die Sicherheitsausstattung des Meriva – wie es sich für ein Familienauto gehört – sehr ordentlich. Das gilt für die Komfortausstattung im Basismodell nur bedingt, zur Serie zählten nicht viel mehr als Zentralverriegelung und Servolenkung.

Da Opel aber zahlreiche Extras oft auch in günstigen Paketen oder Sondermodellen angeboten hat, sind auf dem Gebrauchtwagenmarkt viele ordentlich ausgestattete Modelle zu finden. Zu den ungewöhnlichsten Extras zählen die Xenon-Scheinwerfer und das Heizsystem Quickheat, das die serienmäßig viel zu maue Heizung unterstützt. Vor allem Laternenparker sollten darauf achten.

Qualität: Im Grunde ist der Meriva ein zuverlässiges Auto, was auch die durchweg guten bis ordentlichen Platzierungen in der ADAC-Mängelstatistik belegen. Auch den größeren Zafira lässt er in dieser Hinsicht regelmäßig hinter sich. Probleme gibt es gelegentlich mit der Elektronik, dem automatisierten Schaltgetriebe und klappernden Kunststoffteilen.

Selbst Großgewachsene finden auf den hohen Sitzen in der ersten Reihe großzügige Platzverhältnisse vor Quelle: Opel

Selbst Großgewachsene finden auf den hohen Sitzen in der ersten Reihe großzügige Platzverhältnisse vor

Bei der Probefahrt sollte zudem auf das häufig zu große Lenkungsspiel geachtet werden. Generell kommt der Opel aber langsam in ein Alter, wo die Zipperlein mehr werden. Bei frühen Modellen tritt mittlerweile häufiger Rost auf, vor allem an den Tür-Unterkanten. Auch Ölverlust und Schäden an der Antriebswelle werden aber dem siebten Jahr häufiger ein Thema. Bei der Preisverhandlung sollte man also ein wenig Geld für die kommenden Reparaturen zur Seite legen.

Fazit: Beim Meriva macht nicht zuletzt der Preis die Musik. Spätestens seit der Einführung des Nachfolgemodells im Juni 2010 purzeln die zu zahlenden Beträge. Rund 3.300 Euro muss man aktuell mindestens investieren – und erhält dafür viel Platz und hohen Alltagsnutzen.

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