Börsenbericht MDax Eintrübung für den MDax

Der MDax notierte am Donnerstag zum Handelsschluss unwesentliche Verluste. Am besten performten Commerzbank, Dialog und ProSiebenSat.1 Media.
Update: 04.04.2019 - 17:45 Uhr
MDax bewegt sich seitwärts
MDax bewegt sich seitwärts

FrankfurtDer MDax notierte bei Handelsschluss bei 25.459 Punkten und hatte damit 0,4 Prozent gegenüber dem Vortag verloren. 40 Prozent der Aktien zeigten bei Börsenschluss eine positive und 60 Prozent eine negative Entwicklung. Sowohl der SDax mit 0,02 Prozent als auch der TecDax mit 0,25 Prozent notierten bei Börsenschluss ebenfalls Verluste. Die größten Handelsvolumina im MDax erzielen heute Commerzbank mit 81,20 Millionen Euro Umsatz, ProSiebenSat.1 Media mit 24,46 Millionen Euro und Evotec mit 19,27 Millionen Euro.

Am meisten freuen gewannen sich bei Handelsschluss die Anteilseigner des Finanzdienstleisters Commerzbank mit 2,86 Prozent, und des Medienunternehmens ProSiebenSat.1 Media mit 2,22 Prozent Zuwachs. des Brillenhändlers Fielmann mit 2,11 Prozent und des Internetunternehmens Zalando mit 2,11 Prozent Verlust.

Tops

Freude bei den Anlegern des Commerzbank-Anteilscheines. Bei Handelsschluss konnte die Aktie im Vergleich zu den anderen Werten im Index klar zulegen. Zuletzt erreichte der Wert des Finanzdienstleisters den Stand von 7,41 Euro und konnte sich damit im Vergleich zum Handelsschluss des Vortages um 2,86 Prozent verbessern. Das Analysehaus RBC hat die Commerzbank-Aktie nach einem Pressebericht über ein mögliches Kaufgebot der Unicredit für das Frankfurter Institut auf "Sector Perform" mit einem Kursziel von 8 Euro belassen. Ein mögliches Interesse der italienischen Bank sei positiv für den Commerzbank-Aktienkurs, denn damit wäre ein Plan B im Falle eines Scheiterns der Fusionsgespräche mit der Deutschen Bank auf dem Tisch, schrieb Analystin Anke Reingen in einer am Donnerstag vorliegenden Branchenstudie. Für das Papier der Deutschen Bank indes sei die Nachricht negativ, denn die größte deutsche Bank könnte dadurch unter Druck geraten, schneller als geplant zu handeln. Andernfalls riskiere sie, einem stärkeren Wettbewerber im Heimatmarkt gegenüberzustehen.

Bergauf ging es mit dem Dialog-Wertpapier. Bei Börsenschluss gewann der Wert des Halbleiterherstellers 67 Cent im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 29,00 Euro und machte damit gute 2,31 Prozent gut. Zuletzt wurde Dialog mit 29,67 Euro gehandelt.

Der Anteilschein des TV-Konzerns ProSiebenSat.1 Media gehörte zum Ende des Xetra-Handels mit einem Zuwachs von 2,22 Prozent zu den besten des Tages. Im Vergleich zum gestrigen Handelsschluss von 13,72 Euro konnte sich das Papier des TV-Konzerns um gute 31 Cent auf 14,02 Euro verbessern.

Flops

Enttäuschung bei den Anlegern des Sartorius-Wertpapieres. Zum Börsenschluss fiel die Aktie des Biotech-Unternehmens auf den Stand von 158,60 Euro zurück und hatte sich damit im Vergleich zum Vortag um klare 2,52 Prozent verschlechtert.

Die Aktionäre des Fielmann-Anteilscheines verzeichnete Verluste. Zum Ende des Handelstages gab der Anteilschein des Brillenkonzerns klar nach. Zuletzt erreichte das Papier den Stand von 60,35 Euro und hatte sich damit im Vergleich zum letzten Schlusskurs um 2,11 Prozent verschlechtert.

Abwärts ging es heute mit dem Zalando-Kurs. Zum Ende des Handelstages verlor der Wert des Internetunternehmens deutliche 78 Cent und notierte mit 2,11 Prozent Minus im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 37,00 Euro. Zuletzt wurde Zalando mit 36,22 Euro gehandelt.

Analysten-Report

04.04.2019 JPMorgan hebt Ziel für Lanxess auf 60 Euro - 'Overweight'
Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Lanxess von 55 auf 60 Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Trotz der in diesem Jahr bereits starken und im Vergleich mit dem Chemiesektor auch besseren Kursentwicklung halte er es für möglich, dass das Papier weiterhin überdurchschnittlich abschneiden werde, schrieb Analyst Chetan Udeshi in einer am Donnerstag vorliegenden Studie. Lanxess sei unter den von ihm beobachteten Chemiewerten einer der wenigen mit konservativem Ausblick auf 2019. Eine Anhebung der Unternehmensziele im Verlauf des Jahres hält Udeshi für wahrscheinlich./ajx/zb Veröffentlichung der Original-Studie: 03.04.2019 / 23:58 / GMT Erstmalige Weitergabe der Original-Studie: 04.04.2019 / 01:28 / GMT Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 85 Abs. 1 WpHG, Art. 20 VO (EU) 596/2014 für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

04.04.2019 Kepler Cheuvreux senkt Ziel für Osram auf 35 Euro - 'Hold'
Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat das Kursziel für Osram von 40 auf 35 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Hold" belassen. Angesichts unerwartet schwach ausgefallener Umsätze und zurückgenommener Unternehmensziele habe er seine Schätzungen für das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) des Lichttechnikspezialisten bis 2021 deutlich reduziert, schrieb Analyst Peter Olofsen in einer am Donnerstag vorliegenden Studie. Wegen der anhaltenden Übernahmegespräche mit Finanzinvestoren bleibe es aber beim neutralen Votum./ajx/edh Veröffentlichung der Original-Studie: 04.04.2019 / / MEZ Erstmalige Weitergabe der Original-Studie: Datum in Studie nicht angegeben / Uhrzeit in Studie nicht angegeben / Zeitzone in Studie nicht angegeben Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 85 Abs. 1 WpHG, Art. 20 VO (EU) 596/2014 für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

04.04.2019 RBC belässt Commerzbank auf 'Sector Perform' - Ziel 8 Euro
Das Analysehaus RBC hat die Commerzbank-Aktie nach einem Pressebericht über ein mögliches Kaufgebot der Unicredit für das Frankfurter Institut auf "Sector Perform" mit einem Kursziel von 8 Euro belassen. Ein mögliches Interesse der italienischen Bank sei positiv für den Commerzbank-Aktienkurs, denn damit wäre ein Plan B im Falle eines Scheiterns der Fusionsgespräche mit der Deutschen Bank auf dem Tisch, schrieb Analystin Anke Reingen in einer am Donnerstag vorliegenden Branchenstudie. Für das Papier der Deutschen Bank indes sei die Nachricht negativ, denn die größte deutsche Bank könnte dadurch unter Druck geraten, schneller als geplant zu handeln. Andernfalls riskiere sie, einem stärkeren Wettbewerber im Heimatmarkt gegenüberzustehen./ajx/edh Veröffentlichung der Original-Studie: 04.04.2019 / 04:22 / ET Erstmalige Weitergabe der Original-Studie: 04.04.2019 / 04:49 / ET Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 85 Abs.

03.04.2019 UBS belässt Axel Springer auf 'Buy' - Ziel 56,50 Euro
Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Axel Springer auf "Buy" mit einem Kursziel von 56,50 Euro belassen. Unter der europäischen Betreibern von Online-Anzeigenportalen sei Springer am attraktivsten bewertet, schrieb Analystin Patricia Pare in einer am Mittwoch vorliegenden Studie. Der Markt bewerte das für den Konzern wichtige Jobportal Stepstone derzeit mit 1,9 Milliarden Euro. Dies impliziere einen deutlichen Abschlag auf die Gesamtbewertung der Springer-Aktie und eine deutliche Eintrübung der Arbeitsmarktperspektiven in Deutschland, was nicht gerechtfertigt sei./ajx/zb Veröffentlichung der Original-Studie: 02.04.2019 / 19:27 / GMT Erstmalige Weitergabe der Original-Studie: 03.04.2019 / Uhrzeit in Studie nicht angegeben / GMT Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 85 Abs. 1 WpHG, Art. 20 VO (EU) 596/2014 für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pf

Weitere Analysten-Reports finden Sie im Analystencheck.

Dieser Text wurde automatisiert mit Textomatic-Software unter Einbeziehung unveränderter Inhalte des Analystencheck erstellt.

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