Toyota FT-86 II in Genf Der Erbe des Celica

Wenn Toyota im nächsten Jahr hält, was die Sportwagenstudie FT-86 II Concept verspricht, dürfen sich Coupé-Fans schon mal freuen. Das Showcar träte die Nachfolge einer Legende an, die kürzlich ihren 40. Geburtstag feierte.
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Zu den Merkmalen der supersportlich gestalteten Toyota-Studie namens FT-86 II, die auf dem Genfer Automobilsalon derzeit viele bewundernde Blicke von besuchern auf sich zieht, gehören große Lufteinlässe, eine lange Motorhaube, stark ausgeprägte Radkästen und ein Heckspoiler. Im Innenraum macht ein weit nach hinten verlagertes Cockpit Eindruck.

In dieser Entwicklungsstufe befinde sich das Auto "sehr nah an der Serienversion", die 2012 antreten soll, sagte ein Unternehmenssprecher. Den Celica hatte Toyota Ende 2005 nach 35 Jahren aus dem Programm genommen.

Der 4,23 Meter lange und nur 1,27 Meter hohe Konzeptwagen wird von einem 2,0-Liter-Boxermotor angetrieben. Das Aggregat ist über der Vorderachse montiert und gibt seine Kraft an die Hinterräder ab.

Rund 200 PS soll der Boxer leisten, hieß es hinter vorgehaltener Hand am Messestand. Offiziell äußert sich Toyota zu Leistungs- und Fahrdaten noch nicht.

Über ihre Preisvorstellungen sprechen die Japaner in Genf hingegen vergleichsweise offen: Die Serienversion des FT-86 II Concept soll ein "bezahlbarer Sportwagen" werden, der preislich dort anknüpft, "wo wir mit dem Celica aufgehört haben".

Das lässt auf ein Schnäppchen hoffen. Denn in Deutschland hat Toyota die letzten Exemplare des Celica für weniger als 30.000 Euro verkauft.

Celica feiert Vierzigsten
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Der Celica wird zwar seit 2005 nicht mehr gebaut, aber trotzdem feiert die Fan-Gemeinde den 40. Geburtstag, zumal mit der Sportwagen-Studie Toyota FT-86 ja auch eine Zukunftshoffnung in den Startlöchern steht ...

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Alles beginnt in der Ära der Pony Cars, der preiswerten US-Coupés mit starker Motorisierung. Ab 1972 bereichert der erste Celica, der schwungvoll gezeichnete TA 22 diese Szene ...

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Weiter in Richtung preiswertes Sports-Car driftete Toyota mit dem Celica GT Coupé. Sein 108 PS starker Motor mit zwei Doppelvergasern beschleunigte von 0 auf 100 km/h in knapp unter elf Sekunden.

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Der Innenraumblieb jedoch eher gediegen als sportlich. Das Lenkrad in imitierter Nardi-Holzoptik wirkt zerbrechlich dünn. Dafür gibts viele Knöpfe, um vor dem Überholvorgang nochmal zu hupen ...

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Deutlich geradliniger zeigte sich der TA 40 ab 1978, das bis heute meistverkaufte Modell. Wie alle Celicas bis Mitte der Achtziger fuhr auch er mit einem Heckantrieb, der in seiner sportlichsten Ausführung 123 PS unter der Haube hatte.

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... Eindeutig nach amerikanischem Gusto fällt das Design des TA 60 aus, der ab 1982 an den Verkaufsstart ging, aber nur drei Jahre lang gebaut wurde. Er war der vorerst letzte Celica mit Heckantrieb, allerdings wurde diese Ausführung schon mit technischen Neuheiten ausgestattet: unter anderem Einzelradaufhängungen und innenbelüftete Scheibenbremsen.

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