Börsenbericht MDax MDax trübte sich ein - ProSiebenSat.1 Media fiel deutlich

Geringfügige Verluste notierte der MDax zum Handelsschluss des Donnerstags. Die Liste der Top-Performer wurde angeführt von Commerzbank, Norma Group und Dürr.
Update: 08.11.2018 - 17:45 Uhr
MDax bewegt sich seitwärts
MDax bewegt sich seitwärts

FrankfurtDer MDax lag bei Handelsende bei 24.280 Punkten und damit 0,58 Prozent im Minus. Insgesamt waren 52 Prozent der Werte im Plus und 48 Prozent der Aktien im Minus. Sowohl der SDax mit 0,87 Prozent als auch der TecDax mit 0,77 Prozent registrierten bei Handelsende ebenfalls Verluste. Die größten Handelsvolumina im MDax erzielen heute ProSiebenSat.1 Media mit 142,64 Millionen Euro Umsatz, Commerzbank mit 102,06 Millionen Euro und Siemens Healthineers mit 29,44 Millionen Euro.

Am meisten gewannen bei Handelsschluss die Anteilscheine des Kreditinstituts Commerzbank mit 5,14 Prozent, des Verbindungstechnik-Produzenten Norma Group mit 4,17 Prozent und des Maschinenbauers Dürr mit 3,45 Prozent Kursgewinn. Für wenig Begeisterung sorgen die Anteilsscheine des Medienkonzerns ProSiebenSat.1 Media mit 14,00 Prozent, des Medienunternehmens RTL Group mit 7,65 Prozent und des Chemielogistikers Brenntag mit 6,73 Prozent Verlust.

Tops

Die Aktie des Finanzdienstleisters Commerzbank, die beim letzten Börsenschluss mit 8,36 Euro notierte, zeigte mit 5,14 Prozent Plus und einem Kurswert von 8,79 Euro eine positive Entwicklung. Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat die Einstufung für Commerzbank nach Quartalszahlen auf "Equal-weight" mit einem Kursziel von 10 Euro belassen. Weitgehend wie erwartet seien die Ergebnisse, rechne man das schwache Handelsgeschäft heraus, schrieb Analystin Giulia Aurora Miotto am Donnerstag in einer ersten Einschätzung. Ermutigend seien die Fortschritte bei der Umsetzung der Strategie. Im Privatkundengeschäft sei der Wettbewerbsdruck hoch.

Freude bei den Anlegern des Norma Group-Anteilscheines. Bei Handelsschluss konnte die Aktie im Vergleich zu den anderen Werten im Index gut zulegen. Zuletzt erreichte der Wert des Verbindungstechnik-Herstellers den Stand von 53,75 Euro und konnte sich damit im Vergleich zum Vortag um 4,17 Prozent verbessern.

Bergauf ging es mit dem Dürr-Wertpapier. Zum Ende des Xetra-Handels gewann der Wert des Spezialmaschinenbauers 1,07 Euro im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 31,01 Euro und machte damit klare 3,45 Prozent gut. Zuletzt wurde Dürr mit 32,08 Euro gehandelt.

Flops

Die Aktie des Medienkonzerns ProSiebenSat.1 Media gehörte mit einem Rückgang von 14 Prozent zu den Verlustbringern des Tages. Im Vergleich zum Vortag von 20,64 Euro hatte sie sich um 2,89 Euro auf 17,75 Euro verschlechtert. Die Schweizer Großbank UBS hat ProSiebenSat.1 nach Quartalszahlen und Senkung der Umsatzziele sowie der Ausschüttungsquote für die Dividende auf "Neutral" mit einem Kursziel von 22,60 Euro belassen. Eine Dividendenkürzung und Investitionen habe der Markt zwar bereits hinreichend vorweggenommen, doch die neuen Prognosen des Medienkonzerns deuteten nun auf eine Kürzung der Konsensschätzung für den Gewinn je Aktie um bis zu 20 Prozent hin, schrieb Analyst Richard Eary in einer am Donnerstag vorliegenden Studie.

Bergab um 7,65 Prozent ging es mit dem Kurs von RTL Group-Aktien. Zum Handelsschluss verlor der Wert des TV-Konzerns, der am vorigen Börsentag mit 56,20 Euro aus dem Handel gegangen ist, 4,30 Euro (7,65 Prozent). Zuletzt wurde RTL Group mit 51,90 Euro notiert. Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für RTL nach Quartalszahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 71 Euro belassen. Im deutschen TV-Geschäft habe RTL zwar schwächer als gedacht abgeschnitten, doch dies sei durch das starke Wachstum der Tochter Fremantle und im Digitalgeschäft ausgeglichen worden, schrieb Analyst Conor O'Shea in einer am Donnerstag vorliegenden Studie.

Enttäuschung bei den Anlegern des Brenntag-Wertpapieres. Zum Börsenschluss fiel die Aktie des Chemiehändlers auf den Stand von 42,68 Euro zurück und hatte sich damit im Vergleich zum Vortag um bemerkenswerte 6,73 Prozent verschlechtert.

Analysten-Report

08.11.2018 JPMorgan belässt Hannover Rück auf 'Neutral' - Ziel 117 Euro
Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Hannover Rück nach Zahlen auf "Neutral" mit einem Kursziel von 117 Euro belassen. Das operative Ergebnis habe die Erwartungen deutlich getoppt, schrieb Analyst Edward Morris in einer ersten Reaktion am Donnerstag. Der Ausblick sei weitgehend erwartungsgemäß./ag/zb Datum der Analyse: 08.11.2018 Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 85 Abs. 1 WpHG, Art. 20 VO (EU) 596/2014 für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

08.11.2018 Morgan Stanley belässt Commerzbank auf 'Equal-weight'
Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat die Einstufung für Commerzbank nach Quartalszahlen auf "Equal-weight" mit einem Kursziel von 10 Euro belassen. Weitgehend wie erwartet seien die Ergebnisse, rechne man das schwache Handelsgeschäft heraus, schrieb Analystin Giulia Aurora Miotto am Donnerstag in einer ersten Einschätzung. Ermutigend seien die Fortschritte bei der Umsetzung der Strategie. Im Privatkundengeschäft sei der Wettbewerbsdruck hoch./bek/zb Datum der Analyse: 08.11.2018 Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 85 Abs. 1 WpHG, Art. 20 VO (EU) 596/2014 für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

08.11.2018 Equinet belässt Freenet auf 'Buy' - Ziel 36 Euro
Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Freenet nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 36 Euro belassen. Der Mobilfunkkonzern habe die Zweifler einmal mehr eines Besseren belehrt, schrieb Analyst Cengiz Sen in einer am Donnerstag vorliegenden Studie./ag/zb Datum der Analyse: 08.11.2018 Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 85 Abs. 1 WpHG, Art. 20 VO (EU) 596/2014 für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

08.11.2018 Commerzbank belässt Freenet auf 'Hold' - Ziel 28 Euro
Die Commerzbank hat die Einstufung für Freenet nach Zahlen zum dritten Quartal auf "Hold" mit einem Kursziel von 28 Euro belassen. Der Radio-Verkauf habe die Kennziffern verzerrt, aber auf bereinigter Ebene erschienen die Resultate des Mobilfunkers solide, schrieb Analystin Heike Pauls in einer am Donnerstag vorliegenden Studie./ajx/jha/ Datum der Analyse: 08.11.2018 Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 85 Abs. 1 WpHG, Art. 20 VO (EU) 596/2014 für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

Weitere Analysten-Reports finden Sie im Analystencheck.

Dieser Text wurde automatisiert mit Textomatic-Software unter Einbeziehung unveränderter Inhalte des Analystencheck erstellt.

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