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VW, BMW und Mercedes Auto-Giganten auf der Anklagebank

Die weltweit zehn größten Autohersteller sind in den USA angeklagt, darunter auch drei deutsche. Der Vorwurf: Die Hersteller verschwiegen die Gefahr einer Kohlenmonoxidvergiftung bei Fahrzeugen mit Funkfernbedienung.
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Zu den betroffenen Autobauern zählen BMW, Volkswagen und Bentley, Mercedes Benz, Fiat Chrysler , Ford, General Motors, Honda, Hyundai und Kia, Nissan sowie Toyota. Quelle: dpa
BMW

Zu den betroffenen Autobauern zählen BMW, Volkswagen und Bentley, Mercedes Benz, Fiat Chrysler , Ford, General Motors, Honda, Hyundai und Kia, Nissan sowie Toyota.

(Foto: dpa)

New York Die zehn größten Autobauer der Welt müssen sich vor Gericht verantworten. US-Verbraucher werfen den Herstellern vor, bei Fahrzeugen mit Funkfernbedienung die Gefahr einer Kohlenmonoxidvergiftung verschwiegen zu haben. Im Zusammenhang mit dem Fall sind mindestens 13 Todesfälle bekannt. Die Klage wurde am Mittwoch in einem Bundesgericht in Los Angeles eingereicht.

Zu den betroffenen Autobauern zählen BMW, Volkswagen und Bentley, Mercedes Benz, Fiat Chrysler , Ford, General Motors, Honda, Hyundai und Kia, Nissan sowie Toyota. Die Autobauer wollten sich dazu nicht äußern.

Die Kläger streben Entschädigung und eine Verfügung an. Diese soll die Hersteller dazu zwingen, eine Vorrichtung einzubauen, die die Fahrzeuge nach einer bestimmten Zeit automatisch ausschaltet, wenn der Fahrer den Pkw verlässt. Zu den Todesfällen kam es unter anderem, als die Motoren der Autos zum Beispiel in Garagen unbeabsichtigt weiter liefen, obwohl die Halter die Schlüsselanhänger entfernt hatten.

Das sind die Gewinner im deutschen Automarkt
Platz 10 – Volvo – 20.500 verkaufte Fahrzeuge* (+10,9 Prozent)
1 von 10

Der neue Riesen-SUV XC90 (Foto) füllt die Auftragsbücher. Und auch insgesamt schlagen sich die Schweden im Jahresvergleich deutlich besser.

*Stand: 1. Halbjahr 2015, Quelle: KBA

(Foto: Reuters)
Platz 9 – Nissan – 41.500 verkaufte Fahrzeuge (+12,8 Prozent)
2 von 10

Der kompakte Qashqai (Foto) der Japaner gehört in seinem Segment zu den Bestsellern. Aber auch Kleinwagen von Nissan wie der Micra schlagen sich im Branchenvergleich gut.

(Foto: Auto-Medienportal.Net/Nissan)
Platz 8 – Suzuki – 18.900 verkaufte Fahrzeuge (+18,8 Prozent)
3 von 10

Die Japaner punkten mit einem ordentlichen Preisleistungsverhältnis und gefälligen Modellen wie dem Swift (Foto). So gewinnen sie weitere Marktanteile in Deutschland – wenn auch auf einem niedrigen Niveau.

(Foto: dpa)
Platz 7 – Land Rover – 11.100 verkaufte Fahrzeuge (+19,9 Prozent)
4 von 10

Die Briten profitieren vom grassierenden SUV-Boom. Die schweren Jungs von der Insel verkaufen sich auch in Deutschland blendend.

(Foto: Reuters)
Platz 6 – Porsche – 18.600 verkaufte Fahrzeuge (+22 Prozent)
5 von 10

Der Sportwagenbauer hat mit dem kompakten Macan (Foto) einen neuen Bestseller im Angebot und ist dabei auch noch außergewöhnlich profitabel. Mittlerweile erwirtschaften die Schwaben sogar mehr Gewinn als die Kernmarke von VW.

(Foto: Reuters)
Platz 5 – Mini – 23.600 verkaufte Fahrzeuge (+24,9 Prozent)
6 von 10

Das neue Gesicht des Klassikers entwickelt sich zum Verkaufsschlager. Der Mini wurde gerade runderneuert. Damit schlagen sich die Briten auch bei den Zulassungen außergewöhnlich gut.

(Foto: Reuters)
Platz 4 – Lexus – 889 verkaufte Fahrzeuge (+32,1 Prozent)
7 von 10

Die Nobelmarke von Toyota ist weiterhin ein absoluter Exot in Deutschland. So lange das Volumen nicht weiter deutlich steigt, wird wohl niemand außer den Japanern die jüngsten Erfolge, wie den SUV NX, wirklich zur Kenntnis nehmen.

(Foto: AFP)

Bei den Funkfernbedienungen muss nicht mehr wie früher klassisch ein Schlüssel in das Zündschloss gesteckt werden.

  • rtr
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