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PaidContent - FREE (Aufhebungsmarker)Der Taycan ist der erste reine Elektrosportwagen von Porsche und soll Tesla in die Schranken weisen. Das Handelsblatt durfte schon mal mitfahren.

Kommentare

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  • DIe Aussage: "Es geht um das schnöde physikalische Gesetz, dass sich mit doppelter Spannung die Ladezeit halbiert", ist leider flasch!

    Das gilt nur bei gleicher Stromstäke. Eine durch 800V potentiell geringere Stromstärke(A), zum Laden mit gleicher Leistung(W) hilft in erster Linie dem Ladekabel, das bei geringerer Stromstärke(A) dünner ausfallen kann. Die Spannung und wird im Akkupack dann eh auf wenige Volt pro Zelle runtergebrochen.

    Das ganze 800V Thema ist nicht viel mehr als ein Marketing-Gag.

  • Liebe Handelsblatt Redaktion,
    ich fand den Beitrag weitestgehend unterhaltsam zu lesen, aber eine Passage finde ich mindestens unpräzise, wenn nicht technisch inkorrekt.

    "Mit dem Tanken musste sich Porsche bislang eher weniger intensiv beschäftigen. Beim Elektroauto sind Ladezeiten allerdings entscheidend. Die Schwaben waren mutig und haben sich als weltweit erster Hersteller für 800-Volt-Systeme entschieden. Das erforderte so manche Neuentwicklung von Komponenten. Bislang sind nur 400-Volt-Fahrzeuge am Markt.

    Der Grund für die höhere Spannung ist nicht etwa Fahrdynamik, sondern die Ladezeit. Es geht um das schnöde physikalische Gesetz, dass sich mit doppelter Spannung die Ladezeit halbiert. Also auf den Nenner gebracht: In 20 Minuten auf 80 Prozent aufladen ist wichtiger als unter drei Sekunden von null auf hundert – und damit im strategischen Kalkül von Porsche. "

    Wenn man von physikalischen Gesetzmäßigkeiten spricht, muss man diese auch einführen. Es ist unklar, was für eine Gesetzmäßigkeit hier gemeint ist.
    Nach meinem Verständnis hängt die Ladezeit eines Energiespeichers (z.B. ein Akkumulator) davon ab, wieviel Energie bezogen auf Zeit in den Speicher eingespeist werden kann. Beispiel: Ein 50 kWh Akku wird mit 10kW pro Stunde geladen. Es dauert bei 100 % Effizienz des Ladeverfahrens 5 Stunden zum Aufladen. Es soll auffallen, dass hier keine Spannung (z.B. 400 oder 800 V) im Term direkt auftaucht. Würde man den Term ausschreiben, bestimmt die Stromstärke den Ladevorgang nämlich mit: t_Auflade = E_Akku / P_Lade = E_Akku / (Spannung*Stromstärke) . Das zeigt, dass die Dauer das Ladevorgangs mitnichten nur von der Spannung abhängt und schon gar keine Verallgemeinerung als "schnödes physikalisches Gesetz" gegeben ist. Bitte präzisieren Sie diesen Abschnitt oder geben Sie eine Quelle dieser Aussagen an. Danke.

  • Lieber Lothar Sesterhenn,
    vielen Dank für Ihren Hinweis! Wir haben das korrigiert.

    Beste Grüße aus der Handelsblatt-Redaktion

  • Obwohl die Höchstleistung nicht das Allerwichtigste an diesem
    technisch ausgefeilten deutschen Tesla-Pendant sein dürfte,
    sollten Leistungsdaten jedoch präzise angegeben werden:
    400 kW entsprechen 544 PS,
    600 PS entsprechen 441 kW;
    was gilt nun - oder ist noch nichts Genaueres bekannt?

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