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US-Crashtest-Ergebnisse Note 5 für Fiat, Mazda und Nissan

Das amerikanische Crashtest-Verfahren des Frontalaufpralls mit geringer Überlappung ist eine besondere Herausforderung. Jetzt fielen mehrere Autos durch, die auch in Deutschland verkauft werden.
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  • Spotpress
Die Prüfer untersuchten den so genannten Frontalaufprall mit geringer Überlappung, in diesem speziellen Unfallszenario, das als besonders realistisch gilt, werden die eigentlichen Crashstrukturen in der Fahrzeugfront, umgangssprachlich Knautschzone genannt, umgangen. Quelle: Spotpress

Die Prüfer untersuchten den so genannten Frontalaufprall mit geringer Überlappung, in diesem speziellen Unfallszenario, das als besonders realistisch gilt, werden die eigentlichen Crashstrukturen in der Fahrzeugfront, umgangssprachlich Knautschzone genannt, umgangen.

(Foto: Spotpress)

Ruckersville/Virginia In einem speziellen Crashtest des amerikanischen Insurance Institut for Highway Security (IIHS) hat allein der Mini Countryman unter 12 getesteten Fahrzeugen mit der Note „gut“ abgeschnitten. Fünf Autos erhielten die Wertung „aktzeptabel“, zwei „grenzwertig“ und vier schnitten „mangelhaft“ ab, darunter auch Modelle, die in Deutschland verkauft werden.

Der Frontalaufprall mit geringer Überlappung ist für die meisten Fahrzeuge eine besondere Herausforderung. Denn in diesem speziellen Unfallszenario werden die eigentlichen Crashstrukturen in der Fahrzeugfront, umgangssprachlich Knautschzone genannt, umgangen.

Die Crashstrukturen können also keine Energie aufnehmen und abbauen. Das von amerikanischen Kfz-Versicherungen finanzierte IIHS hatte den Frontalaufprall mit geringer Überlappung erst im Jahr 2012 eingeführt, seitdem verschieden Fahrzeuggattungen darauf getestet.

Bei den mit

Bei den mit "mangelhaft" bewerteten Fahrzeugen wurde die Fahrgastzelle bei dem Crash deutlich in Mitleidenschaft gezogen und schränkte den Überlebensraum des Fahrers ein.

(Foto: Spotpress)

Die Prüfer untersuchten den so genannten Frontalaufprall mit geringer Überlappung. Damit ist der Fall gemeint, dass das Auto nicht auf gesamter Breite oder mit einem Großteil der Front auf ein Hindernis prallt, sondern nur mit einer Ecke der Front beispielsweise in einen Laternenmast oder Baum einschlägt.

Dieses Unfallszenario ist bei Autoherstellern teilweise umstritten, da es nur einen kleinen Teil der Frontalunfälle umfasst. Etwa ein Viertel bis ein Fünftel aller Frontalunfälle passieren in dieser Konstellation, schätzt der ADAC.

Mit rund 60 km/h (40 mph) ließen die Prüfer die Autos mit einem Viertel der Front auf ein feststehendes Hindernis fahren. Der Sicherheitskäfig des Countryman widerstand dem Aufprall gut, Sicherheitsgurte und Airbags sorgten dafür, dass für den Insassen-Dummy nur ein geringes Risiko ernsthafter Verletzungen bestand.

In einigen Fällen bewegte sich das Lenkrad auf den Fahrer zu, was außerdem dazu führte, dass der Airbag den Dummy nicht richtig abfangen konnte. Quelle: Spotpress

In einigen Fällen bewegte sich das Lenkrad auf den Fahrer zu, was außerdem dazu führte, dass der Airbag den Dummy nicht richtig abfangen konnte.

(Foto: Spotpress)

Gefährlich wäre es hingegen für die Insassen des Fiat 500L, Mazda 5, Nissan Juke und Nissan Leaf geworden, die alle mit „mangelhaft“ durchfielen. Hier wurde die Fahrgastzelle bei dem Crash deutlich in Mitleidenschaft gezogen und schränkte den Überlebensraum des Fahrers ein.

So bewegte sich zum Beispiel in einigen Fällen das Lenkrad auf den Fahrer zu, was außerdem dazu führte, dass der Airbag den Dummy nicht richtig abfangen konnte. Am schlechtesten schnitt der Mazda 5 ab; der japanische Hersteller reagierte schnell und kündigte an, die Ergebnisse des Tests zu untersuchen.

Mit der Wertung „akzeptabel“ schlossen der Chevrolet Volt (hierzulande: Opel Ampera), Ford C-Max-Hybrid, Mitsubishi Lancer, Subaru BRZ/Scion FRS ab. „Grenzwertig“ bewerteten die Prüfer den Hyundai Veloster und den hierzulande nicht angebotenen Scion XB.

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