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Assistenzsysteme, Apps, Infotainment: In Zukunft wird der Fahrer unglaublich viele digitale Helferlein haben. Das Problem: Die Vielfalt lenkt ab und verwirrt, es fehlen Standards. Wie viel Technik ist zu viel?

Kommentare

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  • Die Frage in der Überschrift ist richtig. Wieviel Technik ist zu viel? Für mich ist schon jetzt zu viel Technik im Auto möglich. Spurwechselassistenten oder Einparkhilfen halte ich für gefährlich. Zum einen verlassen sich meine Mitmenschen dann nur noch darauf und zum zweiten verlernen die nachfolgenden Generationen völlig das Autofahren. In Grenzsituationen und dann später auch im "nicht-mehr-ganz-Normalfall" reagieren diese Menschen dann nicht mehr richtig oder gleich völlig falsch.
    Außerdem sehe ich eine weitere Gefahr der vollkommenen Digitalisierung: Nämlich die Überwachung. Ich wage die Prognose, daß die Politik nicht lange widerstehen kann, wenn das möglich ist. In Holland gab es schon mal ein Experiment mit digitaler Zwangskopplung der Autos an ein Limit. Das wäre dann die Grund wieder aufs Pferd zu steigen.

  • Na ja, diese Debatten gab es schon bei einem Haufen vorhergehender Technologien. Beim Flugzeug hat sich auch der Autopilot in weiten Teilen durchgesetzt, und ich bin froh darüber. Von der Überwachung des Luftverkehrs ganz zu schweigen. Und natürlich werden die Menschen auf Dauer das Autofahren verlernen, das Reiten beherrscht heute auch kaum noch jemand. Man sollte bei jeder tiefergehenden Weiterentwicklung versuchen, einen geordneten Übergang zu ermöglichen, damit die Zwischenphase nicht ganz so chaotisch ausfällt, aber dass Autos auf absehbare Zeit nicht mehr vom Menschen direkt, sondern vom Computer gesteuert werden.

    Der Artikel selber befasst sich an sich vor allem mit der Einbindung der Unterhaltungs- und Kommuniktationselektronik in das Auto. Diese wird, denke ich, entweder vorangetrieben oder halt durch ein immer funktionsreicheres Handy ersetzt. Alles in allem dürften da die Kundenwünsche den Ausschlag geben. Am Anfang wird viel unnötiges Zeug eingebaut werden, was sich aber nachher sicher wieder etwas ausdünnen wird.

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