Börsenbericht MDax Kaum Bewegung im MDax - Steinhoff International mit deutlichen Kursverlusten

Unwesentliche Rückgänge realisierte der MDax zum Handelsschluss des Dienstags. Am besten performten Ceconomy, Norma Group und Südzucker.
Update: 23.01.2018 - 17:45 Uhr
MDax bewegt sich seitwärts
MDax bewegt sich seitwärts

FrankfurtBei Börsenschluss schloss der MDax bei 27.388 Punkten und damit auf dem Niveau des gestrigen Börsenschlusses. Insgesamt waren 58 Prozent der Werte im Plus und 42 Prozent der Aktien im Minus. Während der TecDax ebenfalls mit 0,12 Prozent verlor, gewann bei Börsenschluss der SDax 0,52 Prozent. Bisher erzielen im MDax die größten Handelsvolumina Covestro mit 55,89 Millionen Euro Umsatz, Gea Group mit 48,69 Millionen Euro und Wacker Chemie mit 46,88 Millionen Euro.

Am meisten freuen gewannen sich bei Handelsende die Anteilseigner des Handelsunternehmens Ceconomy mit 3,08 Prozent, des Verbindungsteilespezialisten Norma Group mit 3,04 Prozent und des Lebensmittelkonzerns Südzucker mit 1,89 Prozent Kursgewinn. Am meisten unter Druck sind die Aktien Steinhoff International mit 4,10 Prozent, des Scheinwerferherstellers Hella mit 1,99 Prozent und des Kuperproduzenten Aurubis mit 1,72 Prozent Rückgang.

Tops

Freude bei den Anlegern des Ceconomy-Anteilscheines. Am Ende des Handelstages konnte die Aktie im Vergleich zu den anderen Werten im Index klar zulegen. Zuletzt erreichte der Wert des Handelsunternehmens den Stand von 11,56 Euro und konnte sich damit im Vergleich zum Schlusskurs des Vortages um 3,08 Prozent verbessern. Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Ceconomy nach Eckdaten für das erste Quartal von 11,90 auf 11,40 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Er habe seine Schätzung für den bereinigten Vorsteuergewinn im Jahr 2018 um 4 Prozent gekürzt, schrieb Analyst Tushar Jain in einer am Dienstag vorliegenden Studie. Die Änderungen seien allerdings nicht bedeutend genug, damit sich etwas an seinem neutralen Votum zur Aktie des Elektronikhändlers ändere.

Nach oben ging es mit dem Norma Group-Wertpapier. Beim Handelsende gewann die Aktie des Verbindungstechnik-Produzenten 1,85 Euro im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 60,85 Euro und machte damit deutliche 3,04 Prozent gut. Zuletzt wurde Norma Group mit 62,70 Euro gehandelt. Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Norma Group auf "Hold" belassen. Die Autoindustrie sei in guter Stimmung und dürfte insgesamt solide Jahreszahlen ausweisen, schrieb Analyst Gaetan Toulemonde in einer am Dienstag vorliegenden Branchenstudie. Im vierten Quartal sollten die Kennziffern der Zulieferer aber gemischt, jene der meisten Autohersteller hingegen ordentlich ausgefallen sein.

Die Aktie des Lebensmittelkonzerns Südzucker gehörte am Ende des Handelstages mit einer Steigerung von 1,89 Prozent zu den Erfolgreichen des Tages. Im Vergleich zum Schlusskurs des Vortages von 15,90 Euro konnte sich das Papier des Lebensmittelkonzerns um gute 30 Cent auf 16,20 Euro verbessern.

Flops

Enttäuschung bei den Anlegern des Steinhoff International-Wertpapieres. Bis zum Ende des Parketthandels fiel die Aktie auf den Stand von 51 Cent zurück und hatte sich damit im Vergleich zum Vortag um klare 4,1 Prozent verschlechtert.

Die Anteilseigner des Hella-Anteilscheines konnten sich nicht freuen. Bis zum Ende des Handelstages gab der Anteilschein des Scheinwerferproduzenten deutlich nach. Zuletzt erreichte das Papier den Stand von 56,75 Euro und hatte sich damit im Vergleich zum letzten Schlusskurs um 1,99 Prozent verschlechtert. Die HSBC hat das Kursziel für Hella von 45 auf 55 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Hold" belassen. Nach starken Halbjahreszahlen werde beim Lichtspezialisten für die Autoindustrie am 15. Februar nun der Kapitalmarkttag im Fokus stehen, schrieb Analyst Henning Cosman in einer am Dienstag vorliegenden Studie. Er erwarte aber keine sonderlich kurstreibenden Aussagen, auch wenn das nicht auszuschließen sei. Cosman hob wegen inzwischen höherer Prognosen und der gestiegenen Bewertung der Wettbewerber sein Kursziel. Er sieht aber kaum noch weiteres Potenzial für die Aktie nach oben.

Abwärts ging es heute mit dem Aurubis-Kurs. Bis zum Börsenschluss verlor der Wert des Kupferherstellers klare 1,48 Euro und verzeichnete mit 1,72 Prozent Minus im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 86,12 Euro. Zuletzt wurde Aurubis mit 84,64 Euro gehandelt.

Analysten-Report

23.01.2018 HSBC belässt Grand City Properties auf 'Buy' - Ziel 29 Euro
Die HSBC hat Grand City Properties auf "Buy" mit einem Kursziel von 29 Euro belassen. Deutsche Immobilienwerte dürften sich allgemein besser als europäische entwickeln, schrieb Analyst Thomas Martin in einer am Dienstag vorliegenden Studie. Seine Schätzungen für 2017 bis 2019 legten einen Anstieg des Barmittelflusses von im Durchschnitt 10 Prozent jährlich und eine Wachstumsrate des Nettovermögenswertes (NAV) von 8,5 Prozent nahe. Er empfehle aber dennoch, nun mehr Risiko einzugehen und in Immobilienwerte mit mehr Aufholpotenzial zu investieren. Grand City zählt zu seinen bevorzugten Werten./ck/gl Datum der Analyse: 23.01.2018 Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

23.01.2018 HSBC hebt Ziel für TAG Immobilien auf 20 Euro - 'Buy'
Die HSBC hat das Kursziel für TAG Immobilien von 19 auf 20 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Deutsche Immobilienwerte dürften sich allgemein besser als europäische entwickeln, schrieb Analyst Thomas Martin in einer am Dienstag vorliegenden Studie. Seine Schätzungen für 2017 bis 2019 legten einen Anstieg des Barmittelflusses von im Durchschnitt 10 Prozent jährlich und eine Wachstumsrate des Nettovermögenswertes (NAV) von 8,5 Prozent nahe. Er empfehle aber dennoch, nun mehr Risiko einzugehen und in Immobilienwerte mit mehr Aufholpotenzial zu investieren. TAG gehört zu seinen präferierten Aktien./ck/gl Datum der Analyse: 23.01.2018 Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

23.01.2018 HSBC senkt Deutsche Wohnen auf 'Hold' - Ziel 43 Euro
Die britische Investmentbank HSBC hat Deutsche Wohnen von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel auf 43 Euro belassen. Deutsche Immobilienwerte dürften sich allgemein besser als europäische entwickeln, schrieb Analyst Thomas Martin in einer am Dienstag vorliegenden Studie. Seine Schätzungen für 2017 bis 2019 legten einen Anstieg des Barmittelflusses von im Durchschnitt 10 Prozent jährlich und eine Wachstumsrate des Nettovermögenswertes (NAV) von 8,5 Prozent nahe. Er empfehle aber dennoch, nun mehr Risiko einzugehen und in Immobilienwerte mit mehr Aufholpotenzial zu investieren./ck/gl Datum der Analyse: 23.01.2018 Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

23.01.2018 HSBC hebt Ziel für Hella auf 55 Euro - 'Hold'
Die HSBC hat das Kursziel für Hella von 45 auf 55 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Hold" belassen. Nach starken Halbjahreszahlen werde beim Lichtspezialisten für die Autoindustrie am 15. Februar nun der Kapitalmarkttag im Fokus stehen, schrieb Analyst Henning Cosman in einer am Dienstag vorliegenden Studie. Er erwarte aber keine sonderlich kurstreibenden Aussagen, auch wenn das nicht auszuschließen sei. Cosman hob wegen inzwischen höherer Prognosen und der gestiegenen Bewertung der Wettbewerber sein Kursziel. Er sieht aber kaum noch weiteres Potenzial für die Aktie nach oben./ck/gl Datum der Analyse: 23.01.2018 Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

Weitere Analysten-Reports finden Sie im Analystencheck.

Dieser Text wurde automatisiert mit Textomatic-Software unter Einbeziehung unveränderter Inhalte des Analystencheck erstellt.

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